08.09.2010
08.09.2010
30.08.2010
29.08.2010
25.08.2010
17.05.2010
23.02.2010
16.11.2009
16.04.2009

Ihre Fragen

 

IHRE FRAGEN ?

 

Fragen und Antworten zu Lebererkrankungen.


Wir danken den Ärzten die uns bei diesem Informationsangebot unterstützen ganz herzlich und hoffen, damit zur Aufklärung über Lebererkrankungen beizutragen.

Anregungen zu der Datenbank richten Sie bitte an: info@hepatitis-rm.de.

 
 

Überschrift: chronische Hepatitis B unter Behandlung. Welche Vorsichtsmaßnahmen sind für die Mitbewohner erfoderlich. 8.09.2010

Frage: Guten Tag,im Juni 2003 wurde bei mir eine chronische Hepatitis B diagnostiziert, seit Dezember 2004 wird sie mit Lamivudin behandelt. Die aktuelle Hepatitis-Serologie sieht folgendermaßen aus: HBs-Antigen: reaktiv, Anti-HBc: positiv, Anti-HBc (IgM): negativ, HBe-Antigen: negativ, Anti-HBe: negativ. Die Viruslast ist sehr gering (seit fünf Jahren immer <55 IU/ml, i.d.R. <12 IU/ml, zuletzt 39 IU/ml) und sämtliche Leberwerte befinden sich im Normbereich.Nun bin ich in eine WG gezogen und bin mir noch unschlüssig darüber, inwieweit ich meinen Mitbewohner über meine Erkrankung einweihen soll. Wie ich auf indirektem Wege sehr schnell in Erfahrung gebracht habe, ist er gegen Hepatitis B geimpft. Allerdings ist gelegentlich auch seine Freundin zu Besuch und ich weiß nicht, wie es um ihren Impfstatus gestellt ist. Jeder von uns nutzt eigene persönliche Gegenstände (Nagelschere, Zahnbürste, Handtücher, etc.), allerdings teilen wir das Geschirr, das jedoch stets abgewaschen wird, bevor es jemand anders benutzt. Meine Frage ist nun: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit der Übertragung der Erkrankung auf die Freundin? Und was ist die (rechtlich) sinnvolle Lösung der Situation - vollkommene Transparenz oder eher Zurückhaltung bzgl. meiner Erkrankung?Vielen Dank im Voraus!

 

Antwort: Die Hepatitis B ist zwar die ansteckendste der (nur) über Blut und Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheiten. Aber sie wird eben nur auf diesem Wege übertragen, nicht über Türklinken, Essgeschirr oder andere Haushaltsgegenstände. Juristisch sind sie also auf der sicheren Seite, wenn Sie zusehen, dass andere nicht mit Ihrem Blut, Sperma oder Scheidensekret in Berührung kommen oder nur wenn sie geimpft sind. Zumal Ihre Viruslast ja niedrig ist. Alles andere ist dann eher eine moralisch ethische Frage. Falls die Freundin des Mitbewohners noch nicht geimpft ist und Sie so offen sein wollen, kann das der Freundin die Impfkosten ersparen, die bei Erwachsenen normalerweise nicht von der Krankenkasse gezahlt werden. Wenn sie aber ihrem Hausarzt erzählt, dass sie in Haushaltsgemeinschaft mit einem HBs-Ag-Reaktiven lebt, kann der die Impfung über die Krankenkasse abrechnen.
Dr.med.Ulrich C.Vieth

 

Überschrift: Habe chron Hepatitis B. Gibt es einen Impfschutz für die Hepatitis D? 8.09.2010

Frage: Ich habe seit meiner Geburt eine chron. Hepatits B im Carrierstatus.Ist es möglich sich sicherheitshalber gegen Hepatitis D impfen zu lassen?(bzw. gibt es ausser der Hepatitis B Impfung eine isolierte Impfung gegen Hepatitis D?)

 

Antwort: nein.Dr.med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zur Infektionsgefahr bei Zahnarzthelferin. 809.2010

Frage: Hallo, ich bin Zahnarzthelferin und habe ein Frage zur Übertragung von HIV. Ich habe einen HIV Patienten beahndelt.Nach einer Präparation habe ich ein Provisorium ausgehabeitet. Direkt nach entnahme aus dem Mund habe ichdas Provisorium bearbeitet, habe vergessen dies zu desinfizieren und hatte keine Schutzbrille an. Kann durchBohrspäne, ev. auch Blut oder Speichel ein Ansteckung übersAuge erfolgen. Habe nichts im Auge bemerkt, hatte nur Bohrspäne im Gesciht habt. dies hatte ich später gewaschen. Ich weiß, ich war sehr unvorsichtig.Kann ich mich angesteckt haben?

 

Antwort: Ja.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Kollege hat HCV. 3 Fragen zur Infektionsgefahr 7.09.2010

Frage: Ich habe einen langjährigen Kollegen, der seit einem Jahr heroinabhängig ist. Auf meinen Vorschlag hat er vor einem Monat einen Hep C Test gemacht. Das Resultat war "positiv". Er kümmert sich um nichts mehr... Häufig wenn ich ihn sehe, hat er irgendwo Blut an seinem Körper: entweder von seinem letzten Schuss oder aufgebissene Lippen, die bluten.
Meine drei Fragen:
1) Der Kollege blutet leicht aus seinen aufgebissenen Lippen. Er trinkt aus einer Flasche, gibt mir die Flasche, ich wische die Flaschenöffnung mit meinem Finger gut ab und trinke danach daraus. Sichtbares Blut ist also sicher nicht mehr an der Flaschenöffnung vorhanden, da ich dies abgewischt hätte. Besteht ein Hep-C Infektionsrisiko für mich?
2) Immer wenn ich zu ihm komme, umarmt und küsst mich dieser Kollege in seinem Drogenrausch. Nehmen wir an, dass damit ein bisschen Blut auf meine Haut am Arm oder im Gesicht kommt. Wenn ich zu Hause ankomme, wasche ich mir die Hände mit Seife. Fahre mir dann aber mit meinen Händen über mein Gesicht oder meinen Arm, auf denen evtl. getrocknete Blutspuren sind und anschliessend reibe ich mir mit den Händen die Augen. Kann ich mich auf diesem indirekten Weg mit Hep C anstecken? Dann müsste ich ja jedes Mal duschen, wenn ich bei diesem Kollegen gewesen bin. :-)
3) Ein eingerissenes Häutchen um den Fingernagel, die Stelle blutet aber nicht: Hep C Infektionsrisiko, wenn Blut meines Kollegen darauf gelangt?

 

Antwort: 1) Warum wollen Sie unbedingt aus einer Flasche trinken, die schon jemand anders am Hals gehabt hat? Ich tu das nie. Das halte ich generell für unhygienisch. Aber konkrete Untersuchungen zu Hepatitis C liegen mir dazu nicht vor. Wenn das ein hohes Risiko wäre, hätte das sicher schon Eingang in die Fachliteratur gefunden.
2) Sich von jemandem umarmen und küssen zu lassen, der gerade im Drogenrausch ist, muss wohl ein besonderes Erlebnis sein. Durch die intakte Haut geht das Virus nicht. Also Duschen überflüssig. Der einzige indirekte Weg der Ansteckung mit Hepatitis C, der bisher in der Fachliteratur beschrieben wurde, ist der über benutzte Kanülen und andere blutige scharfe Instrumente.
3) Ja, wenn es eine nässende Wunde ist und dort sein Blut hingelangt ist. Zumindestens theoretisch. Untersuchungen zur Höhe des Risikos einer Hepatitis C- Infektion über eingerissene Nagelhäutchen liegen mir aber ebenfalls nicht vor. Scheint also zumindest nicht sehr häufig vorzukommen.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: HCV Infektionsgefahr bei der Krankenpflege? 6.09.2010

Frage: Ich arbeite als Krankenschwester und habe im letzten Nachtdienst einen Hep C- Patienten versorgt (gelagert) ohne dass es dabei zu Blut bzw. Körperflüssigkeitenkontakt gekommen ist (habe dabei Handschuhe getragen). Anschließend habe ich 2x eine Händedesinfektion durchgeführt. Eine halbe Stunde später habe ich mir einen Mückenstich aufgekratzt, der dadurch zum Bluten begonnen hat. Auf der Türschnalle sind keine sichtbaren Spuren von Blut zu sehen. Kann ich mich jetzt dadurch angesteckt haben da Hep c -Viren auf Gegenständen ja noch ein paar Stunden überlebensfähig sind (auch wenn man sie nicht sieht)?Danke im Voraus!

 

Antwort: Hepatitis ist nicht so ansteckend wie Grippe oder die Noro-Viren. Da müsste schon ein deutlich sichtbarer Blutstropfen von Blut mit einer hohen Viruslast in Ihren Körper gekommen sein. Zum Lagern eines Hepatitis-C-Patienten sind Handschuhe nicht erforderlich. Das einzig Gefährliche im Zusammenhang Krankenpflege und Hepatitis C wären Nadelstiche an benutzten Kanülen oder scharfen mit Blut behafteten Instrumenten.
Dr. med. Ulrich C.Vieth

 

Überschrift: Infektionsgefahr durch getrocknetes Blut? 31.08.2010

Frage: Hallo! Habe einen mit eingetrocknetem Blut verschmierten Türgriff versehentlich angefasst. Da ich Diabetes habe und täglich mehrmals meine Blutzuckerwerte überprüfe, stellt sich mir nun die Frage, ob die kleinen Einstichstellen an den Fingern als offene Wunden bezeichnet werden können und ob auf diesem Wege durch anfassen das HIV oder Hepatitis Virus übertragen werden kann.Vielen Dank.

 

Antwort: Nein.Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Autoimmunhepatitis und Lebensqualität. 30.08.2010

Frage: HalloIch habe eine autoimmunhepathitis. Bisher noch kein Zirrose und die Schübe sind bislang immer mit Prednisolon und Azadioprin bekämpft worden bis die Werte wieder normal sind.Hat man den wirklich gar Rat wie man sein Leben gestalten soll um ein Zirrose zu vermeiden. Kann Sport, Essen und Trinken und Medikamente Einfluß nehmen auf die Schübe. Der Faktor Streß ist mir bekannt und hat aus ein Einwirken.Aber gibt es sonst noch was. Das schlimmste für einen ist immer wenn man nicht weiß wie man ein Schub verhindert und sein Leben dann danach Einrichten kann.

 

Antwort:

Wir haben in unserer Selbsthilfegruppe nur 1 Mitglied mit der Autoimmunhepatitis und er ist männlich. Die Deutsche Leberhilfe e.V.
schreibt zum Verlauf und Behandlung:
http://www.leberhilfe.org/autoimmunhepatitis.html
Zitat Anfang

Wie wird Autoimmunhepatitis behandelt?

Die Therapie wird gewöhnlich mit Immunsuppressiva durchgeführt, die das Immunsystem dämpfen, z.B. Predniso(lo)n und Azathioprin. Diese Medikamente können Nebenwirkungen haben, ohne Immunsuppression verläuft die Krankheit jedoch in der Regel tödlich. Durch die Medikamente kann die AIH dauerhaft zur Ruhe kommen, was eine normale Lebenserwartung ermöglicht. Meist ist eine langfristige Erhaltungstherapie notwendig, um ein erneutes Auftreten der AIH zu vermeiden. Es ist keine „sanfte“, alternativmedizinische Behandlung gegen Autoimmunhepatitis bekannt. Schreitet die Autoimmunhepatitis trotz Therapie voran und entsteht eine Zirrhose mit Komplikationen, kann eine Lebertransplantation weiterhelfen.
Zitat Ende

Im schlimmsten Fall müssen Sie mit einer Lebetransplantration rechnen. Sie sollten sich regelmäßig untersuchen lassen (6 Monate) und alle weiteren Leberbelastungen (z.B. Alkohol, Zigaretten etc.) vermeiden.

Ich selbst habe eine chronische HCV und alle 6 Therapieversuche waren bisher erfolglos, sitze also in einem ähnlichen Boot wie Sie. Ich habe mein Leben so eingerichtet, dass ich alle möglichen Freuden genieße (Rad Fahren, Aquajogging, Kultur, gutes Essen) und eine liebenswerte Partnerin habe. Sicher könnte das eine oder andere besser funktionieren aber ich fühle keine sehr große Einschränkung der Lebensqualität und genieße das was ich vertragen kann.

Ich wünsche ihnen alles erdenklich Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Meulengracht und Gallen Operation? 5.09.2010

Frage: hallo liebe Ärzte und Antworteteam,habe letzte Woche so eine Gallenkollik gehabt, bin dann ins Krankenhaus und es wurde festgestellt, dass ich Gallensteine habe. Der Arzt hat mir eine OP empfohlen... Ansonsten könnte es sein, dass ich irgendwann mit einer Bauchsp.entzündung ins Krankenhaus lande. Mein Problem ist nicht die Angst vor einer OP SONDERN ich leide seit meiner Geburt unter der Erkrankun MORBUS MEULENGRACHT auch genannt GILBERT SYNDROM. (d.h. eine Leberfunktionsstörung) habe immer einen hochen Bilirubinwert und immer hoche Leberwerte schon immer. Jetzt lese ich so dass fast jeder nach der Gallenop so hoche Leberwerte haben. Jetzt habe ich Angst, dass meine Leber nach der OP total versagt. Hat eine Gallensteinop eine negative Wirkung oder Belastung der Leber???? Und wenn ich (wie viele Patienten) nach der Op gelbe Augen bekomme, woher weiss ich denn ob das wegen der op ist oder wegen meinen morbus meulengracht??????? bitte um eine Antwort..... vielen Dank im Vorraus

 

Antwort:

Sehr geehrter FragestellerIn,

das Gilbert Syndrom stellt eine harmlose Bilirubin-Transportstörung dar und gefährdet Sie nicht. Da Ihre Gallesteine zu einer quälenden Symptomatik mit Koliken geführt hat, empfehle ich die Operation. Ihr OP-Risiko ist bei Gilbert Syndrom nicht erhöht.

