08.09.2010
08.09.2010
30.08.2010
29.08.2010
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23.02.2010
16.11.2009
16.04.2009

Ihre Fragen

 

IHRE FRAGEN ?

 

Fragen und Antworten zu Lebererkrankungen.


Wir danken den Ärzten die uns bei diesem Informationsangebot unterstützen ganz herzlich und hoffen, damit zur Aufklärung über Lebererkrankungen beizutragen.

Anregungen zu der Datenbank richten Sie bitte an: info@hepatitis-rm.de.

 
 

Überschrift: Meulengracht und Gallen Operation? 5.09.2010

Frage: hallo liebe Ärzte und Antworteteam,habe letzte Woche so eine Gallenkollik gehabt, bin dann ins Krankenhaus und es wurde festgestellt, dass ich Gallensteine habe. Der Arzt hat mir eine OP empfohlen... Ansonsten könnte es sein, dass ich irgendwann mit einer Bauchsp.entzündung ins Krankenhaus lande. Mein Problem ist nicht die Angst vor einer OP SONDERN ich leide seit meiner Geburt unter der Erkrankun MORBUS MEULENGRACHT auch genannt GILBERT SYNDROM. (d.h. eine Leberfunktionsstörung) habe immer einen hochen Bilirubinwert und immer hoche Leberwerte schon immer. Jetzt lese ich so dass fast jeder nach der Gallenop so hoche Leberwerte haben. Jetzt habe ich Angst, dass meine Leber nach der OP total versagt. Hat eine Gallensteinop eine negative Wirkung oder Belastung der Leber???? Und wenn ich (wie viele Patienten) nach der Op gelbe Augen bekomme, woher weiss ich denn ob das wegen der op ist oder wegen meinen morbus meulengracht??????? bitte um eine Antwort..... vielen Dank im Vorraus

 

Antwort:

Sehr geehrter FragestellerIn,

das Gilbert Syndrom stellt eine harmlose Bilirubin-Transportstörung dar und gefährdet Sie nicht. Da Ihre Gallesteine zu einer quälenden Symptomatik mit Koliken geführt hat, empfehle ich die Operation. Ihr OP-Risiko ist bei Gilbert Syndrom nicht erhöht.

Beste Grüße

Prof. Dr. Richard Raedsch

 

Überschrift: Warum lehnt der Blutspendedienst meine Spende ab? 27.08.2010

Frage: Ich wollte heute zum ersten Mal Blut spenden gehen.Leider wurde ich als Spender ausgeschlossen, da ich im Jahre 1997 ein HELLP- Syndrom hatte.Ist dieser Ausschluß generell, oder ist das von Spendedienst zu Spendedienst unterschiedlich?Vielen Dank für Ihre AntwortMit freundlichem Gru
XXXXXXXX

 

Antwort: Diese Frage sollten Sie an den Blutspendedienst richten. Das gelegentlich bei Schwangeren auftretende HELLP-Syndrom besteht aus Hämolyse, erhöhten Leberwerten u. niedrigen [low] Blutplättchen. Offenbar ist für die Mitarbeiter des Blutspendedienstes nicht ersichtlich, ob die erhöhten Leberwerte nicht vielleicht doch auf eine infektiöse Hepatitis hindeuten.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Wer kann mir helfen? 25.08.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren, seit 3- 4 Jahren sind meine Leber- und Ferritinwerte stark erhöht. Im Mai 2010 wurde bei einer Leberbiopsie eine Leberzirrhose festegestellt (toxisch bzw. kryptogen, kompensierend). Eine Hämochromatose wurde ausgeschlossen, Lympphome im Oberbauch sind nicht vorhanden.So bleibt es rästelhaft, warum der Eisenwert so hoch ist (1100 ng / ml). Zur Behandlung bin ich an der Uniklinik in Bonn.Ich wüsste gerne, ob es Spezialisten gibt, die sich in der oben genannten Sachlage auskennen, da ich den Eindruck habe, dass man in Bonn mehr oder weniger ratlos ist. Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
XXXXXXXXXXXXXXXX

 

Antwort:

Ich würde Ihnen die Leberzentren (der Uni-Kliniken) empfehlen die auch Lebertransplantationen durchführen.
Z.B. Hannover, Essen, Berlin, Frankfurt.
Alles erdenklich Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Verschiedene erhöhte Werte und keine Ursachen. 13.7.2010

