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Fragen und Antworten zu Lebererkrankungen.


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Überschrift: chron. HBV und Medizinstudium 18.07.2007

Frage: sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Medizinstuden im zweiten klinischen Semester,und habe am anfang von meinem Studium erfahren ,daß ich Hepatitis-B-Träger seit meiner Geburt bin, mit der Konstellation Anti-HBe (+) / HBe-Ag (-) /Anti-HBc (+) /Anti-HBs (-) / HBs-Ag (+) , bis jetzt ist eine nidriege Virämie bei mir nachgewiesen worden ( seit 2002 schwanke ich zwischen 1000 und 2000 kopien/ml , laut Kontrollen jede Monate).Ich bin mir,trotzt diesen Befunde , mein Ansteckungsrisiko und also wissenin wie fern ich mein Studium absolvieren kann.Ich muß mich bald mit Famulatur, Blockpraktika befassen und Später PJ. Ich weiß immer noch nicht ob ich irgendwo einen Platzt bekomme und in wie fern ich meine Tätigkeit ausüben kann.Vor allem befürchte ich das Verhältnis zu anderen kollegen oder zu den Ärtzen ,wenn sie einmal wissen das ich HBV-Träger bin.Und kann es sein das ich gar nicht mein Studium zu Ende führen darf ? Wie sind stehen meine um Neurologe zu werden.? Ich bedanke mich im voraus für Ihre Antwort.

 

Antwort: Einschränkungen gibt es für Mediziner nur bei den verletzungsträchtigen Operationen. Das betrifft im Wesentlichen bestimmte neurochirurgische, herzchirurgische oder orthopädische Operationen, bei denen wegen scharfkantig gesägten Knochen oder Knochensplittern oder beengtem Operationssitus in der Tiefe die Gefahr besteht, dass der Operateur sich verletzt und sein Blut in die Wunde des Patienten gelangt. Für die Neurologie und andere konservative Fächer gibt es keine Einschränkungen, weil objektiv kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Wenn man der Statistik glaubt, ist ein halbes Prozent der deutschen Bevölkerung HBV-Träger. Also auch jeder 200ste Ihrer Kommilitonen, die meisten ohne es zu wissen.
Dr.med.Ulrich C.Vieth
Gesundheitsamt Wiesbaden

 

 

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