Beste Grüße

Prof. Dr. Richard Raedsch

 

Überschrift: Fragen zur Adoption und chron. Hepatitis B 30.08.2010

Frage: Hallo,mein Ehemann und ich möchten ein Kind aus dem Ausland (Afrika) adoptieren. Wir befinden uns momentan in der Bewerbungsphase bei dem für uns zuständigen Jugendamt. Auf normalen Wege ist es uns leider unmöglich, Kinder zu bekommen! Bisher liefen alle Gespräche mit unserem zuständigen Sozialarbeiter sehr positiv und wir werden nach eingehender Prüfung als geeignete Adoptionsbewerber eingestuft werden. Als nächster Schritt steht dann die erneute Prüfung zur Eignung als Adoptionsbewerber durch eine zuständige Adoptionsvermittlungsstelle an. Unsere Angst ist nun folgende: Mein Ehemann hat eine chronische Hepatitis B (vermutlich wurde ihm diese bei der Geburt durch die Mutter übertragen), das zust. Jugendamt weis hiervon, da wir vom ersten Gespräch an mit offenen Karten gespielt haben! Mein Mann hat vor ca. 3 Jahren eine erfolgreiche Therapie gemacht und seitdem sind keine Hepatitis-Viren mehr nachweisbar, er hat lediglich minimal erhöhte Leberwerte. Aber es geht ihm körperlich und gesundheitlich gut und sein behandelnder Arzt hat ihn für das Jugendamt eine entsprechende Bescheinigung zum aktuellen Gesundheitszustand ausgestellt!Vom zuständigen Gesundheitsamt haben wir nach durchgeführter gesundheitlichen Prüfung ebenfalls trotz der chronischen Hepatitis B eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt bekommen, hier mussten wir ebenfalls die Bescheinigung seines behandelnden Arztes zusättlich einreichen. Ich selber bin gegen die Hepatitis B geimpft und lasse mich einmal im Jahr überprüfen! Grundsätzlich würde ja für das adoptierte Kind auch keine Ansteckungsgefahr bestehen, da die Hepatitis auf "normalen Wege" ja nicht übertragbar ist und auch das Kind gegen die Hepatitis B geeimpft werden könnte! Bei den meisten Adoptionsvermittlungsstellen wird allerdings vorgeschrieben, dass die Adoptionsbewerber keine lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden haben dürfen. Ob die Hepatitis B hierzu zählt, konnte uns bisher leider keiner beantworten. Der behandelnde Arzt von meinem Mann hat uns zwar bescheinigt, dass es sich bei der Hepatitis B nicht um eine lebensbedrohliche oder lebensverkürzende Krankheit handelt, dennoch besteht bei uns immer wieder die Angst, als Adoptionsbewerber abgelehnt zu werden! Vielleicht können Sie unsere Frage beantworten?Vielen lieben Dank!

 

Antwort: Ich sehe das genauso wie der behandelnde Arzt, das Jugendamt und das Gesundheitsamt. Wenn die Adoptionsvermittlungsstelle das anders sehen sollte, können Sie dagegen Widerspruch einlegen.Dr.med.Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Warum lehnt der Blutspendedienst meine Spende ab? 27.08.2010

Frage: Ich wollte heute zum ersten Mal Blut spenden gehen.Leider wurde ich als Spender ausgeschlossen, da ich im Jahre 1997 ein HELLP- Syndrom hatte.Ist dieser Ausschluß generell, oder ist das von Spendedienst zu Spendedienst unterschiedlich?Vielen Dank für Ihre AntwortMit freundlichem Gru
XXXXXXXX

 

Antwort: Diese Frage sollten Sie an den Blutspendedienst richten. Das gelegentlich bei Schwangeren auftretende HELLP-Syndrom besteht aus Hämolyse, erhöhten Leberwerten u. niedrigen [low] Blutplättchen. Offenbar ist für die Mitarbeiter des Blutspendedienstes nicht ersichtlich, ob die erhöhten Leberwerte nicht vielleicht doch auf eine infektiöse Hepatitis hindeuten.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Fragen zur Hepatitis Impfung 25.08.2010

Frage: Meine Tochter wollte sich vor ihrem Aufenthalt (Abflug nächste Woche) in Spanien gegen Hepatitis A impfen lassen (aktiver Impfstoff). Nun hat die Ärztin festgestellt, dass ihr Impfschutz gegen Hepatitis B(sie wurde im Alter von 6 Jahren gegen Hepatitis B grundimmunisiert, ist jetzt 19) vom Titter her nicht mehr ausreicht und hat ihr gestern eine Dosis Twinrix gegeben, d. h. sie muss die Grundimmunisierung gegen Hepatitis B nochmals durchziehen, obwohl für Hepatitis B eigentlich eine Auffrischimpfung genügt hätte. Ist es sinnvoll so viele unnötige Impfungen über sich ergehen zu lassen, nur um gegen Hepatitis A geschützt zu sein? Ist eine so häufige Impfung nicht schädlich? Entspricht die Impfung, die sie gestern erhalten hat, einer Auffrischimpfung gegen Hepatitis B? Könnte man, was die Hepatitis B betrifft, die übrigen 2 Impfungen auch weg lassen? Ist eine Hepatitis A Impfung für Barcelona dringend zu empfehlen? Notfalls würde es vielleicht auch reichen noch eine Impfung machen zu lassen, dann wäre sie zumindestens für die Zeit in Spanien geschützt?

 

Antwort: Wenn die zweite Impfung gegen die Hepatitis A ansteht, können Sie den Impftiter gegen die B bestimmen lassen. Normalerweise reicht eine Auffrisch-Impfung. Nur wenn der Impftiter gegen die B nach vier Wochen (oder später) nicht über 100 liegt, würde ich eine weitere Impfung machen lassen. Die Hepatitis B Impfung besteht aus der Hülle des Virus, nicht aus dem gesamten Virus. Von daher ist auch bei häufigeren Impfungen nicht mit einer „Impfhepatitis“ oder ähnlichem zu rechnen (früher sind z.B. bei der Polio-Schluckimpfung, einem abgeschwächten Lebendimpfstoff, Impfpolio-Fälle vorgekommen)
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Wer kann mir helfen? 25.08.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren, seit 3- 4 Jahren sind meine Leber- und Ferritinwerte stark erhöht. Im Mai 2010 wurde bei einer Leberbiopsie eine Leberzirrhose festegestellt (toxisch bzw. kryptogen, kompensierend). Eine Hämochromatose wurde ausgeschlossen, Lympphome im Oberbauch sind nicht vorhanden.So bleibt es rästelhaft, warum der Eisenwert so hoch ist (1100 ng / ml). Zur Behandlung bin ich an der Uniklinik in Bonn.Ich wüsste gerne, ob es Spezialisten gibt, die sich in der oben genannten Sachlage auskennen, da ich den Eindruck habe, dass man in Bonn mehr oder weniger ratlos ist. Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
XXXXXXXXXXXXXXXX

 

Antwort:

Ich würde Ihnen die Leberzentren (der Uni-Kliniken) empfehlen die auch Lebertransplantationen durchführen.
Z.B. Hannover, Essen, Berlin, Frankfurt.
Alles erdenklich Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Transaminasen Erhöhung nach Gallen OP 24.08.2010

Frage: Gallen op Transaminasen ErhöhungSehr geehrte Damen und Herren,Mir wurde im März 03/10 die Gallenblase entfernt. Es wurde festgestellt das die Gallenblase Gallengries enthielt.Da auch die Transaminasen im 3 stelligen Bereich hoch waren, wurde eine Leberbiospie durchgeführt. Ergebnis: Gallenblase: Es handel sich um eine mäßiggradige chronische cholezystitis mit geringradiger Fibrose des Ductus Cysticus.Leber: Es handelt sich um ein Leberparenchym mit teils akuter cholangitis sowie eine nur diskrete Feinvisikuläre Leberzellverfettung. Hinweise auf eine Virus Hepatitis oder einer Autoimmunerkrankung finden sich nicht.Zeichen einer toxischen Schädigung sind ebenfalls nicht erkennbar. Kein Anhalt für Malignität. Meine Leberwerte haben sich nach der Op rasant nach unten verbessert und sind Super.Jetzt ist es Gegenwertig leider so. Das mein Quick auf 57 % gesunken ist und der Bilirubin Wert auf 1,31 ist.Und ich habe immer wieder kehrenden Durchfall.Ich habe gelesen das es auf eine PSC, bzw. eine PBC deuten könnte.Kann das sein das trotz der Leberbiopsie eine PSC, PBC zustande kommen kann? Als ich bei der Gastro Ärztin in Behandlung war, hat sie alle Krankheiten ausgeschlossen. Da wegenden hohen Leberwerten eine Hepatitis etc. vermutet wurde. Es wurde Hep. A,B etc. Hämochrematose, Sarkodiose und noch weitere Krankheiten mit denen ich nichts anfangen kann. Alle negativ. Ich bin beunruhigt, da diese PSC, PBC bei vielen Frauen nach der Schwangerschaft passiert. Und meine Gallen Beschwerden haben 5 Monate nach der Entbindung vor einem Jahr angefangen.Ich danke Ihnen im voraus, das Sie sich das alles durchlesen.Und große Hochachtung das Sie das alles im Ehrenamt machen.
Mit freundlichen Grüßen
XXXXXXXX

 

Antwort: Guten Abend. Wurde auch nach Autoimmunerkrankungen gesucht (Autoantikörper ?) Wie sind aktuell die Laborwerte der Gallengänge im Vergleich zu den Transaminasen? Auch passt die Leberfunktion mit einem Quick 51% nicht zu "normalen" Leberwerten. Wie sieht der Ultraschall aktuell aus. Ggfls. sollte man eine ERCP (Endsokopie des Gallenganges) durchführen. also alles Fragen, die in die Hände eines erfahrenen Gastroenterologen und Hepatologen gehören.
Viel Erfolg und viel Glück
Prof. Dr. med. S. Rossol M.Sc.

 

Überschrift: Nachtclub und HCV 24.08.2010

Frage: Sehr geehrtes Team,ich war vor 3 Wochen in einem Nachtclub und habe mich an einer Scheibe eines eingeschlagenen Feuermelders geschnitten.Ich habe hinterher am Arm geblutet. Meine Befürchtung ist jetzt, dass sich vielleicht jemand vorher an der Scheibe geschnitten hat, der Hepatitis c hatte. Anfangs machte ich mir keine Sorgen, da man ja vom Hi- Virus weiss, dass er schnell an der Luft abstirbt. Bei dem Hepatitis C Virus scheint es ja nicht so zu sein. Wie hoch schätzen Sie das Risiko ein, sich in so einer Situation angesteckt zu haben?Vielen Dank

 

Antwort: Entschuldigung, Risikoeinschätzungen sind nicht unser Thema.
Falls Sie sich Gedanken machen, dass der Feuermelder in einem Nachtclub war, dann frage ich mich warum Sie da hingehen wenn es dort so gefährlich ist.
Falls Sie eine eventuelle Infektion überprüfen wollen dann können Sie das nach ca. 6 Monaten mittels einem ELISA Tests machen oder nach 14 Tagen mit einem PCR RNA Test.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Blut am Geld HCV Infektionsgefahr? 24.08.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe heute Geld aus dem Automaten gezogen und dabei bemerkt, dass an einem der Scheine getrocknetes Blut klebte. Nun habe ich den Schein schnell wieder ausgegeben, gleichzeitig aber im Internet gelesen, dass selbst bei einer Berührung mit trockenem Blut noch die Gefahr einer Infektion mit Hepatitis-Viren besteht:http://www.hepatitis-care.de/hcv/uebertragung.html?sid=79aac416a0452173ff0957d42b699c2aWas soll ich nun tun ? Etwa meine ganze Geldbörse wegschmeissen, in der ich den Geldschein aufbewahrt habe ?
Beste Grüße sendet Ihnen
XXXXXXX

 

Antwort:

Erst einmal müsste das Blut ja mit der HCV infiziert sein. Dann hätten Sie das getrocknete Blut in eine offene Wunde einbringen müssen. Ein sehr unwahrscheinlicher Infektionsweg. Wäre die HCV Übertragung wie Sie annehmen, dann wäre das gesamte Deutsche Volk Leberkrank und ein großer Teil verstorben.

Hier ein Auszug aus dem zitierten Artikel und ich würde die Hohlnadel als mindeste Voraussetzung annehmen denn bei dem von Ihnen beschriebenen Voragng wäre die Blutmenge zu gering
Zitat Anfang

Wie lange ist das Hepatitis-C-Virus
außerhalb des Organismus überlebensfähig?

Dazu weiß man leider nicht viel. Experten gehen davon aus, dass Hepatitis- C-Viren je nach äußeren Bedingungen wenige Stunden bis maximal eine Woche infektiös bleiben. Wichtig zu wissen ist, dass man sich mit eingetrocknetem infizierten Blut anstecken kann. Ist infiziertes Blut bereits geronnen und verkrustet, wird die Ansteckungsgefahr zwar geringer, eine Infizierung ist aber dennoch möglich. Hohlnadeln sind generell problematischer als einfache Nadeln, da sie über längere Zeit hinweg infektiöses Blut enthalten können.

Ansteckung vermeiden!

Der Hepatitis-C-Virus kann übertragen werden, wenn infiziertes Blut über Wunden in Haut oder Schleimhaut eindringt. Die wichtigste Regel, um andere vor einer Ansteckung zu schützen, lautet deshalb: Vermeiden Sie, dass andere mit Ihrem Blut in Kontakt kommen! Im normalen Zusammenleben ist eine Ansteckung sehr selten. Sie sollten allerdings die Informationen auf der Seite „Leben mit dem Virus“ unbedingt beachten.
Zitat Ende

Mit freundlichen Grüßene
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: HIV und HCV Infektion beim Schneider? 24.08.2010

Frage: hallo ich habe eine frage wo ich überlegen muss ob es sein könnte sich mit hep c oder hiv evtl. sich angesteckt zu haben. und zwar war ich beim änderungsschneider und er hatte meine hose mit diesen stecknadeln geändert und beim ausziehen habe ich mich im unterschenkel gestochen kam auch blut jetzt habe ich angst evtl. angesteckt zu haben. es könnte ja jemand sich davor auch gestochen haben der etwas hat hep.c oder hiv?