Frage: Hallo,ich bin weiblich, 28. Im Jahr 2006 wurden bei mir leicht erhoehte Transaminasen festgestellt. Die Blutuntersuchung wurde aufgrund staendiger Muedigkeit und Abgeschlagenheit veranlasst. Dann wurde ich schwanger. In der Schwangerschaft fuehrten die erhoehten Lebenwerte dann zu dem Verdacht des HELLP Syndroms, welches sich nicht bestaetigte.Wenige Wochen nach der Entbindung waren die maessig erhoehten Werte wieder im Normbereich. Da ich seit der Entbindung bis jetzt immer (taeglich) starke Schmerzen mitunter im rechten Oberbauch habe wurde ein Ultraschall und eine erneute Blutuntersuchung veranlasst. Die Vermutung lag damals bei Gallensteinen. Die Vermutung bestaetigte sich durch mehrere Ultraschalluntersuchungen nicht. Die Werte GPT (49U/l), Gamma GT (69U/l) schwanken immer wieder. Bei der letzten Untersuchung war die AP auf 115U/l erhöht. Auch GLDH war so der Prof. "leicht" erhoeht auf 6,7 U/l. Bei einer Vorstellung in der Leberambulanz der Uniklik FFM wurden Unvertraeglichkeiten aller Art ausgeschlossen. Auf einem Sono wurde eine leichte/ beginnende Fettleber diagnostiziert (was spaeter bei einem MRT Abdomen nicht bestaetigt wurde), bei einer Magenspiegelung wurde eine leichte Magenschleimhautentzuendugn ohne Helicobacter Nachweis festgestellt, welche dann madikamentoes behandelt wurde. Durch einen erhoehten Wert im Stuhl wurde der Verdacht auf eine chr. entzuendl. Darmerkrankung gelenkt, was durch eine Darmspiegelung nicht bestaetigt wurde. Die Schilddruese wurde untersucht, ohne Befund. Nach einem Jahr und weiterhin schwankenden Leberwerten (und immer noch Schmerzen habe ich mich bei der DKD in Wiesbaden vorgestellt. Nachdem ich zu Beginn darueber aufgeklaert wurde, dass die Klink an mir nichts verdient wurde der Verdacht auf eine Somatisierungsstoerung gelenkt. Ein MRT wurde (so wurde es mir gesagt) nur gemacht, da mein Arzt eine Ausschluss gefordert haette. Die Galle, Gallengaenge, Leber, Milz, Pankreas, Nieren zeigten sich alle ohen auffaelligen Befund. In einem Schreiben der DKD stand nun folgende Zusammenfassung:-Leichtgradig erhoehte Leberwerte-Eisen- oder Kupferspeicherkrankheit ausgeschlossen-chronische Hep. B oder C ausgeschlossen-Verdacht nichtalkoholische Steatohep. konnte nicht bestaetigt werden, da Cholesterinwerte normal, eher tiefnormal und MRT zeigt keine vermehrte Leberverfettung.-unspezifisch erhoehte Autoantikoerper (nur ANA, alle anderen negativ) 1:160 (Norm bis 1:80)Die Empfehlung lautet alle 3 Monate Werte untersuchen lassen und erst wenn sie deutlich steigen ohne wieder abzufallen eine Biopsie vornehmen lassen. Ich fuehle mich irgendwie niergends richtig gut aufgehoben. Ich habe weiterhin Schmerzen und habe zugebener Maßen Angst davor, was mit meiner Leber in einigen Jahren sein wird. Mir wurde gesagt, dass man sich nicht sicher ist, bei einer Biopsie ueberhaupt etwas zu finden, was mir natuerlich die Entscheidung fuer eine Biopsie nicht unbedingt einfach macht. Schliesslich ist es ja doch ein Eingriff, der auch Risiken birgt. Koennen sie mir weiterhelfen? Haben Sie eine Idee, was mir fehlen koennte oder noch wichtige, was mir helfen koennte?P.S.: Ein Osteopaht meinte kuerzlich, dass mein Darm an meiner sehr grossen Blinddarm OP Narbe verklebt sei und dadurch nicht richtig arbeiten koennte. Kann so etwas ein Ausloeser fuer erhoehte Leberwerte darstellen?Ich hoffe sehr auf hilfreiche Empfehlungen! Besten Dank schon mal Vorab.