 

Antwort:

Diese Antwort gilt genau so für Ihre Kleidergeschichte. Da ist keine Hohlnadel im Spiel. Übrigens HIV stirbt sofort an der Luft.

Erst einmal müsste das Blut ja mit der HCV infiziert sein. Dann hätten Sie das getrocknete Blut in eine offene Wunde einbringen müssen. Ein sehr unwahrscheinlicher Infektionsweg. Wäre die HCV Übertragung wie Sie annehmen, dann wäre das gesamte Deutsche Volk Leberkrank und ein großer Teil verstorben.

Hier ein Auszug aus dem zitierten Artikel und ich würde die Hohlnadel als mindeste Voraussetzung annehmen denn bei dem von Ihnen beschriebenen Vorgang wäre die Blutmenge zu gering
Zitat Anfang

Wie lange ist das Hepatitis-C-Virus
außerhalb des Organismus überlebensfähig?

Dazu weiß man leider nicht viel. Experten gehen davon aus, dass Hepatitis- C-Viren je nach äußeren Bedingungen wenige Stunden bis maximal eine Woche infektiös bleiben. Wichtig zu wissen ist, dass man sich mit eingetrocknetem infizierten Blut anstecken kann. Ist infiziertes Blut bereits geronnen und verkrustet, wird die Ansteckungsgefahr zwar geringer, eine Infizierung ist aber dennoch möglich. Hohlnadeln sind generell problematischer als einfache Nadeln, da sie über längere Zeit hinweg infektiöses Blut enthalten können.

Ansteckung vermeiden!

Der Hepatitis-C-Virus kann übertragen werden, wenn infiziertes Blut über Wunden in Haut oder Schleimhaut eindringt. Die wichtigste Regel, um andere vor einer Ansteckung zu schützen, lautet deshalb: Vermeiden Sie, dass andere mit Ihrem Blut in Kontakt kommen! Im normalen Zusammenleben ist eine Ansteckung sehr selten. Sie sollten allerdings die Informationen auf der Seite „Leben mit dem Virus“ unbedingt beachten.
Zitat Ende

Mit freundlichen Grüßene
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Zustazfrage zum Infektiondrisiko. 27.08.2010

Frage: auf meine frage gestern weiß ich nun genaueres, es lag eine flachzange seid donnerstag im desinfektionsbad, da diese rost ansetzte legte meine kollegin diese raus ins spülbecken die normalen instrumente aus den desinfektionsbädern kippte ich dazu, da ich nicht wusste das die aus dem extra bad der hep c patienten war, und gestochen habe ich mich an einer ganz anderen sonde, die flachzange lag nur mit im wasser und verteilte ihren rost darin. theoretisch war sie aber doch genug desinfiziert wenn sie das ganze wochenende im desinfektionsbad lag? ich war zwar beim durchgangsarzt aber würde trotzdem gern wissen was Sie dazu sagen.liebe grüße

 

Antwort: Ich würde nun doch Absolution erteilen. Es kann uns zwar beim Treten aus der Haustür ein Dachziegel erschlagen, aber nach menschlichem Ermessen ist das Risiko gleich null.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Fragen zur Infektionsgefahr 10.08.2010

Frage: Vor ein paar Wochen war ich in auf einem Volksfest, habe dabei vielen Leuten die Hände geschüttelt und, im Übermut, teilweise auch mit Leuten getanzt, die ich noch nicht kannte. Am nächsten Tag stellte ich fest, dass ich mir irgendwann in der Nacht, wohl in Gedanken, an der Hand einen Mückenstich aufgekratzt hatte. Könnte ich mich so z. B. mit Hepatitis B infiziert haben, etwa, wenn jemand anders zuvor eine von mir nicht bemerkte offene Wunde hatte?Die zweite Frage wäre: Immer liest man, dass auch in getrocknetem Blut noch infektiöse Keime seien. Aber wie wahrscheinlich ist es in der Praxis, dass Keime aus getrocknetem Blut auch übertragen werden?

 

Antwort:

Wenn dem so wäre wie Sie annehmen dann wäre die gesamte Menschheit schon ausgerottet. Bitte Informieren auf den Seite des RKI (Robert Koch Institut) über die Infektionskrankheiten und ihre Übertragungswege. Viele Viren sterben an der Luft, allerdings haben Sie bei dem HCV Virus recht, der ist auch im getrockneten Zustand  noch überlebensfähig. Die genauen Umstände (Menge, Temperatur, Feuchtigkeit etc.) kann man leider nicht an Menschen testen. In vitro gibt es Aussagen, dass der HCV Virus bis zu 72 Stunden überlebt. Aber welche Menge zur Infektion ausreicht ist meines Wissens nicht bekannt.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Infektionsgefahr bei dem Aufbereiten von Instrumenten? 10.8.2010

Frage: hallo, ich arbeite als ZFA und habe mich heut beim aufbereiten der instrumente mit etwas gestochen, das problem ist das auch Instrumente von einem Hep. C Patienten im Wasser war, ob noch Blut an den Instrumenten war weiß ich nicht, ich habe es auch nicht sofort gemerkt von daher nicht direkt danach desinfiziert. Ob die Instrumente lang genug desinfiziert worden sind weiß ich leider auch nicht.Kann es sein das ich mich nun infiziert habe??Liebe Grüße

 

Antwort: Natürlich kann es sein, dass Sie sich infiziert haben. Unsere Homepage hat leider nicht die Funktion des katholischen Pfarrers, der bei der Beichte Absolution für begangene Sünden erteilt. Und hantieren mit scharfen Instrumenten bevor die ausreichend lange in Desinfektionslösung gelegen haben, ist eine Kardinalsünde der Hygiene. Sie sollten diesen Betriebsunfall also schleunigst dem Betriebsarzt melden, damit der die nötigen Untersuchungen veranlassen kann. Und als nächstes sollten Sie sich mit dem für die Hygiene verantwortlichen zusammensetzen und schriftlich festlegen, wie künftig solche Arbeitsunfälle vermieden werden. Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: HCV und HIV Infektion und Bürojob im öffentlichen Dienst? 9.08.2010

Frage: Hallo Zusammen,bin Hämophilie A Patient und wurde in den 80er jahren mit HCV und HIV infiziert.Habe jetzt einen Bürojob im ÖD bekommen.Nächste Woche steht die amtsärztliche Untersuchung an die mir doch Kopfschmerzen bereitet.Die HCV ist seit 2006 erfolgreich ausgeheilt, dank Peg InterferonDie HIV Infektion wird mit Medikamenten behandelt und ist seit langem unter der Nachweisgrenze.Meine Gamma GT liegen um die 150, das wird den Arzt mit Sicherheit stutzig machen.Mein behandelnder Arzt sagt das das mit der HCV Infektion zusammenhängt.Soll ich dem Amtsarzt direkt sagen was Sache ist?Soll ich direkt ein Attest mitbringen, in dem steht das es keine Bedenken gibt bei der Ausübung des neuen Jobs?Soll ich die HIV Infektion sagen? Könnte mich das nicht den neuen Job kosten?Danke im vorausEin Fragender aus NRW

 

Antwort: Wenn es sich um einen Job im Angestelltenverhältnis handelt, sehe ich keine Probleme. Sie sind für Ihre Kollegen und Klienten nicht infektiös und sind bei einem Bürojob im ÖD auch selber nicht erhöht gefährdet. Wenn es sich um eine Verbeamtung handelt, könnte es Probleme geben, weil da der Amtsarzt bescheinigen muss, dass nicht mit vorzeitiger Dienstunfähigkeit zu rechnen ist. Vorzeitig heißt nach herrschender Rechtssprechung im Zeitraum von 10 Jahren. Ein entsprechendes Attest ist dann sicher nicht verkehrt. Generell ist fraglich, ob dieses Vorgehen nach dem deutschen Beamtenrecht mit der Europäischen Gleichstellungsrichtlinie vereinbar ist. Im Falle einer Ablehnung hätte also ein gerichtliches Vorgehen meines Erachtens durchaus Chancen.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: HCV Infektionsgefahr 7.8.2010

Frage: Sehr geehrtes Team,Habe gehört Hepatitis C kann schon über minimale Blutmengen übertragen werden, also ich meine Blutmengen die man nicht sehen tut oder die man nicht als Blut zuordnen kann weil diese so gering sind. Da muss ich ja dann Angst haben wenn ich mich mit irgend einem Messer schneide, oder irgendwo hängen bleibe so dass ich Blute. Man müsste ja dann immer mit der Lupe kommen und nachschauen ob Blut sichtbar ist. Bevor ich etwas benutze wie Badeutensilien mit meiner Familie schaue ich bevor ich diese immer benutze vorher kurz drauf ob ich Blut sehe und wenn ich keines sehe dann benutze ich sie auch. ICh betrachte die Utensilien nicht minuten genau ob sich irgend ein minimaler eingetrockener Blutfleck versteckt oder ähnliches. Ich habe immer gedacht dass das Blut gut erkennbar sein muss und gut sichtbar, und dass sehr geringe Bluttropfen oder so kein Risiko sind(PS:In meiner Familie ist keine HCV Infektion bekannt,und alle sind gegen Hepatitis B geimpft). So müsste man ja an allem wo man sichstoßen tut oder schneidet z.B. mit einem Glassplitter große Gedanken machen ob auf diesem Gegenstand noch Blut ist auch wenn man nicht zuordnen kann ob z.B. ein kleiner Punkt ein eingetrockener Blutfleck oder sonst was ist. Habe richtig Angst nach Aussage dieser Person und wäre ihnen sehr dankbar meine Angst zu lindern,ihc bin richtig aufgebracht weil ich mir da nie so richtige Gedanken gemacht habe und immer Gedacht habe Hepatitis C kann man nur über deutlich erkennbare Blutmengen bekommen im Falle jemand wäre ifiziert und nicht über so geringe Blutmengen die man nicht mehr richtig als Blut zuordnen kann.Wäre ihenen sehr sehr dankbar für schnelle Antwort ich bin sehr durcheinander,bin ihnen sehr dankbar für ihre Aufklärung und auch ob die Aussage der Person zu trifft usw.Wäre ihnen sehr dankbar für eine gute Aufklärung meiner Bedenken u Fragen.Herzlichen Dank schon im Voraus

 

Antwort:

Wenn wir davon ausgehen (die Zahl ist nicht genau bekannt), dass 500.000 Menschen in der BRD eine HCV haben dann können Sie sich das Risiko einer HCV Infektion zu bekommen selbst ausrechnen. Auf dem Weg zum Einkaufen einen Unfall zu erleiden ist höher als eine HCV Infektion zu bekommen.
Das Thema ist doch nur wo habe ich eine Risiko?
Bis zu der Entdeckung des HC Virus in 1989 wurden alle Menschen durch die Medizin infiziert (Bluttransfusionen, Blutplasma etc.). Seit der Einführung verschiedener Tests ist heute das Risiko bei i.V. Drogenabhängigen (Spritzentausch), Homosexuellen mit ungeschützten Analverkehr (bare backing), Sexualverkehr mit blutigen Praktiken (SM, Analverkehr ungeschützt) und in manche exotische Ländern durch die Medizin.
Ergo verhalten Sie sich wie jeder normale Mensch und meiden Sie Dinge die ein Risiko in sich bergen da es für die HCV leider keine Impfung gibt..
Würden Ihre Vermutungen zutreffen dann wäre Deutschland durch die HCV schon ausgerottet.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Rückfrage zum HCV Infektionsrisiko im Haushalt 7.08.2010

Frage: Grüß Gott,Habe einige Beiträge in diesem guten Forum durchgelesen und wollte ihnen noch eine Frage zu Infektionswege innerhalb eines Haushaltes fragen.
1.) Wenn einem einem Haushalt keine Hepatitis C Infektion bekannt ist dann braucht man sich keine Gedanken machen sich z.B. mit einer Nagelschere, etc. zu infizieren?
2. )Wie geschrieben wird sind dass nur reine Vorsichtsmaßnahmen wenn ein Hepatitis C Empfänger im Haushalt lebt, dass mein eine eigene Nagelschere usw. benutzt und es sind keine Infektionen auf diesem Weg wie bei(Naglescheren,Rassierer,etc.) bekannt, ist das richtig?
3. )Bei Hepatitis C müsste das Blut oder die Blutmenge z.B. auf Nagelscheren,Rassieren oder Pinzetten schon deutlich sichtbar,bzw. erkennbar sein, dass eine Ansteckung mit hepatitis C in Betracht gezogen werden kann. Minimale Blutmengen, bzw. kleine Blutpunkte, die man nicht als Blut zuordnen kann oder sehr schwer sieht bergen kein Praktisches Risiko im Gegensatz zu Hepatitis B, wo man sich schon über unsichtbare Blutmengen infizieren kann.Wie sehen sie das,ist meine Formulierung richtig, bzw. habe ich das richitg verstanden?Wäre ihnen sehr Dankbar meine 3 Fragen zu Beantworten.Ich werde noch morgen eine Spende ihnen zuKommen Lassen, da meiner Meinung es Toll ist, dass solche Menschen wie sie ihre Zeit opfern um andere aufzuklären,finde ich Toll.
Liebe Grüße

 

Antwort:

Fragen zur Hepatitis C Infektion im Haushalt.
Zu 1:
Richtig!
Zu 2:
Richtig!
Zu 3:
Das habe ich so nicht gesagt. Mir ist nicht klar, ob Wasser zum Eliminieren des Virus ausreicht. Folgen Sie den allgemeinen Hinweisen keine Zahnbürsten, Scheren, Rasierer etc. von HCV Infizierten zu nutzen. Sie könen das ja schlecht testen wann wer unter welchen Umständen infiziert wird.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: HCV Infektionsgefahr 5.8.2010

Frage: Sehr geehrtes Team,Ist es richtig,um sich mit Hepatitis C anstecken zu können, bzw. man einem Risiko ausgesetzt ist, dass die Blutmenge die Infektiös ist, auf jeden Fall gut sichtbar sein muss? Habe schon sehr oft gehört und gelesen dass bei Hepatitis B auch eine nicht sichtbare Blutmenge für eine Ansteckung reichen kann, aber bei Hepatitis C die Blutmenge,bzw. der Bluttropfen z.B. auf Gegenständen gut erkennbar sein muss,dass ein ernstzunehmendes Risiko besteht.Kleine und minimale Blutmengen die schon eingetrocknet sind reichen für Hepatitis C nicht aus,denn das Blut müsste man noch gut sehen, man müsste schon noch tropfen vom Blut deutlich erkennen. Wollte mich noch einmal bei ihnen vergewissern ob die Informationen die ich bekommen habe richtig sind.Wäre ihnen sehr dankbar für eine schnelle Antwort.Liebe Grüße

 

Antwort:

Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass es meines Wissens keine genaue Angaben über die Blutmenge gibt. Ein wichtiger Faktor wäre die Virenlast, die Raumfeuchtigkeit, die Temperatur. Wann immer Sie aus beruflichen Gründen mit Fremdblut in Berührung kommen könnten sollten Sie die Arbeitsschutzrichtlinien beachten (Handschuhe, Mundschutz, Schutzbrille etc.). Geheilte HCV Träger bei denen mittels PCR keine Viren mehr nachweisbar sind dürfen aus Vorsichtgründen kein Blut spenden. Genauso wenn ein Familienmitglied HCV hat darf kein Familienmitglied Blut spenden. Wenn Sie sich in einem HCV Umfeld aufhalten ist vor allen Dingen das Blut sehr sorgsam zu vermeiden. Was ist eigentlich der unterschied zwischen einem Risiko und einem ernst zu nehmenden Risiko? Ich sehe da keinen Unterschied bei HCV infiziertem Blut.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Adoption eines Kindes und HCV Träger 5.07.2010

Frage: Guten Tag,Ich habe folgende Frage: Mein Mann ist Bluter und leidet seit 20 Jahren an Hep C. Sein Facharzt wuerde ihm eine Bescheinigung ausstellen, dass seine Leberwerte etc ok sind und seinerseits nichts einer Adoption im Wege stehe.Wir muessen aber zum Amtsarzt, wird der das anders sehen? Schliesst die Hep C eine Adoption von vorneherein aus? Wir haben schon einige Muehe und Kosten in den Prozess der Auslandsadoption gesteckt und moechten dies erstmal klaeren, bevor wir weitermachen. Leider konnten uns sowohl Jugendamt als auch Vermittlungsstelle keine eindeutige Antwort geben.Vielen Dank fuer die Antwort.

 

Antwort: Der Facharzt sollte vor allem zwei Dinge bescheinigen:
1. Dass von Ihrem Mann keine Infektionsgefahr für das Kind ausgeht. (Denn HepC wird nur über Blut übertragen und bei einem vernünftigen Erwachsenen wir man davon ausgehen können, dass er sein Blut für sich behält)
2. Dass es kein erhöhtes Risiko für Ihren Mann gibt, die Volljährigkeit des Adoptivkindes nicht zu erleben.Das sind die entscheidenden Fragen für den Amtsarzt. Der ist natürlich nicht an das Gutachten des behandelnden Arztes gebunden. Aber wenn keine Gründe dagegen sprechen, wird er dem folgen.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Infektionswege innerhalb eines Haushaltes 5. August 2010

Frage: Guten Abend,Wie hoch ist das Risiko sich mit Hepatitis C anzustecken wenn ich mich mit einer Nagelschere in die Haut schneiden würde und Blute?Meine Familie 4(Personen im Haushalt)benutzen dieselbe Nagelschere.Reichen da an der Nagelschere Blutreste die man nicht sieht aus, oder müsste das Blut schon sichtbar,bzw.gut erkennbar sein, dass ein reales Risiko für Hepatitis C besteht??Wie hoch ist das Risiko einer Ansteckung mit Hepatitis C wenn mein Bruder evtl. meinen Nassrasierer ausborgt(ausleiht), ohne dass ich bescheid weiß und ich mich mit diesem Rasiere und schneide und eventuell noch Blutreste an den Klingen kleben, die nicht sichtbar sind.Besteht da für mich im Falle mein Bruder hat Hepatitis C wo ich nicht denke,eher ein Theoretisches Risiko oder schon ein reales Risiko??Ich schaue schon immer bevor ich etwas benutze wie Rassierer oder Nagelschere darauf ob ich Blut darauf sehe,wenn ich nichts darauf erkenne benutze ich den Gegenstand dann besten gewissens.Meiner Meinung und Infotmation nach muss dass ein reales Risiko für eine Hepatitis C ensteht,der Gegenstand Blutverschmiert sein,bzw. das Blut deutlich sichtbar sein.Ist das richtig??Theoretisch ist alles möglich,aber wenn man schon durch nicht sichtbare(minimale) Blutspuren sich infizieren kann,bzw. ein reales Risiko besteht dann müsste man ja nach fast jedem mal wenn man Blutet sich große Gedanken machen nach meiner Meinung.Wäre ihnen sehr dankbar für die schnelle Bearbeitung meiner Fragen.Ich finde es Toll dass es eine solch Tolle seite gibt,ich würde sehr gerne eine Spende geben.Wo kann ich diese Spende entrichten bei ihnen(Überweisung?Vielen Dank nochmal im Voraus für die Beantwortung der Fragen

 

Antwort:

Da die HCV nur durch Blut übertragen wird, gilt seit Jahren die Regel, dass der/die HCV Infizierte einen eigenen Nassrasierer, Nagelschere, Fußpflege Utensilien etc. nur alleine benutzt. Bisher wurde dieser Übertragungsweg meines Wissens noch nie nachgewiesen, aber das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. In den Jahren als ich eine HCV hatte aber nichts davon wusste, hatte meine Frau meinen Nassrasierer für die Beine benutzt. Es ist nie etwas passiert ich war nur immer sauer, dass die Klinge stumpf war.
Wenn keiner Ihrer Familienangehörigen eine HCV hat, brauchen Sie keine solche Vorsichtsmaßnahme.

Hier unser Spendenkonto, da wir gemeinnützig sind stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung (bitte Postanschrift angeben) aus.
http://www.hepatitis-rm.de/loader/hepatitis-shg/verein/spendenhinweis.php

Nassauische Sparkasse Wiesbaden

Kto.-Nr.: 110215614
BLZ 510 500 15

Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert

med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: chronische Hepatitis B. Bin ich bei Viruslast null geheilt? 31.8.2010

Frage: hallo,ich habe seit 1,5 jahren,hbe negative chronische hepatitis b.und kriege seit 1,5jahren entcavir(baraclude).vor dem thrapie waren.die blutwerte so.hbs-positiv,anti hbe positivalt 210ast 100hbe-negativviruslast-10hoch8 allso11000000,das mit nulle könnte nicht rictig sein.100iu/mlnach der therapiegpt 28ggt 12hep.b-virus-dns 6 IU/mlmeine frage ist.mit baraclude ist die virus zahl ziemlich runter gegangen.könnte das 6IU/ml,virus zahl. .mit der zeit auf null(0)gehen?und wenn das 6IU/ml.auf 0IU/ml runter geht.heisst das nicht hbs-negativ?mfg

 

Antwort:

Sehr geehrter Patient,
das Ziel der Baraclude Therapie ist es, die HBV DNA auf nicht mehr nachweisbare Werte zu drücken. Dies ist bei Ihnen auch nach 1,5 Jahren wohl noch nicht der Fall. Evtl ist es bei Ihnen also sinnvoll ein weiteres Medikament einzunehmen (z B Viread). Wichtig ist es, dass Sie Ihre Medikamente immer d.h. täglich nehmen ohne jede Ausnahme, damit sich keine Resistenzen entwickeln.
Das HBsAg wird aller Voraussicht nach positiv bleiben, obwohl die Viruslast unter der Nachweisgrenze ist. Sie haben weiterhin eine chronische Hepatitis B.
Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. Hanns. Löhr
N.S.
Bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort
Günter Leppert
Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Non-Responder. Re-Therapie wo? 30.7.2010

Frage: ich bin 58 Jahre alt und habe vermutlich seit 25 Jahren Hepatitis C. Bin Non Responder. Zwei Therapien wurden abgebrochen. (2001+2003)Ich habe nun immer mehr Beschwerden und würde gerne eine Spezialklinik aufsuchen.Bin Privatpatient und würde auch die Kosten selbst übernehmen.Ich suche eine Klinik welche sehr kompetent und auf dem neuesten Stand der Behandlung für Hepatitis C ist.Wohne im Raum Stuttgart - würde aber überall hingehen.

 

Antwort:

Nun, da sind Sie in einer ähnlichen Situation wie ich. Allerdings habe ich seit 1996 sechs Therapien versucht bin allerdings 10 Jahre älter. Je nach Ihrer persönlichen Therapieverläufe ist die Frage, ob beide Therapien optimal durchgeführt wurden, d. h. mit peg. Interferon und der richtigen Menge Ribavirin. Ferner sollten Sie überlegen wie genau Ihre Tabletteneinnahme (Riba) war. Gerade die richtige Menge und der 12 Stunden Takt sind wichtig in den ersten Therapiewochen. Wenn Sie sagen, da hat es gemangelt würde ich nochmals einen Therapieversuch unter optimalen Bedingungen mit den bekannten Medikamenten vornehmen.
Warum wurden die Therapien abgebrochen wegen NON-RESPONSE oder Nebenwirkungen?
Haben Sie alles richtig gemacht, dann sollten Sie warten bis die neuen Medikamente (Telepravir) verfügbar sind. Die Zulassung wird für 2011/12 erwartet.
Die Uni Klinik Frankfurt hat sehr viele Studien mit den neuen Medikamenten in den vergangenen Jahren durchgeführt. Vielleicht melden Sie sich bei Herrn Prof. Stefan Zeuzem an. Mit Sicherheit gibt es andere Kliniken die ähnliche Erfahrungen haben, allerdings bin ich im Rhein-Main Gebiet zu Hause und kenne nicht die gesamte deutsche Situation.
Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei einem erneuten Therapieversuch.
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank





 

 

Überschrift: Erhöhtes Bilirubin nach Leber TX. Kann ich Naturheilmittel verwenden? 29.07.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren. Mein Mann wurde im Januar dieses Jahres lebertransplantiert. Ausgang war eine chronische Hep. B mit beginnender Leberzirrhose und HCC-Tumor. Alles lief glatt bis zur einer Medikamentenumstellung im April (von Advagraf auf Rapamune). Danach kam es zu einer mittelschweren Abstoßung, die mit Cortison behandelt wurde. Seitdem nimmt er Prograf. Die Leberwerte gingebn wieder zurück, sind noch etwa doppelt so hoch wie normal. Sorgen macht uns der Bilirubinwert. Dieser Wert entwickelte sich gegenteilig von 3,5 (zu Beginn der Abstoßungstherapie) zu jetzt 13! Leberbiopsie und CT waren unauffällig. 4x wurde eine MARS gemacht. Ist therapeutisch jetzt wirklich alles ausgeschöpft? Heißt es jetzt warten, ob der Wert von allein heruntergeht? Oder bleibt über kurz oder lang nur die Retransplantation? Körperlich geht es meinem Mann bisher noch ganz gut. Kann man noch auf leberunterstützende Therapien (Homöopathie, Mariendistel etc.) zurückgreifen? Wieweit können seine zusätzlichen Medikamente (Zutectra und antivirales Medikament) Einfluss auf das Bilirubin haben?Voraus schon vielen Dank für Ihre Bemühungen.

 

Antwort:

Bitte habe Sie Verständnis, dass diese Frage nur das Transplantationszentrum bei dem Ihr Mann transplantiert wurde beantworten kann. Bitte verwenden Sie keinererlei sogenannte "Naturheilmittel" ohne Rücksprache mit dem LTX Zentrum. Manche dieser Mittel sind bei falschen Dosierungen lebertoxisch.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: HBV und Weiterbildung zum Facharzt. 29.07.2010

Frage: halloich habe hepatits b carier.mit sehr nidrigem viruslast 1410/mlich bin artz und will mich weiterbilden.kann ich mich als örtopede weiterbilden.wenn nicht im welsche bereische kann ich mich weiterbilden.vielen dank mit freundlischen grüßen

 

Antwort: Diese Frage sollten Sie an Ihre Ärztekammer richten und nicht an eine Selbsthilfegruppe.Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Infektionsgefahr im Bankgeschäft? 27.07.2010

Frage: Ich habe mich am Zeigefinger geschnitten. Leider habe ich es nicht gemerkt und kann nun nicht genau sagen, wann dies passiert ist. Ich arbeite als Bankkauffrau und habe demnach ständig die Girokontokarten von vielen Menschen in der Hand. Wenn sich an einer Karte wirklich Blut einer mit HepC infizierten Person befand, sollte ich mir Gedanken machen, dass ich mich dabei über meinen kleinen Schnitt am Finger angesteckt habe?