 

Antwort:

Sehr geehrte Fragerin,
wer soll Ihre Fragen denn bitte beantworten? Sie haben die Creme de la creme der deutschen Hepatologen befragt. Genau diese Damen und Herren gehören zu unserem wissenschaftlichen Beirat.
Nach all den vorgenommenen Untersuchungen kann man nur noch hoffen, dass eine Biopsie etwas zu Tage bringt, das Hinweise für eine eventuelle Ursache für die von Ihnen geschilderten Störungen gefunden werden. Nun Ihre genannten Leberwerte sind auch kein Alarmzeichen für eine progrediente Erkrankung der Leber.
Übrigens eine Fettleber ist keine Erkrankung erst wenn diese entzündlich wird kommt es zu Problemen.
Ich selbst habe eine Biopsie vor einigen Jahren durchführen lassen und hatte keinerlei Probleme bis auf einen leichten Schmerz im rechten Schulter der nach einem Tag vergangen war.
Ich würde dieser Empfehlung folgen:

Die Empfehlung lautet alle 3 Monate Werte untersuchen lassen und erst wenn sie deutlich steigen ohne wieder abzufallen eine Biopsie vornehmen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

 

Überschrift: Unklare Diagnose. Ist es die Leber? 15.06.2010

Frage: Sehr geehrtes expertenteam,
im august 2009 war ich mit meinem freund im urlaub in marokko. dort wurden wir beide krank mit durchfall, erbrechen und fieber. die umstände dort waren schrecklich. alles war dreckig und total unhygienisch. wir wollten zurückfliegen doch leider gab es keine freien plätze im flugzeug zurück und unsere reiseleiterin wollte uns nicht helfen.als wir dann zurück waren sind wir gleich zum arzt gegangen. dort haben wir medikamente gegen den durchfall und das erbrechen bekommen. dann wurde es bei meinem freund nach 3 wochen besser aber bei mir leider nicht. ich sollte immer mittwochs und freitags wieder bei meinem arzt erscheinen um ihm zu sagen wie es sich entwickelt. im november hat mich mein arzt dann zur magenspiegelung geschickt. dort kam raus dass mein schließmuskel nicht richtig schließt und mein magen sehr gerötet ist aber das nicht die ursache sein kann. der arzt der die magenspiegelung durchführte war entsetzt dass ich noch keine richtige blutuntersuchung gemacht bekam und verfasste einen brief an meinen hausarzt. daraufhin ließ mein hausarzt dann blut von mir abnehmen. die werte der leber waren erhöht. somit hat mein hausartzt mich dann zum internisten überwiesen dass dieser ultraschall von meinem bauch insbesonsdere abher von meiner leber macht. es kam heraus meine leber war ca 16 cm groß. und wieder musste ich zum blutabnehmen. werte zeigten diesesmal an ,,hepatitis c positiv" und schilddrüsenwerte waren auch schlecht. meine mama hat eine unterfunktion der schilddrüse und somit wurde vermutet dass ich das evtl. auch haben könnte. ich ernährte mich anders weil mein hausarzt sagte das sollte ich tun. mein hausarzt ließ speziell blut auf hepatitis c nehmen und das ergenis war ,,negativ". das labor setzte unter meine werte: ,,verlauf wie bei ausgeheilter hepatitis c". dann schickte mich mein arzt erneut zum internisten zum leberultraschall. dieser stellte fest meine leber sei kleiner geworden und liege jetzt ungefähr bei einer größe von 14 cm. also wieder blutabnahme. die werte waren nochmals besser auch die schilddrüsenwerte. daraufhin musste ich wieder zum internisten zum leberultraschall dieser stellte fest dass meine leber nochmals kleiner geworden seie und jetzt bei ca. 12cm wäre was ja schon fast wieder normal groß wäre. dann musste ich zur besprechung zu meinem hausarzt welcher nochmals blutabnehmen ließ. die ergenisse waren wieder besser und schon fast normal. der internist hat gemeint er denkt dass es vielleicht mit meinem gewicht zusammenhänge und meine leber einfach zu viel fett gelagert hat und es vielleicht eine fetthepatitis ist. danach folgten jetzt dass ich meine ausbildungsstelle verloren hatte weil meine firma insolvent ist, somit bis jetzt arbeitslos war, abschlussprüfungen der ausbildung, geburtstage von freunden und famile bei denen auch mal wieder süßigkeiten und kuchen gegessen wurde. das heißt ich hab mich nicht mehr so gut ernährt und etwas zugenommen. aber alkohol trinke ich keinen und rauchen tu ich auch nicht. nun sollte ich am 25.05.10 wieder zur blutkontrolle was ich auch tat. am montag den 07.06.10 erhielt ich dann die ergebnisse durch meine mutter mitgeteilt. der hausarzt sagte zu ihr ,,die werte wären nun wieder schlechter und ,,positiv" wie schon einmal, aber man solle sich keine sorgen machen die krankheit wäre noch nicht ausgebrochen. ich solle einfach noch mal zur blutkontrolle kommen dann würde man speziell auf hepatits c mit kontrollieren. es wäre aber nicht eilig." nun bin ich verzweifelt und habe angst dass ich hepatitis c habe. ich muss nun am mittwoch den 16.06.10 zur blutkontrolle.  ich bin 1.65 und wiege momentan nach dem ich mich seit montag wieder besser ernährt habe und 2,1 kg abgenommen habe, 76 kg. ich will mich nun dauerhaft gesund ernähren und weiterhin abnehmen. kann es sein dass dies so ist dass es an meinem gewicht und der schlechten ernährung liegt dies auf hepatitis c ausschlägt? weil als ich mich besser ernährt hatte wurden meine werte ja auch alle besser und das ,,positiv" war auch weg?auf Ihre antwort freue ich mich
sehrliebe grüße
XXXXXXXXXXXXXXXX

 

Antwort: Die angesprochenen Symptome sind in Entwicklungsländern ja nicht unbedingt selten, oder wer fährt nach Kenia und denkt, dort gibt es keine Malaria ?!Magen-Darm Erkrankungen sind für Touristen sicher die häufigsten Erkrankungen in diesen Ländern und man tut gut darin, die Empfehlungen der Reiseveranstalter zu berücksichtigen.Das alles hat aber nur selten was mit der Leber zu tun, ausser wenn die Darminfektion auch für eine Zeit zu Leberwerterhöhungen führt. Diese gehen aber immer wieder in den Normalbereich zurück.Die Unzulänglichkeit des Hausarztes in der Interpretation der Leberbefunde und die (wie oft ?) durchgeführten Ultraschalls machen die unklare Situation auch nicht besser. Es ist ganz einfach: sind die Leberwerte erhöht ja oder nein. Welche Leberwerte sind erhöht ? Was ist mit der HCV Infektion ? Sind die HCV Antikörper und oder auch das Virus erhöht ??? Etc etc etc. Nehmen Sie alle Werte und machen sich auf die Suche nach einem Arzt, der die Daten bewertet und eine KLARE Strategie entwickelt. So ist eine HCV Infektion erst dann bewiesen, wenn neben den HCV Antikörpern auch das Virus (HCV RNA) positiv ist. Und man bekommt es mit der "Angst" zu tun, wenn bei jedem Ultraschall die nicht vergrösserte Leber immer kleiner wird.Das ist eher ungewöhnlich !Mit freundlichen Grüssen Prof. Dr. med. S. Rossol M.Sc.

 

Überschrift: Anfrage zur Anonymität der Datenbank

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,ich hatte am 20.05.2008 eine Frage an die Deutsche Leberhilfe e.V. gestellt und auch eine Antwort erhalten.Nun habe ich gestern bei Google meinen Namen eingegeben und was sehe ich gleich in der ersten Reihe.Meinen Namen Frage- und Antwort-Datenbank der Deutschen Leberhilfe e.V.meine gestellte Frage und auch die Antwort. Das kann jetzt die ganze Welt sehen. Keine Diskretion nichts von wegen anonym. Gestern schrieb ich eine e-mail und rief auch bei der Deutschen Leberhilfe an damit sie "unverzüglich" diesen Eintrag löschen nichts ist passiert. Es ist taurig dass man als Anfragerin von denen so vorgeführt wird. Alle meine Bekannten und auch Nachbarn wissen das bestimmt jetzt schon.Wenn in Kürze dies nicht gelöscht wird werde ich einen Rechtsanwalt heranziehen.