 

Antwort:

Wenn dem so wäre wie Sie es schildern, dann würde ich mich in einer sterilen Wohnung einschließen und nicht mehr vor die Tür gehen.
Sie wissen es selbst, dass an Geldscheinen Bakterien sind. Hände nicht ins Gesicht, Mund, Nase, Wunden verbinden, Hände regelmäßig waschen. Es gelten einfach die Grundregeln der Hygiene die man normalerweise von den Eltern, Kindergarten und Schule mitbekommt.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

 

Überschrift: Hat meine Partnerin eine HBV? 26.07.2010

Frage: Ich lebe in Thailand, habe eine Lebenspartnerin (40).Bei einer Untersuchung wurde bei Ihr "HBsAB Positiv" festgestellt. Auch ihr Blutbild ist nicht gut: HB L 10,8HCT L 35.Meine Fragen:Haengt das Blutbild mit HBsAB zusammen, was kann mann zur Verbesserung tun?Gibt es Medikamente gegen HBsAB?Wie groß ist die Ansteckungsgefahr für mich, bin vor ca.7 Jahren gegen HBs A&B geimpft.Herzlichen Dank fuer Ihre Bemuehungen

 

Antwort: HBsAB positiv heißt: Hepatitis B surface Antibody positiv. Zu deutsch: Ihre Partnerin hat Antikörper gegen das Oberflächenprotein des Hepatitis B Virus. Vermutlich weil sie wie Sie geimpft ist. Also kein Grund zur Sorge. Das L in den Blutbildwerten sagt mir nichts. Vielleicht ist das ein speziell thailändisches Maß. Da sollten Sie den dort behandelnden Arzt fragen. Eine Hepatitis B hat Ihre Partnerin jedenfalls nicht.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: HBV HCV Infektionsgefahr durch Kondom 24.07.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren der Hepatitis Selbsthilfegruppe Rhein-Main e.V.,ich habe folgende Frage bezüglich einer evtl. möglichen Hepatitis-Infektion:Nach dem Sex mit einer Frau bemerkte ich, dass das Kondom außen blutverschmiert war, d.h., dass diese Frau noch ein wenig ihre Regelblutung hatte. Nun frage ich mich, ob eine Infektion mit Hepatitis Typ B und/oder Typ C möglich wäre, da ich ja mit meinen Händen/Fingern das Kondom wieder von meinem Penis abbekommen muss. Dadurch kommt es ja unweigerlich dazu, dass ich von ihrem Regelblut ein wenig an meine Finger bekomme. Die Hände habe ich mir nach dem Sex nicht gleich gewaschen (wir hatten Sex an einem ungewöhnlichen Ort). Zusatzinformationen: Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich eine Wunde hatte. Es kam zu keinem "Kondomunfall".Für Ihre fachkompetente Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.Mit freundlichen Grüßen

 

Antwort:

Leider hat keiner unserer Experten Erfahrung mit blutverschmierten Kondomen daher könne wir Ihnen nicht mit fachkompetenten Antworten dienen.

Eine Hepatitis C wird nur durch Blut übertragen und ist auf dem von Ihnen beschriebenen Weg kaum übertragbar (ausser Sie hatten offene Wunden an Ihren Händen). Die HBV wird auch durch andere Körperflüssigkeiten übertragen aber da haben Sie ja bei Ihrem aktiven wechselnden Sexleben sicher einen Impfschutz.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert

med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Fragen zur Impfung 23.7.2020

Frage: Sehr geehrtes Ärzteteam,ich habe mal eine Frage hinsichtlich der Ansteckungsmöglichkeit von Hepatitis B. Dieser Virus soll ja leicht übertragbar sein.1.Meine Freundin ist gegen Hepatitis B geimpft, insoweit besteht keine Gefahr. Sie wohnt im Haushalt ihrer Eltern. Der Vater hat Hepatitis B. Bis vor Kurzem wusste ich nicht einmal was Hepatitis ist. Aber durch die jetzige Situation muss ich mich schlau machen.Neulich war ich dort zu Besuch. Aus Angst vor der Ansteckung habe ich dort weder etwas getrunken noch gegessen. Ich war auch nicht auf der Toilette.Ich habe lediglich Gegenstände (Türklinke, Stuhl, Zeitung, Bilder usw.) berührt. Besteht so eine Ansteckungsmöglichkeit für mich, da diese Gegenstände zuvor sicherlich der Vater berührt hat?Ist das möglich oder komplett ausgeschlossen?2.Wie gesagt, meine Freundin ist geimpft und lebt mit dem Vater im Haushalt. Ist eine indirekte Ansteckungsgefahr über meine Freundin für mich gegeben. Sie isst dort, geht auf Toilette, hat intensiveren Kontakt mit ihrem Vater als ich. Direkt danach berühren und streicheln wir uns.Besteht so eine Ansteckungsgefahr für mich oder können so die Viren nicht weitergegeben werden?3.Aufgrund der Situation will ich mich impfen lassen. Ich habe gelesen, dass ca. 95% der Infektionen im akuten Stadium selbst ausheilen und nur ca. 5% chronisch werden. Mal angenommen ich habe mich bereits angesteckt (weiß jedoch noch nichts davon) und würde mich im akuten Stadium impfen lassen, ist dann die Heilungschance weiterhin bei ca. 95% oder wird die Möglichkeit der Selbstausheilung durch die Impfung geringer?Liebes Ärzteteam, ich wäre über Ihre Antwort dankbar, denn ich bin wirklich sehr beunruhigt. Mich beschäftigen diese Fragen wirklich sehr.Vielen Dank im Voraus

 

Antwort: Die von Ihnen beschriebenen Situationen und Möglichkeiten sind kein Risiko für Hepatitis B.Hepatitis B wird nur übertragen, wenn Blut, Sperma oder Scheidensekret eines Hepatitis-B-Trägers in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut eines anderen Menschen gelangt. Wenn Sie sich nun impfen lassen, sind Sie auch alle theoretischen Sorgen los. Wenn Sie einen akuten Infekt haben – egal ob Grippe, Masern oder Hepatitis – sollte man in der akuten Phase nicht impfen. Aber dazu müssten Sie Symptome haben, die anzeigen, dass Ihr Körper gerade mit dem Bekämpfen einer Infektion beschäftigt ist (Grippegefühl, Fieber oder ähnliches). Die Impfung schütz vor einer Neu-Infektion. Sie ist kein Mittel zur Bekämpfung einer bereits bestehenden Infektion. Aber bei einer Titerbestimmung kann der Arzt leicht feststellen, ob Sie infiziert sind. Wenn Sie Antikörper gegen den Kern (englisch:core) des Virus haben (Anti-HBc), haben Sie sich irgendwann einmal mit dem echten Hepatitis B virus angesteckt. Wenn Sie nur Antikörper gegen die (im Impfstoff ausschließlich vorhandene) Oberfläche (englisch surface)des Virus haben (Anti-HBs) sind Sie gegen Hepatitis B geschützt. Wenn Sie beide Antkörper haben, haben Sie eine echte Hepatitis-B-infektion gehabt aber nun überstanden. Denn der Anti-HBs ist im Blut nur nachweisbar, wenn kein Virus mehr vorhanden ist.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zur HBV Ansteckung 23.7.2010

Frage: Sehr geehrtes Ärzteteam,ich habe einige Fragen zur Ansteckung mit Hepatitis B. Da ich vor einiger Zeit über Hepatitis gelesen habe, bin ich etwas beunruhigt.So lese ich zu Hepatitis B, dass dieser Virus lange “überlebt”, selbst Desinfektionsmittel ihn nur schwer beseitigt, dass mikroskopisch kleine Blutmengen und mikroskopisch kleine Wunden für eine Ansteckung reichen. Kurzum, dieser Virus ist offensichtlich hoch ansteckend.Im Kollegenkreis haben wir eine Person, die eine chronische Hepatitis B hat. Der einzige direkte Kontakt besteht in gelegentlichen Händeschütteln. Im Internet ist zu lesen, dass man sich bei Umarmungen und Händeschütteln nicht anstecken kann. Ich bin aber dennoch beunruhigt.Jetzt zu dem Kern meiner Frage. Wenn ich diesem Kollegen die Hand gegeben habe und ich mich dann mit dieser Hand intensiv berühre (oder rein hypothetisch: eine andere Kollegin berühre / streichel /massiere) kann man sich dadurch anstecken?Mein Menschenverstand sagt nein, denn wenn ich mich durchs Händeschütteln (Direktkontakt) nicht anstecken kann, sollte ich mich oder meine Kollegin mit meiner Hand nicht selbst anstecken können, oder? Besteht so eine praktische Gefahr der Ansteckung, oder lediglich eine theoretische (wenn überhaupt)?Wahrscheinlich erscheint Ihnen meine Frage sehr merkwürdig. Da ich aber wirklich beunruhigt bin, bitte ich um Ihre Antwort.
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
xxxxxxxxxxxxx

 

Antwort: Ein klares Nein. Hepatitis B wird nur übertragen, wenn Blut, Sperma oder Scheidensekret eines Hepatitis-B-Trägers in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut eines anderen Menschen gelangt. Um zukünftige Sorgen auszuschließen kann man sich gegen Hepatitis B auch impfen lassen.Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zum Impftiter 23.07.2010

Frage: Hallo Liebes Beratungsteam,ich habe eine dringende Frage an Sie. Und bedanke mich für Ihre Antwort im Voraus. Nun, ich bin in der 11 Woche schwanger. Beim durchschauen meiner letzten Blutergebnisse (durch das med. Versorgungszentrum, da ich Altenpflegerin bin) vom 05.07.2010 bin ich auf das Ergebniss Anti Hbs (Titer) gestossen, dass dieses Ergebniss positiv ist. Die Angabe im Ergebniss ist 7169 ml E/ml. Da ich auch zum Ergebniss kein Begleitschrieben erhalten habe, habe ich versäumt mich erneut zu impfen. Heute habe ich dem Hinweis, der unterdrunter steht, gelesen dass bei einem Wert > 100 eine sofortige Wiederimpfung notwendig ist. Was sagt der Wert aus? Bin ich am Hepatitis B erkrankt? Oder ist dies nur ein Hinweis, dass ich die Impfung wiederholen muss. Jetzt habe ich grösste Sorgen, dass ich das Baby infizieren kann. Was kann ich tun?Ich bedanke mich für Ihre Antwort sehr herzlich im Voraus

 

Antwort:

Das mit dem Pfeil ist so eine Sache. Ich verwechsele das auch immer, was nun größer als und was kleiner als heißt. Richtig ist: Wenn der Antikörpertiter kleiner als 100 ist, sollte man die Impfung wieder auffrischen. Mit 7169 sind sie aber auf der sicheren Seite.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

Anmerkung Moderator:
Ich merke mir das so:
k < = kleiner
> = ergo größer

 

Überschrift: Infektionsmöglichkeiten bei verschiedenen Sexualpraktiken.22.07.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren der Hepatitis SH-Gruppe RM,mein Name ist xxxxxxxxxxxx und ich habe eine Frage bezüglich einer möglichen Hepatitis-Infektion.Kann man sich mit Hepatitis infizieren, wenn man beim Sex Gegenstände (z.B. Dildos, Sextoys, Kondome) verwendet, die zuvor evtl. schon von anderen möglicherweise Hepatitis-infizierten Personen benutzt worden sind? Ist dabei eine Infektion mit Hepatitis möglich, wenn die betreffenden Körperflüssigkeiten (Sperma, Vaginalsekrete, evtl. wenn auch unwahrscheinlich: Blut) auf den Gegenständen schon eingetrocknet und daher evtl. nicht mehr sichtbar sind? Mich würde v.a. interessieren, ob eine Infektion mit Hepatitis B, C oder auch G in oben genannten Fall möglich wäre.Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Antwort

 

Antwort: Es gibt eine ganze Reihe von Krankheiten, zum Teil auch schmerzhafte, zum Teil auch Eiter-Erregende, zum Teil auch Krebs-erregende, die man sich auf dem von Ihnen beschriebenen Weg holen kann. Deshalb würde ich nie ein Sextoy oder Dildo verwenden, das vorher von jemand anders benutzt wurde, ohne es vorher gründlich zu reinigen. Am besten desinfizieren. Kondome sind ohnehin nur für den Einmalgebrauch vorgesehen. Auch eingetrocknetes Blut sieht man. Bei Sperma und Vaginalsekreten würde ich unter den von Ihnen genannten Krankheiten am ehesten ein Risiko für Hepatitis B annehmen. Aber dagegen sind Sie ja hoffentlich geimpft.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zur Ansteckungsgefahr 20.7.2010

Frage: Hallo, ich habe heute Kbiskernl im Ladengekauft. Hinten am Etikett bemerkte ich darauf spter einen gelb-rot- brunlichen Fleck. Er war im Durchmesser maximal 3-4Millimeter gross (ganz genau kann ich es nicht sagen). Ich stellemir dass so vor dass jemand etwas Blut am Finger gehabt haben knnteund da bischen mit "draufgedatscht" ist mit dem Finger undso kleine Sprenkelchen hinterlassen hat...Ich habe also Angst dass es sich umgetrocknetes Blut handeln knnte .Ca 10-15 min spter kam meinFreund nach Hause. Ich wollte mit ihm darber reden ob es sich umBlut handeln knnte. Da es schon fter diese Diskussionen gab, erdavon genervt war und der Meinung ist dass von getrocknetem Blut keinHIV-Infektionsrisiko ausgeht hat er den Fleck abgeleckt um mir zubeweisen dass keine Gefahr davon ausgehtHat er Recht mit der Ansicht odersollte er einen HIV-Test machen?Zuedem mchte ich gern wissen was Sieallgemein ber die Gefahr einer Ansteckung durch getrocknetes Blutauf Papier oder anderen Gegenstnden halten.Ich halte die Aktion ja fr sehrdaneben . Wie hoch schtzen Sie die Hepatitis Gefahr ein? Sollte er einen Test machen? Was fr ein Test wird da gemacht?Vielen Dank fr Ihre Antwort !!!
Mit freundliche Grüßen
xxxxxxxxxxxxx

 

Antwort:

Ihr Freund hat recht. Jedenfalls, was HIV angeht. Trotzdem würde ich Dinge, die irgendwo im Laden herumgelegen haben, erst waschen, bevor ich sie ablecke: Schließlich gibt es fiese Eitererreger oder z.B. Noroviren, die man sich auf dem Wege zuziehen kann.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Verschiedene erhöhte Werte und keine Ursachen. 13.7.2010