 

Antwort:

Sehr geehrte Fragerin,
dies ist die Frage und Antwort DB der Hepatitis SHG Rhein-Main e.V. und nicht der deutschen Leberhilfe. Falls Sie einen Rechtsanwalt heranziehen wollen, dann überlegen Sie sich das bitte, denn auf unserer Frageeingabe finden Sie folgenden Text:

Ihre Fragen werden anonym an eín Mitglied unseren medizinischen Beirates geleitet oder es wird auf eine bestehende Antwort hin gewiesen. Ihre Anfrage bleibt anonym, ausgenommen Sie haben Ihren Namen in den Text angegeben......

Ich lösche zu 99% alle persönlichen Angaben in Bezug auf den Namen oder Anschrift. Sie sehen Sie sind selbst verantwortlich wo Sie was eingeben!

Bitte schreiben Sie mich unter info@hepatitis-rm.de an und nennen Sie die Frage und Ihren Namen, damit ich die Sache prüfen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert Moderator der Datenanbank

 

Überschrift: Bedeutung von Blutwerten 14.5.2010

Frage: Welche Bedeutung haben die folgenden Laborwerte wirklich:FT3=4.5 ng/l; FT4=1.3 ng/dl; HEPA; AHAV; AHAM=negativ; HEPBHBS=>0.1; negativ; AHBS=14.4 IE/l +; AHBC=positiv +; HEPCAHCV=negativFT3=4,5 ng/l; FT4=1,3 ng/dl; HEPA; AHAV=>100 ++; AHAM=negativHEPB; HBS=>0.1; negativ; AHBS=14.4 IE/l +; AHBC=positiv +HEPC; AHCV=negativ

 

Antwort:

Bitte lassen Sie sich diese Werte von dem Arzt erklären der das Blut entnommen hat und die Laborwerte angefordert hat.
Es kann nicht unsere Aufgabe sein Blutwerte zu interpretieren.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Allgemeine Anfrage zur neurologischen Schäden 29.04.2010

Frage: Guten TagMein Vater hatte am letzten Samstag einen Herzinfarkt und Herzstillstand. Er wurde zwar reanimiert (ca.20 Min. bis die Ambulanz da war), aber wir wissen nicht, ob dies richtig gemacht wurden. Nun seien alle Werte stabil (medizinisch) und die Ärtze haben auch die Medikamente abgesetzt, um meinen Vater am künstlichen Koma zu erhalten. Am Montag abend wurden diese abgesetzt. Mein Vater ist noch immer nicht aufgewacht. Er dreht ein wenig den Kopf und runzelt die Stirn. Nun sagen die Ärzte, dass die Aufwachphase auch drei Wochen andauern könnte. Mein Vater ist 77 Jahre alt und hatte schon einmal eine HerzOP. (Ballone) Meine Frage: Kann so eine lange Aufwachphase neurologische Schäden verstärken? Danke für Ihre Rückmeldung.

 

Antwort:

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur Fragen zur Leber beantworten. Wenden Sie sich bitte an die behandelnden Ärzte Ihres Vaters und fragen Sie diese. Jeder Fall ist inndividuell anders gelagert.
Ich wünsche Ihrem Vater alles erdenklich Gute
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Unspezifische Symptome. Was kann ich tun? 13.04.2010

Frage: Immerwieder Bauchkrämpfe und dann Durchfall. magenspiegelung , Darmspiegelung , Lactosetest alles okay. Blutwerte auch .Galle hat Polypen und etwas Griess. Auffällig war es letztens bei geräucherten Fisch halbe stunde Später ging es mir schlecht und Durchfall danach dann gut.Auch bei Schnitzel und Rotkohl oder Torte.aber da dann längerer Zeitraum 2-3 Stunden. Schmerzen sind oft auch so das es sticht und man leichte Probleme mit der Atmung hat. Kann es die Galle sein oder was anderes. Pantozol nehme ich 1x1,Was kann ich machen ?

 

Antwort: Sehr geehrte/r FragenstellerIn, leider kann man aus den von Ihnen angebenen Symptomen, die insgesamt unspezfisch sind, nicht zuverlässig auf eine Diagnose schließen. Die einzige Empfehlung, die ich Ihnen geben kann ist, dass Sie bei dem behandelnden Kollegen nochmal den Stuhl untersuchen lassen sollten, wenn Sie wieder unter Diarrhoen (Durchfall) leiden. Ggf. wäre auch eine Ernährungsberatung sinnvoll.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. Alexa Franke
DKD Wiesbaden

 

Überschrift: Medikamente und erhöhte Leberwerte 8.03.2010

Frage:

SGDUHhabe nur 8 Wochen 15 mg Mirtazapin und nur 10 mgPoraxat bekommen und hatte total erhöhte Leberwerte, so dassich die medikamente absetzen mußte.Welches Medikament (Antidepressiva/Angststörung) kann ichdenn nehmen? Welches macht am wenigsten Nebenwirkungenbzgl. der Leber?
MFG
XXXXX

 

Antwort: Sehr geehrte Fragerin,
diese Frage müssen Sie mit Ihrem Psychologen und einem Gastroenterologen mit Schwerpunkt Hepatologie abklären. Unsere Mediziner können und dürfen Ihnen nicht ein Medikament empfehlen, wenn Sie die Diagnose nicht kennen und Sie nicht persönlich gesehen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Erhöhte GPT welche Auswirkungen? 27.02.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren, bei einer Blutuntersuchung wurde bei mir ein erhöhter GPT Wert festgestellt: 65,1 U/l (Richtwert <50 U/l). Alle anderen Leberwerte sind normal (GOT: 33,1 U/l; Alkal. Phosphatase: 76 U/l; Gamma-GT: 20,7 u/l). Eine Hepatitis C Serologie war negativ. Solle ich mich aufgrund des leicht erhöhten GPT-Wert weiteren Untersuchungen unterziehen? Kann ein erhöhter GPT-Wert auf Leberkrebs hindeuten?

 

Antwort:

Falls Sie Alkohol trinken und/oder Medikamente einnehmen welche die Leberwerte beeinflussen können, würde ich wenn möglich dieses absetzen die Werte in einigen Wochen nochmals prüfen. Bei normalen Werten kenne Sie dann die Ursache. Bei erhöhten Werten wäre eine weitere Untersuchung (Autoimmun- oder Stoffwechselerkrankungen etc.) vielleicht notwendig. Für Leberkrebs gibt es eine gesonderten Marker.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Erhöhte Leberwerte. Was kann ich tun? 16.02.2010

Frage: Guten Tag, vor 3 Jahren fing alles an. Mir ging es nicht gut und ich habe mich abgeschlagen und matt gefühlt. Ich habe dann im Dezember 08 ein Bluttest machen lassen, da ich auf einmal die Spider naivi an der Brust bekommen habe.Meine Leberwerte waren im November 08 erhöht: klinische Chemie: GPT 47 normal 34 GGT 117 normal 38 GOT 41 normal 31 Creatinin enzymatisch 0.70 normal 0.47-0.90 dann wurde ein Ultraschall gemacht und nichts festgestellt.Daraufhin habe ich mich gesund ernährt und das Legalon forte eingenommen.Blutwerte waren ok, doch die Leberwerte waren etwas erhöht, aber deutlich niedriger GPT 43 normal 34 also um 3 gesunken GGT 62 normal 38 also um 55 gesunken GOT soll im normal bereich sein. Habe dann ein Hepatitis Tesat A, B und C machen lassen, alles ohne Befund.Dann im Dezember 09 wieder ein Bluttest Leberwerte wieder erhöhtGPT 47 normal 34 GGT 106 normal 38 GOT 47 normal 31 mein Urin ist immer dunkel und ich habe nun langsam Angst, das ich etwas ernsthaftes habe.Ich trinke kein Alkohol , nehme nur die Antibabypille wegen starker Blutung ein. Habe auch eine ungesunde Ernährung, Cola, Pizza Pommes.ich hoffe Sie können mich etwas beruhigen.Danke

 

Antwort:

Lassen Sie sich bitte zu einem Gastroenterologen mit dem Schwerpunkt Hepatitis überweisen. Es gibt viele Möglichkeiten einer Leberentzündung und diese sollten Sie von einem Facharzt untersuchen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Was ist eine "Floride Portalentzündung" 24.02.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,wegen erhöhter Leberwerte, verursacht durch eine Entzündung in den Gallengängen der Leber, wurde eine Floride Portal-entzündung diagnostiziert.Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mir diese Diagnose "Floride Portalentzündung" erklären würden.Für Ihre Mühe bedanke ich mich recht herzlich.
Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxxxxxxxxxx

 

Antwort:

Sie sollte den Arzt befragen der Ihnen dieses Ergebnis genannt hat.