Frage: Hallo,ich bin weiblich, 28. Im Jahr 2006 wurden bei mir leicht erhoehte Transaminasen festgestellt. Die Blutuntersuchung wurde aufgrund staendiger Muedigkeit und Abgeschlagenheit veranlasst. Dann wurde ich schwanger. In der Schwangerschaft fuehrten die erhoehten Lebenwerte dann zu dem Verdacht des HELLP Syndroms, welches sich nicht bestaetigte.Wenige Wochen nach der Entbindung waren die maessig erhoehten Werte wieder im Normbereich. Da ich seit der Entbindung bis jetzt immer (taeglich) starke Schmerzen mitunter im rechten Oberbauch habe wurde ein Ultraschall und eine erneute Blutuntersuchung veranlasst. Die Vermutung lag damals bei Gallensteinen. Die Vermutung bestaetigte sich durch mehrere Ultraschalluntersuchungen nicht. Die Werte GPT (49U/l), Gamma GT (69U/l) schwanken immer wieder. Bei der letzten Untersuchung war die AP auf 115U/l erhöht. Auch GLDH war so der Prof. "leicht" erhoeht auf 6,7 U/l. Bei einer Vorstellung in der Leberambulanz der Uniklik FFM wurden Unvertraeglichkeiten aller Art ausgeschlossen. Auf einem Sono wurde eine leichte/ beginnende Fettleber diagnostiziert (was spaeter bei einem MRT Abdomen nicht bestaetigt wurde), bei einer Magenspiegelung wurde eine leichte Magenschleimhautentzuendugn ohne Helicobacter Nachweis festgestellt, welche dann madikamentoes behandelt wurde. Durch einen erhoehten Wert im Stuhl wurde der Verdacht auf eine chr. entzuendl. Darmerkrankung gelenkt, was durch eine Darmspiegelung nicht bestaetigt wurde. Die Schilddruese wurde untersucht, ohne Befund. Nach einem Jahr und weiterhin schwankenden Leberwerten (und immer noch Schmerzen habe ich mich bei der DKD in Wiesbaden vorgestellt. Nachdem ich zu Beginn darueber aufgeklaert wurde, dass die Klink an mir nichts verdient wurde der Verdacht auf eine Somatisierungsstoerung gelenkt. Ein MRT wurde (so wurde es mir gesagt) nur gemacht, da mein Arzt eine Ausschluss gefordert haette. Die Galle, Gallengaenge, Leber, Milz, Pankreas, Nieren zeigten sich alle ohen auffaelligen Befund. In einem Schreiben der DKD stand nun folgende Zusammenfassung:-Leichtgradig erhoehte Leberwerte-Eisen- oder Kupferspeicherkrankheit ausgeschlossen-chronische Hep. B oder C ausgeschlossen-Verdacht nichtalkoholische Steatohep. konnte nicht bestaetigt werden, da Cholesterinwerte normal, eher tiefnormal und MRT zeigt keine vermehrte Leberverfettung.-unspezifisch erhoehte Autoantikoerper (nur ANA, alle anderen negativ) 1:160 (Norm bis 1:80)Die Empfehlung lautet alle 3 Monate Werte untersuchen lassen und erst wenn sie deutlich steigen ohne wieder abzufallen eine Biopsie vornehmen lassen. Ich fuehle mich irgendwie niergends richtig gut aufgehoben. Ich habe weiterhin Schmerzen und habe zugebener Maßen Angst davor, was mit meiner Leber in einigen Jahren sein wird. Mir wurde gesagt, dass man sich nicht sicher ist, bei einer Biopsie ueberhaupt etwas zu finden, was mir natuerlich die Entscheidung fuer eine Biopsie nicht unbedingt einfach macht. Schliesslich ist es ja doch ein Eingriff, der auch Risiken birgt. Koennen sie mir weiterhelfen? Haben Sie eine Idee, was mir fehlen koennte oder noch wichtige, was mir helfen koennte?P.S.: Ein Osteopaht meinte kuerzlich, dass mein Darm an meiner sehr grossen Blinddarm OP Narbe verklebt sei und dadurch nicht richtig arbeiten koennte. Kann so etwas ein Ausloeser fuer erhoehte Leberwerte darstellen?Ich hoffe sehr auf hilfreiche Empfehlungen! Besten Dank schon mal Vorab.

 

Antwort:

Sehr geehrte Fragerin,
wer soll Ihre Fragen denn bitte beantworten? Sie haben die Creme de la creme der deutschen Hepatologen befragt. Genau diese Damen und Herren gehören zu unserem wissenschaftlichen Beirat.
Nach all den vorgenommenen Untersuchungen kann man nur noch hoffen, dass eine Biopsie etwas zu Tage bringt, das Hinweise für eine eventuelle Ursache für die von Ihnen geschilderten Störungen gefunden werden. Nun Ihre genannten Leberwerte sind auch kein Alarmzeichen für eine progrediente Erkrankung der Leber.
Übrigens eine Fettleber ist keine Erkrankung erst wenn diese entzündlich wird kommt es zu Problemen.
Ich selbst habe eine Biopsie vor einigen Jahren durchführen lassen und hatte keinerlei Probleme bis auf einen leichten Schmerz im rechten Schulter der nach einem Tag vergangen war.
Ich würde dieser Empfehlung folgen:

Die Empfehlung lautet alle 3 Monate Werte untersuchen lassen und erst wenn sie deutlich steigen ohne wieder abzufallen eine Biopsie vornehmen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

 

Überschrift: Angst vor HCV Infektion 13.7.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren...Ich schreibe Ihnen aus folgendem Grund. Meine Mutter ist seit vielen Jahren an HCV erkrankt. Den Virus hat Sie zu 99% durch eine Bluttransfusion während einer OP bekommen.Innerhalb der Familie haben wir stets aufgepasst, um eine Ansteckungsgefahr im Haushalt möglichst gering zu halten. Ich selber bin relativ früh von zu Haus ausgezogen und habe mir über dieses Thema seitdem eher weniger Gedanken gemacht.Nun aber folgende Situation:Vor ca. 4 Jahren unser geliebter Vater verstorben (Herzschlag). Zum Glück hat meine Mutter über eine Trauerhilfegruppe wieder einen sehr netten Partner gefunden der ebenfalls seine Lebensgefährtin verloren hat (Krebs).Schließlich ist es vor ca. 1 Jahren dazu gekommen, dass meine Mutter zu Ihrem neuem Freund gezogen ist und ich mein Elternhaus übernommen habe. Nun das Problem:Seit meinem Einzug vor 1 Jahren hat sich eine regelrechte Phobie gegen das Hepatitis C Virus entwickelt. Obwohl ich so gut wie keine Möbelstücke o.ä. aus dem Haushalt meiner Mutter übernommen habe, mache ich mir schlaflose Nächte aus Angst mich irgendwo anzustecken. Ich habe die meisten Bereiche im Haus schon zich mal geputzt und literweise Desinfektionsmittel versprüht. Ich habe sogar aus Angst vor dem Einzug das Badezimmer neu renoviert und würde am liebsten auch die Küche erneuern (wenn es nicht der ganze Stolz meiner Mutter wäre). Trotzdem fühle ich mich nicht richtig wohl, da ich sobald ich etwas braun/rötliches sehe immer alles mit Blut verbinde..Beispiel:Obwohl ich das Badezimmer renoviert habe, mache ich mir auf einmal Gedanken das ich mich über die Wasserleitungen oder über die vorhandenen Waschbeckenanschlüsse, die ich nicht ausgetauscht habe, anstecken könnte. Ich bilde mir ein, dass eventuelle Blutverschmutzungen vom Waschbecken oder der Mischbatterie in der Dusche in die Anschlüsse der Wasserleitungen gelangt sind, sich dort lösen und beim zähneputzen oder duschen irgendwie in Blutkreislauf (Körper) gelangen, z.b. durch kleine Wunden oder Wasser schlucken!Vor ein paar Tagen habe ich nämlich das Ausfluss Sieb am Wasserhahn einmal abgeschraubt um es zu reinigen. An dem Sieb haben sich rot bräunliche Stückchen abgesetzt. Natürlich denke ich gleich wieder das es Blut von meiner Mutter sein könnte. Dabei sind es wahrscheinlich andere Verschmutzungen wie Rost o.ä.Im Internet steht, dass infiziertes Blut auch in einem getrocknetem Zustand noch eine ganze Weile ansteckend ist. Wie lange genau gehen die Meinungen auseinander. Manche reden von ein paar Tagen und manche von mehreren Wochen. Naja, Sie sehen dass ich Momentan ziemlich am verzweifeln bin und bitte Sie daher mir auf folgende Fragen eine ehrliche Antwort zu geben.Frage1. Wie gesagt wohne ich nun schon über einem Jahr in diesem Haus. Nehmen wir mal an ich habe doch ein paar Blutverschmutzungen übersehen!!! Ist es noch möglich, dass ich mich durch dieses 1 Jahr altes Blut ( selbst wenn ich es mir absichtlich in eine offene Wunde einfüge, trinke, schlucke o.ä. ) noch anstecken kann ???Oder sind die Viren im Blut nach 1 JAHR auf jeden fall abgestorben und nicht mehr infektiös, egal in welcher Form die Blutverschmutzung vorliegt (ob getrocknet oder flüssig)??? Und egal welchen Umweltbedingungen die Verschmutzung ausgesetzt ist (z.b. in einer feuchten Wasserleitung, Spühlmaschiene, Garten o.ä.) ???Bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihnen so ein Roman schreibe. Aber es ist mir sehr wichtig auf diese Frage eine ehrliche Antwort zu bekommen. Vielleicht bekomme ich meine Ängste dann bald mal wieder in den Griff. Mit meiner Mutter möchte ich nicht darüber reden. Die ist schon genug damit bestraft. Und meiner Freundin möchte ich damit auch nicht mehr so zur Last fallen. Die Beziehung leidet eh schon genug unter meiner Phobie....Vielen Dank schon mal im voraus!Mit freundlichem Gruß

 

Antwort: In Ihrem letzten Satz haben Sie die Diagnose besser gestellt, als ich das könnte. Alle Ihre Fragen kann ich klar mit nein beantworten. Falls Ihnen das aber nichts nützt – und bei Phobien ist das manchmal so – sollten Sie sich Rat bei einem Psychologen holen. Konkret: Im Internet wird mancher Unsinn verzapft. Da kann jeder schreiben, was er will, und was er sich so im Kopf zusammenreimt. Und oft verwechseln die Leute Hepatitis A, B und C. Das ist etwa so, als ob man Brennspiritus und Brennesseln verwechselt. Denn außer dem Namensanfang – der sagt, dass diese Viren die Leber schädigen - haben diese Viren nichts gemeinsam. Es gibt zwar keine genauen Experimente, die zeigen, genau bis wann – Tag , Stunde, Sekunde – das Hepatitis-C-Virus infektiös ist. Die kann es auch nicht geben. Denn anders als bei Bakterien oder Parasiten sieht man dem Virus unter dem (Elektronen-) Mikroskop nicht an, ob es infektiös ist oder nicht. Dazu müsste man Infektionsversuche an Menschen machen, denn auf Tiere geht das Hepatitis C-Virus nicht. Und bei einer chronisch oft schwer verlaufenden Krankheit verbieten sich Menschenversuche. Aus der Biochemie des Virus, aus dem Vergleich mit anderen ähnlichen Viren, und vor allem aus epidemiologischen Untersuchungen, bei denen man im Nachhinein schaut, wo sich die Menschen angesteckt haben, können wir schließen, dass sich die Infektiosiät des Hepatitis-C- Virus nach Tagen bemisst und nicht nach Monaten. Außerdem gehört es zu einer Gruppe von Viren, die schon durch Seife und die einfachsten Desinfektionsmittel zerstört werden. Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Anschlussfrage zu Toilettenbesuch und HCV-HIV Infektionsgefahr 5.7.2010

Frage: ich hatte angefragt, on Hepatitis durch Toilettenpapierbenutzung übertragen werden kann, wenn an diesem Blutspuren waren. Ihre Antwort war "nein". Ich habe heute einen Arzt aufgesucht, der mir zu einem Test geraten hat (vielleicht auch, um meiner Panik zu begegnen). Deswegen eine Ergänzungsfrage: Ich hatte bei der Nutzung des Papiers von einer Intimrasur leichte Rötungen der Haut, vielleicht auch Risse. Kann deswegen eine Infizierung erfolgt sein? Und, wo beginnt die Scheidenschleimhaut, d.h. wie weit müssten Viren in die Scheide eindringen, um eine Infektion zu ermöglichen?Ab welchem Zeitpunkt nach einem Ereignis kann man durch einen Test die Übertragung eines Hepatitis (A, B opder C) Virus ausschließen?Vielen Dank für Ihre Antwort!

 

Antwort:

Ich hatte Ihnen vorgeschlagen die Infektionsseiten des RKI anzuschauen. Eine Hepatitis A wird nur durch eine Schmierinfektion (Darm) übertragen und heilt in der Regel immer ohne Behandlung aus. Die Hepatitis B wird durch Blut und Körperflüssigkeiten des Menschen übertragen - wird zu 10 - 15% chronisch -  aber gegen die A und B sollte man geimpft sein.
Die Hepatitis C wird nur durch Blut übertragen. Wenn Sie also nicht eine erhebliche Menge Blut auf die gereizte Fläche Ihrer Intimrasur gebracht haben, dann können sie sich kaum infiziert haben.
Die Nachweisbarkeit des HC Virus ist mittels dem ELISA Antikörpertest kann bis zu 6 Monaten betragen, mit dem PCR-RNA Test ca. nach 14 Tagen nachweisbar.
Zu der Scheidenschleimhaut, das kann Ihnen Ihr Gynäkologe sicher besser erklären, aber Sie werden sich das T-Papier kaum in die Scheide eingeführt haben.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Toilettenbesuch und HCV-HIV Infektionsgefahr 5.7.2010

Frage: Ich habe vor etwa einer Woche auf einer Toilette eines Restaurantes Toilettenpapier benutzt und erst nach der Nutzung gesehen, dass außen an der Papierrolle Blut war. Es handelte sich um einen Streifen Blut, ob an dem von mir benutzen Papier, außer am Rand, noch mehr Blut war, weiß ich nicht. Besteht die Möglichkeit, dass ich mich auf diesem Wege mit HIV oder Hepatitis infiziert habe? Und gibt es nach nun etwa einer Woche noch etwas, was ich vorbeugend tun könnte?Vielen Dank im Voraus!

 

Antwort:

Nein, bei den die von Ihnen geschilderten Vorfällen ist eine Übertragung der HIV oder HCV unmöglich.
Wenn Sie sich näher über die Infektionswege informieren wollen lesen Sie bitte hier nach:

http://www.rki.de/nn_1759378/DE/Content/InfAZ/InfAZ__node.html?__nnn=true

Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Hepatitis C und Therapie. 5.07.2010

Frage: Guten Tag,meine Mutter hat seit 1970 Hepatitis C lebt damit eigentlich ganz gut mit leicht erhöhten Leberwerten aber immer stabil. Vor knapp 20 Jahren hat sie einmal eine Interferon Therapie gemacht die nach 7 Monaten abgebrochen wurde vom Arzt. Meine Frage im Auftrag meiner Eltern wäre! Gibt es heute eine bessere Behandlung mit Aussichten auf Erfolg? Wir haben von dem neuen Medikament Rivalin oder so ähnlich gehört das mit Interferon eingenommen würde?Es wäre sehr nett, wenn Sie uns vielleicht weiterhelfen könnten.Mit freundlichen Grüßeni.
XXXXXXXXXXXXXXXXX

 

Antwort:

Die Therapie der HCV hat sich ständig weiterentwickelt und man rechnet heute mit Heilchancen von 50 -90% je nach Genotyp (1,2 oder3)
Für eine Therapieentscheidung wäre aber der Zustand der Leber unbedingt erforderlich. Das wird mittels Blutwerte, Ultraschall und eventuell mittels einer Biopsie entschieden.
Die individualisierte Standard Therapie mit peg. Interferon und Ribavirin wird erts in ca 1-2 Jahren mit einem weiteren antiviralen Medikament in Form einer Triple Therapie für den Genotyp 1 auf 70 - 80% Heilchancen verbessert.
Ihre Mutter sollte sich im Leberzentrum einer (Uni)-Klinik oder bei einem Gastroenterologen mit dem Schwerpunkt Hepatitis:
http://www.gastromed-bng.de/symptome.84.html
vorstellen. Bei diesem link finden Sie Fachärzte in Ihrer Nähe.
Mit freundlichen Grüßen

Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

 

Überschrift: Erhöhte Leberwerte und Verbeamtung 3.7.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,Erhöhte Leberwerte und Verbeamtung beim BundBei mir wurden bei der Untersuchung zur Verbeamtung erhöhte Leberwerte (GOT 85, GPT 159, GGT 50)festgetellt und somit weitere Untersuchungen beim Hausarzt veranlasst. Schwere Virusinfekte wie z.B. Hepatitis wurden ausgeschlossen und die Ultraschalluntersuchung war unauffällig. Nun meint mein Arzt, dass es eine Fettleber sein könnte(habe einen BMI von 30) oder an der Pille liegen könnte. Die Amtsärztin meinte sie brauchte einen Bericht vom Arzt, wo drinsteht, dass ich weder Hepathitis A B oder C habe und auch keine Gallenentzndung und Gallensteine und dass der Hausarzt die Werte regelmäßig kontrolliert. Mit dem Bericht bin ich dann zu ihr und sie gab sich nicht zufrieden und möchte noch mit dem Arzt sprechen. Mein Arzt meinte, dass das Ergebnis, dass ich weder Hepathitis noch Galle habe für die Ärztin reicht für grünes Licht für die Verbeamtung und ich dann privat noch Überlegungen anstellen sollte (Rheumatologe, Leberpunktion) ob ich das machen lasse. Ich hab nun das Gefühl, dass es mit der Verbeamtung nichts mehr wird. Wie pingelig darf ein Amtsarzt sein? Haben Sie da Erfahrungen? Würde mich über eine Antwort freuen! Was kann ich machen? Auch wenn ich abgelehnt werde?GrußIsabell B.

 

Antwort: Jeder ärztliche Gutachter ist frei in seiner „Pingeligkeit“, also darin, welche Unterlagen und Untersuchungen er für sein Gutachten für erforderlich hält. Bevor die Amtsärztin Unterlagen von anderen Ärzten anfordert oder mit ihnen telefoniert, müssen Sie eine Entbindung von der Schweigepflicht geben. Das werden Sie aber vernünftigerweise tun. Wenn die Amtsärztin dann zu einem für Sie ungünstigen Ergebnis kommt, können Sie gegen das Gutachten selbst nichts unternehmen. Sie können aber gegen die Entscheidung, die die Behörde aufgrund dieses Gutachtens trifft, Widerspruch einlegen. Und dann ein eigenes Gutachten beibringen und eine erneute Begutachtung von einem anderen Arzt fordern. Aber im Prinzip teile ich die Meinung Ihres Arztes und denke, dass – vielleicht nach einem klärenden Gespräch unter Kollegen mit Ihrem Arzt – auch die Amtsärztin sich überzeugen lassen wird. Möglicherweise wird das dann erst mal eine Verbeamtung auf Widerruf und die Lebenszeit-Verbeamtung wird bis zur Klärung der Ursache Ihrer Leberwerte hinausgeschoben. Aber Laborwerte alleine können auf Dauer kein Hinderungsgrund für eine Verbeamtung sein. Denn Normwerte sind so definiert, dass 95% der gesunden Normalbevölkerung im Normbereich liegen. Was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass 5 % der gesunden Normalbevölkerung Werte außerhalb des Normbereichs haben. Das kann z.B. genetische Ursachen haben.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Infektionsgefahr im Nagelstudio 3.7.2010

Frage: einen schönen abend , ich habe eine frage auf bezug hivwar gestern in einem nagelstudio,die instrumente haben auf dem tisch gelegen als ich rein kam,ich kann mir nicht vorstellen das die desinfiziert waren.die frage ist ich weis nicht wie lang es her das meine vorgängerin oder vorgänger dort gesesen hat die dame pedikürte meine füsse und sie ist anscheind mit dem instrument etwas tiefer in meine haut gegangen es tat weh sie machte ein eine tube auf und machte es auf meine wunde es blutete aber nicht meine frage ist jetzt was wenn die dame vor mir hiv hätte und ich mit dem instrumenten auch behandelt wurde ? ich habe in dem moment nicht geachtet ob da blut flecken waren oder nicht?oder was wenn sie mit der kleinen tube öl auch auf die haut von der person das gemacht hat und an der tube noch blut war ?ich ddanke im vorraus

 

Antwort: Vielleicht fragen Sie bei Ihrem örtlich zuständigen Gesundheitsamt an, ob bei diesem Nagelstudio schon eine Hygiene-Begehung stattgefunden hat. Hinsichtlich HIV hätte Ihnen Blut auffallen müssen. Aber es gibt ja auch Fußpilz und andere unangenehme Dinge.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Zweite Biopsie innerhalb eines Jahres notwendig? 28.06.2010

Frage: Ich soll zweite leberbiopsi machen letztes jahr habe schon eine gemacht darf ich die zweite machen ?

 

Antwort: Ja, selbstverständlich.
Nur Ihr Arzt oder Ärztin sollte Ihnen genau begründen warum eine weitere Biopsie nötig ist. Immerhin ist das ein invasiver Eingriff und hat auch ein geringes aber bestehendes Risiko.
Um den Vortschritt einer Fibrose /Zirrhose zu kontrollieren gibt es auch nicht invasive Verfahren (Fibroscan).
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Infektionsgefahr in der Zahnarztpraxis? 26.06.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,Ich habe eine Frage, die mich sehr beschäftigt. Ich arbeite alsZahnarztgehilfin und habe mich gester beim Notfalldienst an einerblutigen Pinzette gestochen, also eigentlich war es mehr gestreift. eshat bei mir nicht geblutet, aber trotzdem hatte ich das Gefühl das meineHaut eine wenig verletzt war, nicht fest. Aber die gebrauchte Pinzettewar voll blut. der Patient hat beim amnaneseformular angegeben, das erfrüher an einer Gelbsucht litt.Meine Frage:wie hoch ist die Chance das ich mich angesteckt habenkönnte, sollte der Patient an Hepatitis leiden? Ist Gelbsucht gleichHepatitis?Vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Ich mach mich noch verrückt Kann an nichts mehr anderes denken.
Vielen Dank.
Liebe Grüsse
XXXXXXXXXXXX

 

Antwort: Die meisten Menschen, die wissen, dass sie früher einmal eine Gelbsucht gehabt haben, hatten eine Hepatitis A. Und da gibt es keine Langzeit-Virusträger. Anders ist das bei der Hepatitis B und der Hepatitis C. Um ein Risiko abzuschätzen, müsste man also schon genau wissen, welche Art von Gelbsucht bei dem Patienten vorgelegen hat. Wenn Sie gegen Hepatitis A und B durch Impfung geschützt sind, bliebe nur noch die Hepatitis C. Und da müsste für eine Ansteckung eine deutlich sichtbare Blutmenge in Ihren Körper gelangt sei. Das weitere Vorgehen und Fragen der Risiko-Abschätzung sollten Sie mit ihrem Betriebsarzt besprechen. Der kann sie kompetent beraten, was zu tun ist. Vielleicht ist das auch einmal Anlass, dass die Praxisabläufe überdacht und so geändert werden, dass auch im Notfall keine Verletzungen an gebrauchten scharfen Instrumenten passieren können, Etwa dadurch, dass der Zahnarzt gebrauchte Instrumente selber in ein Desinfektionsmittelbad legt, bevor sich irgendjemand daran verletzen kann.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Besteht bei mir Infektiongefahr duch Blut von einem HCV Patienten? 25.06.2010

Frage: Infektionsgefahr?Ich bin laborantin und habe mir Blut von einen bekannten HCV pos Patienten über die Hand geschüttet. Rein opitsch waren keine Verletzungen zu sehen, aber man hat ja immer Mirkoläsionen. Wie hoch ist für mich die Infektionsgefahr?

 

Antwort: Durch die intakte Haut geht das Virus nicht. Mikroläsionen hat man nicht immer. Und wie Ihre Haut aussieht und wie hoch konkret Ihre Infektionsgefahr ist, darüber will ich keine Ferndiagnose stellen. Darüber müssen Sie mit Ihrem Betriebsarzt sprechen. Der wird Ihnen wahrscheinlich auch Tipps geben können, was Sie in Ihren Arbeitsabläufen ändern sollten, damit es künftig nicht mehr zu solchen Betriebsunfällen kommt. In Zukunft werden Sie sicher, wie es Vorschrift ist, bei Umgang mit Blut immer Handschuhe anziehen. Für Latex-Allergiker gibt es inzwischen preiswerte Vinyl-Handschuhe. Und wenn man unter den Handschuhen zu starkem Schwitzen neigt, muss man zwischendurch Arbeitspausen einlegen und die Handschuhe wechseln.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Nachfrage zu Oma mit HCV und Infektionsgefahr für Enkel 22.06.2010

Frage: Guten Tag,zuerst einmal vielen vielen Dank für Ihre Antwort! Meine Frau würde aber noch gerne wissen ob auch kein Risiko bestehen würde, wenn er Sie kratzen würde so das man es an der Haut sehen kann aber trotz allem kein Blut zu sehen ist? Wir wollen nun nochmehr aufpassen aber da es das einzigste Enkelkind ist kann Sie nicht genug von ihm bekommen. Wir wollen ihr eben auch nicht wehtun und sagen sie darf ihn nicht nehmen haben aber eben Angst das er es auch bekommen könnte. Er hat eben im moment immer seine Finger im Mund weil gerade der erste Zahn am kommen ist.Frage:Hallo, meine Mutter hat seit vielen Jahren Hep C und eigentlich kommen wir sehr gut damit klar. Meine Frau und ich haben nun einen Sohn mit 6 Monaten der gerade anfängt die Welt mit seinen Händen zu erkunden. Jetzt fängt er gerade an zu kneifen und hat meine Mutter schon des öfteren in die Backe gezwickt. Man hat kein Blut gesehen doch ich würde gerne wissen ob er sich so anstecken könnte wenn er sich danach seine Finger in den Mund steckt. Nicht das meine Mutter nicht aufpassen würde, aber das geht immer so schnell. Danke für Ihre Antwort Mit freundlichen Grüßen Antwort:Wie Sie das schon richtig beschreiben, macht das Kind das ja, um die Welt zu erkunden und nicht um zu verletzen. Es ist also auch nicht zu erwarten, dass da Blut fließt. Natürlich sollte Ihre Mutter, wie jeder andere Mensch auch, dem Kind deutlich machen, dass das weh tut und dass das also nicht gern gesehen ist. Hinsichtlich HCV-Übertragung sehe ich in dem beschriebenen Rahmen aber kein Risiko. Da müsste schon wirklich Blut fließen und das dann von dem Kind abgeleckt werden.Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Antwort: Wenn er sie kräftig kratzt, wird man vermutlich Kratzspuren sehen. Ob die kleinen Fingernägel aber stabil genug sind, um in wirklich blutführende Schichten zu kommen, das sollten Sie Ihren Kinderarzt fragen und gegebenenfalls eben die Fingernägel kurz halten. Da ich selber im November zum ersten Mal Opa werde, habe ich da noch keine eigenen Erfahrungen. Und von meinen Kindern hab ich das aus den 80er-Jahren nicht mehr im Kopf. Der rote Striemen, den man manchmal bei kräftigem Kratzen auf der Haut verursacht, ist eine Gefäßweitstellungsreaktion unter der Haut. Für eine Infektion mit Hepatitis C in Frage kommt aber nur wirklich ausgetretenes Blut, das in sichtbarer Menge auf eine Schleimhaut oder in eine Wunde bei Ihrem Kind kommt. Vielleicht geben Sie Ihrer Mutter den Tipp, dass sie nicht mit ihren Fingern in den Mund des Enkels kommt. Denn in der Zahnphase könnte das Kind zubeißen. Aber ansonsten lassen Sie Ihre Mutter ruhig das Enkelkind verwöhnen. Das tut beiden gut.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: HCV Infektionsgefahr bei Naßrasur? 22.06.2010

Frage: Wie Hoch ist das Risiko sich über eine Nassrasur anzustecken, wenn mann sich nicht merklich geschnitten hat und auch keine offenen Wunden bemerkbar waren?Ist das Virus gegen warmes Wasser und Rasierschaum resistenz?Habe 9 Wochen danach einen Test gemacht ANti-HCV. Dieser war negativ. Der Arzt meinte das dieser Test genüge-Stimmt dies?