Sicherlich handelt es sich um einen Rückstau der Gallenflüssigkeit die eine Entzündung der Leberzellen hervorrufen kann. Dies muss auf jeden Fall behandelt werden.


Es gibt Scores in denen die Pathologischen Ergebisse bewertet werden:

http://www.springerlink.com/content/8h973136x2j04123/

Zusammenfassung  Der folgende Beitrag stellt die im klinischen Kontext eingesetzten Grading- und Staging-Systeme bei nichtneoplastischen Lebererkrankungen (chronische und Autoimmunhepatitis, Fettleber- und Steatohepatitis, medikamentös-toxische Leberschädigung, Eisenspeicherkrankheit und Gallenwegserkrankungen) vor. Zusätzlich kann der fibrotische Parenchymumbau beurteilt werden sowie eine Transplantatleber im Hinblick auf eine mögliche Abstoßungsreaktion. Grundlage der histopathologischen Diagnostik ist die Leberbiopsie. Die konsequente und korrekte Anwendung der histologischen Scores ist in der diagnostischen Beurteilung nichtneoplastischer Lebererkrankungen verpflichtend.
Für die verschiedenen Erkrankungen stehen unterschiedliche Scores zur Verfügung. Es handelt sich um qualitative oder semiquantitative Scores, die auf Empirie beruhen und ihre praktische Relevanz nachhaltig bewiesen haben.
Das Grading beschreibt jeweils die entzündliche Aktivität, das Staging das Ausmaß der Fibrose bzw. der Architekturstörung bis hin zur Leberzirrhose. Das Staging ist in vielen Fällen das histopathologische Kriterium für die Prognoseabschätzung und somit ausschlaggebend für Therapieindikation und den Therapiebeginn.
 
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenban

 

Überschrift: Frage zur Medikamenteneinnahme 10.02.2010

Frage: Hallo, guten Abend, Ein bisschen über mich: 53Jahre, mach Fitness dreimal Wöchentlich ausdauern, bei der letzte Arztuntersuchung wurde festgestellt das ich hohen Blutdruck habe nach der 24 Stunden Blutdruckmessung hat der Arzt mir LisiLich comp 10mg/12,5mg Tabletten verschrieben eine Hälfte Morgens einnehmen. Darf ich das Arzneimittel auf nüchternen Magen einnehmen und dann Später essen so nach zwei Stunden oder ist das schädlich für Gesundheit. im Voraus vielen Dank herzliche GrüßeIch

 

Antwort:

Diese Frage sollten Sie mit dem behandelnden Arzt bzw. dem Apotheker besprechen.
Bitte Anklicken: Information

3   Wie ist "LisiLich comp 10mg/12,5mg Tabletten" einzunehmen/anzuwenden?
Nehmen Sie "LisiLich comp 10mg/12,5mg Tabletten" immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

3.1   Art und Dauer der Anwendung
"LisiLich comp 10mg/12,5mg Tabletten" kann unabhängig von den Mahlzeiten und sollte immer zur gleichen Tageszeit, bevorzugt morgens, erfolgen. Nehmen Sie die Tabletten mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein.
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Erhöhter Lipase Wert. Was ist die Ursache? 05.02.2010

Frage: bei einer routinemäßigen Tauchtauglichkeits-Untersuchung wurde festgestellt, dass ich (männl. 53 J., 95 KG, 186 cm) eine länglich vergrößerte Schilddrüse habe. Meine Blutbilduntersuchung wurde daraufhin u.a. auf Lipase untersucht. Der Wert ist jetzt 246. Vor 5 Jahren wurde mir ein malignes Melanom SSM pT1a an der rechten Wade entfernt. Bisher keine weiteren Befunde diesbezüglich. Jetzt macht mein Hausarzt mich ganz raschelig und will die Bauchspeicheldrüse mit untersuchen lassen. Ich bin beruflich viel unterwegs im Ausland.Ist der o.g. Lipase-Wert wirklich so dramatisch und kann er auf Hepatitis hinweisen?

 

Antwort: Erhöhte Lipase-Werte - und 246 U/l ist etwa das Vierfache der Norm - können auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse hinweisen. Deshalb ist der Vorschlag Ihres Hausarztes, die Bauchspeicheldrüse zu untersuchen, medizinisch nahe liegend und sinnvoll. Das würde mich nicht raschelig machen, sondern ich würde die Untersuchung zügig veranlassen. Mit einem Melanom hat das nichts zu tun. Und auch nicht mit der Schilddrüse. Die Leber könnte mitbetroffen sein, aber die Bauchspeicheldrüse ist die wahrscheinlichste Ursache für erhöhte Lipase-Werte.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Blähbauch. Was kann ich tun? 2.02.2010

Frage: wie und durch was, kann ich meinen verhärteten blähbauch wegbekommen. ich nehme seit 2 wochen Lefax ?

 

Antwort: Das müssen Sie von Ihrem Hausarzt bzw. einem Gastroenterolgen abklären lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Schmerzen im Oberbauch. Was ist die Ursache 16.1.2010

Frage: Ich bin 49 Jahre alt und habe seit ca. 3 Monaten ständig mal krampfartige mal stechend-brennende Schmerzen im Oberbauch etwa 2-3cm unterhalb des Schwertfortsatzes des Brustbeines sowie Übelkeit ohne Erbrechenund und gelegentlich eigenartig hellen Stuhlgang. Ultraschall, Blutwerte und sogar MRT sind ohne Befund. Mein Arzt ist ratlos. Auch in der Notaufnahme unseres Krankenhauses hat man mich nach der Blutanalyse wieder trotz Schmerzen nach Hause geschickt. Ich persönlich vermute einen kleinen Stein bzw. Gries im Gallengang der im Ultraschall und MRT nicht zu sehen ist. Zum ERCP will mich mein Arzt nur auf Verdacht nicht schicken. Was kann ich noch machen. Hat MRCP noch einen Sinn. Davon hat mir aber ein Radiologe abgeraten weil man da angeblich auch nicht viel mehr sehen würde als beim normalen MRT. Kann ich auf eine ERCP-Untersuchung bestehen? Oder muss ich warten bis sich der Gallengang ganz zusetzt damit man im Blutbild was erkennt? Ich bin am Ende!

 

Antwort: Ich verstehe nicht, was eine ERCP bringen soll wenn die Symptome nicht wie bei einer Gallenproblematik sich gestalten und vor allem, wenn die Blutwerte und damit wohl auch die Leberwerte unauffällig sind.Warum macht man nicht, bevor man das Geld für eine MRT zum Fenster rauswirft, eine Endoskopie des gesamten oberen Magen-Darm Traktes. Fragestellung hier wäre mit dem gesunden Menschenverstand ein Ulkus, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Entzündung des unteres Teiles der Speiseröhre. Bevor man jetzt über eine noch unsinnigere Methode in Ihrem Fall wie die MRCP spekuliert, wäre dieser Weg "wahrscheinlich" sinnvoller (nur selten haben Patienten Steine im Gallengang und keine in der Gallenblase, und die letztgenannten erkennt man immer !). Kein Wunder, dass das Gesundheitssystem mit den Geldern nicht hinkommt, wenn alle Maschinen die vorhanden sind, genutzt werden und keiner den eigentlich empfohlenen Weg testet ! Nicht alles was billig ist ist schlecht und umgekehrt gilt das selbstverständlich auch.Es wäre auch der Einsatz von zB 2x40mg Pantozol als Therapieoption ein Ansatz gewesen, um Magensäureprobleme zu überpüfen. Auch ist zum guten Ende und damit sind wir wieder beim Anfang die Frage berechtigt, unter welchen Umständen die Beschwerden begonnen haben.Gibt es eine spezielle Situation etc. etc ?
Mit freundlichen Grüssen auch an die betreuenden Kollegen.
Prof. Dr. med. S. Rossol M.Sc.

 

 



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