 

Antwort: 1. Nicht die Nassrasur ist ansteckend, sondern nur Blut, das an der Klinge klebt, wenn man die gleiche Klinge benutzt, mit der sich vorher ein HCV-Träger geschnitten hat. Aber wer macht denn so etwas?
2. Gesetzt den Fall, das war so. Dann besteht Ansteckungsgefahr, wenn dieses Blut bei Ihnen in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut gekommen ist.
3. Warmes Wasser macht dem Virus nichts. Theoretisch könnte Rasierschaum dem Virus schaden, aber ob der kurze Kontakt bei der Rasur ausreicht, darüber liegen mir keine Untersuchungen vor.
4. Wenn wirklich ein echtes Risiko bestanden hat (siehe Punkte 1 und 2) dann würde ich zur Sicherheit nach einem halben Jahr noch einmal einen Test machen.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Oma mit HCV. Ist die Enkel gefährdet? 21.06.2010

Frage: Hallo, meine Mutter hat seit vielen Jahren Hep C und eigentlich kommen wir sehr gut damit klar. Meine Frau und ich haben nun einen Sohn mit 6 Monaten der gerade anfängt die Welt mit seinen Händen zu erkunden. Jetzt fängt er gerade an zu kneifen und hat meine Mutter schon des öfteren in die Backe gezwickt. Man hat kein Blut gesehen doch ich würde gerne wissen ob er sich so anstecken könnte wenn er sich danach seine Finger in den Mund steckt. Nicht das meine Mutter nicht aufpassen würde, aber das geht immer so schnell. Danke für Ihre Antwort Mit freundlichen Grüßen

 

Antwort: Wie Sie das schon richtig beschreiben, macht das Kind das ja, um die Welt zu erkunden und nicht um zu verletzen. Es ist also auch nicht zu erwarten, dass da Blut fließt. Natürlich sollte Ihre Mutter, wie jeder andere Mensch auch, dem Kind deutlich machen, dass das weh tut und dass das also nicht gern gesehen ist. Hinsichtlich HCV-Übertragung sehe ich in dem beschriebenen Rahmen aber kein Risiko. Da müsste schon wirklich Blut fließen und das dann von dem Kind abgeleckt werden.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Gibt es Risiken bei der Hepatitis Impfung? 18.06.2010

Frage: Welche Risiken birgt eine Impfung gegen Hepatitis A und B im Allgemeinen? Und ist eine Hepatitis-AuB-Impfung sinnvoll oder risikant, wenn eine Autoimmunhepatitis vorliegt?Vielen Dank für Ihr Beratungsangebot.

 

Antwort: Diese Frage sollten Sie primär mit ihrem Hausarzt besprechen bzw. dem Arzt, bei dem Sie wegen Ihrer Autoimmunhepatitis in Behandlung sind. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Impfstoff weder Leberbestandteile enthält noch vermehrungsfähige Hepatititis-Viren, sondern Oberflächenbestandteile des Hepatitis-B-Virus, die gentechnisch in Bierhefezellen produziert und dann an Aluminiumhydroxid adsorbiert wurden. Natürlich ist jede Impfung erst einmal eine Belastung für das Immunsystem. Aber diese Nebenwirkungen – in der Regel eine vorübergehende Schlappheit, manchmal Grippe-Gefühl, ein dicker Arm usw. – müssen abgewogen werden gegen den Nutzen der Impfung, dass man einer vorgeschädigten Leber nicht auch noch eine Virushepatitis zumuten will. Es gibt selten Menschen, die sind gegen Bierhefe allergisch. Aber die wissen das in der Regel, denn die vertragen dann auch kein Bier. Aber es ist wirklich sinnvoll, dass Sie diese Frage mit dem Arzt besprechen, der Sie, Ihre Leber und Ihr Immunsystem kennt.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zu Infektionswege der HCV. 15.07.2010

Frage: einer mit hepatitis c hat mit einem besen gefegt sich dabei gestossen und angefangen zu bluten ein paar tage später habe ich gefegt mit dem besen hab aber kein getrocknetes blut gesehen und ich knibbel oft an meinen geschlossenen wunden rum so das sie blutig werden kann es sein das ich es jetzt hab?

 

Antwort: Vergessen Sie es. Diese Art der Ansteckung ist für Hepatitis C bisher in der Fachliteratur noch nie beschrieben worden. Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Fragen zur HBV Infektion 15.06.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren, bei meiner Freundin wurde kuerzlich bei einem Check Hepatitis B festgestellt. Da ihre Mutter und Schwester ebenfalls Hep. B haben koennte es bei der Geburt uebertragen worden sein. Sie hat keine Beschwerden oder Symptome. Mich wuerde interessieren , welche Risiken fuer mich bestehen mich anzustecken. Ich habe mich vor ca. 1 Jahr in der Folge 0,1,6 Monate mit Twinrix impfen lassen. Letzte Impfdosis war im Maerz 2009.
1) Der Impferfolg wird routinemaessig nicht erfasst, daher kann ich nicht mit Sicherheit sagen ob die Impfung erfolgreich war. Kann man nach ca. 1,5 Jahren noch feststellen, ob die Impfung erfolgreich war bzw. feststellen ob die antikoerper durch die Impfung oder voneiner Ansteckung stammen? Ist man bei einer erfolgreichen Impfung zu 100% geschuetzt?
2) Wir hatten Geschlechtsverkehr, allerdings mit Kondom. Besteht die Moeglichkeit sich mit Kondom anzustecken?
3) Kann ein Traeger des Hep. B Virus , das Virus auch uebertragen wenn die Krankheit
a) noch nicht ausgebrochen ist
b) wenn die Krankheit augeheilt ist?
Derzeit wurde nur festgestellt, dass Sie hepatitis B hat. Ich glaub es muss jetzt noch eine Folgeuntersuchung geben, die die Infektioesitaet anzeigt? Fuer Ihre Antowrt waere ich sehr dankbar.
Mit fruenlichen Gruessen
XXXXXXXXXX

 

Antwort: 1) Es gibt Ärzte, die den Impferfolg routinemäßig erfassen. Vielleicht fragen Sie mal bei Ihrem Gesundheitsamt nach. Im Wiesbadener Gesundheitsamt bieten wir in der AIDS-Sprechstunde und in der Impfsprechstunde zum Selbstkostenpreis den Anti-HBs-Test an. Der schützende Antikörper, den man nach einer Impfung und nach einer durchgemachten aber überstandenen Hepatitis B entwickelt, heißt Anti-HBs, weil er gegen das Oberflächen (Englisch = surface)–Antigen des Hepatitis B–Virus gerichtet ist. Das ist der schützende Antikörper, der vor einer Infektion schützt. Jemand, der sich mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert hat, hat zusätzlich auch nichtschützende Antikörper gegen den Kern (Englisch = core) des Virus, also AntiHBc. Wenn Sie also nur Anti-HBs haben und kein AntiHBc, weiß man, dass Sie sich nicht infiziert haben, sondern durch die Impfung geschützt sind. Jedenfalls wenn der Titer des AntiHBs über 100 liegt. Wenn Sie nur AntiHBc haben, haben Sie sich angesteckt und die Infektion noch nicht überwunden. Wenn Sie beides haben, waren Sie einmal angesteckt, haben die Infektion aber inzwischen überwunden. Und sind für die Zukunft auch geschützt. Die erfolgte Impfung schützt in über 95% der Geimpften. Ob die Impfung angegangen ist, kann man nur mit der AntiHBs-Titerbestimmung feststellen.

2) Übertragen wird die Hepatitis B durch Blut, Sperma und Scheidensekret, wenn diese Flüssigkeiten auf eine Schleimhaut oder in eine Wunde gelangen. Es reichen auch schon geringe Spuren dieser Flüssigkeiten. Wenn der Kontakt sich nur auf vaginalen Geschlechtsverkehr beschränkt hat und die Kondome nicht gerissen sind, war das ein Schutz. Ein gewisses Risiko wären allenfalls Küsse nach Zahnfleischbluten der Partnerin. Jedenfalls wenn Sie zu den wenigen Prozent gehört hätten, bei denen die Impfung nicht angegangen ist.

3) a) ja
    b) nein. Jedenfalls wenn unter ausgeheilt gemeint ist, dass kein Virus mehr nachweisbar ist, sondern nur noch das Anti-HBs.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Unklare Diagnose. Ist es die Leber? 15.06.2010

Frage: Sehr geehrtes expertenteam,
im august 2009 war ich mit meinem freund im urlaub in marokko. dort wurden wir beide krank mit durchfall, erbrechen und fieber. die umstände dort waren schrecklich. alles war dreckig und total unhygienisch. wir wollten zurückfliegen doch leider gab es keine freien plätze im flugzeug zurück und unsere reiseleiterin wollte uns nicht helfen.als wir dann zurück waren sind wir gleich zum arzt gegangen. dort haben wir medikamente gegen den durchfall und das erbrechen bekommen. dann wurde es bei meinem freund nach 3 wochen besser aber bei mir leider nicht. ich sollte immer mittwochs und freitags wieder bei meinem arzt erscheinen um ihm zu sagen wie es sich entwickelt. im november hat mich mein arzt dann zur magenspiegelung geschickt. dort kam raus dass mein schließmuskel nicht richtig schließt und mein magen sehr gerötet ist aber das nicht die ursache sein kann. der arzt der die magenspiegelung durchführte war entsetzt dass ich noch keine richtige blutuntersuchung gemacht bekam und verfasste einen brief an meinen hausarzt. daraufhin ließ mein hausarzt dann blut von mir abnehmen. die werte der leber waren erhöht. somit hat mein hausartzt mich dann zum internisten überwiesen dass dieser ultraschall von meinem bauch insbesonsdere abher von meiner leber macht. es kam heraus meine leber war ca 16 cm groß. und wieder musste ich zum blutabnehmen. werte zeigten diesesmal an ,,hepatitis c positiv" und schilddrüsenwerte waren auch schlecht. meine mama hat eine unterfunktion der schilddrüse und somit wurde vermutet dass ich das evtl. auch haben könnte. ich ernährte mich anders weil mein hausarzt sagte das sollte ich tun. mein hausarzt ließ speziell blut auf hepatitis c nehmen und das ergenis war ,,negativ". das labor setzte unter meine werte: ,,verlauf wie bei ausgeheilter hepatitis c". dann schickte mich mein arzt erneut zum internisten zum leberultraschall. dieser stellte fest meine leber sei kleiner geworden und liege jetzt ungefähr bei einer größe von 14 cm. also wieder blutabnahme. die werte waren nochmals besser auch die schilddrüsenwerte. daraufhin musste ich wieder zum internisten zum leberultraschall dieser stellte fest dass meine leber nochmals kleiner geworden seie und jetzt bei ca. 12cm wäre was ja schon fast wieder normal groß wäre. dann musste ich zur besprechung zu meinem hausarzt welcher nochmals blutabnehmen ließ. die ergenisse waren wieder besser und schon fast normal. der internist hat gemeint er denkt dass es vielleicht mit meinem gewicht zusammenhänge und meine leber einfach zu viel fett gelagert hat und es vielleicht eine fetthepatitis ist. danach folgten jetzt dass ich meine ausbildungsstelle verloren hatte weil meine firma insolvent ist, somit bis jetzt arbeitslos war, abschlussprüfungen der ausbildung, geburtstage von freunden und famile bei denen auch mal wieder süßigkeiten und kuchen gegessen wurde. das heißt ich hab mich nicht mehr so gut ernährt und etwas zugenommen. aber alkohol trinke ich keinen und rauchen tu ich auch nicht. nun sollte ich am 25.05.10 wieder zur blutkontrolle was ich auch tat. am montag den 07.06.10 erhielt ich dann die ergebnisse durch meine mutter mitgeteilt. der hausarzt sagte zu ihr ,,die werte wären nun wieder schlechter und ,,positiv" wie schon einmal, aber man solle sich keine sorgen machen die krankheit wäre noch nicht ausgebrochen. ich solle einfach noch mal zur blutkontrolle kommen dann würde man speziell auf hepatits c mit kontrollieren. es wäre aber nicht eilig." nun bin ich verzweifelt und habe angst dass ich hepatitis c habe. ich muss nun am mittwoch den 16.06.10 zur blutkontrolle.  ich bin 1.65 und wiege momentan nach dem ich mich seit montag wieder besser ernährt habe und 2,1 kg abgenommen habe, 76 kg. ich will mich nun dauerhaft gesund ernähren und weiterhin abnehmen. kann es sein dass dies so ist dass es an meinem gewicht und der schlechten ernährung liegt dies auf hepatitis c ausschlägt? weil als ich mich besser ernährt hatte wurden meine werte ja auch alle besser und das ,,positiv" war auch weg?auf Ihre antwort freue ich mich
sehrliebe grüße
XXXXXXXXXXXXXXXX

 

Antwort: Die angesprochenen Symptome sind in Entwicklungsländern ja nicht unbedingt selten, oder wer fährt nach Kenia und denkt, dort gibt es keine Malaria ?!Magen-Darm Erkrankungen sind für Touristen sicher die häufigsten Erkrankungen in diesen Ländern und man tut gut darin, die Empfehlungen der Reiseveranstalter zu berücksichtigen.Das alles hat aber nur selten was mit der Leber zu tun, ausser wenn die Darminfektion auch für eine Zeit zu Leberwerterhöhungen führt. Diese gehen aber immer wieder in den Normalbereich zurück.Die Unzulänglichkeit des Hausarztes in der Interpretation der Leberbefunde und die (wie oft ?) durchgeführten Ultraschalls machen die unklare Situation auch nicht besser. Es ist ganz einfach: sind die Leberwerte erhöht ja oder nein. Welche Leberwerte sind erhöht ? Was ist mit der HCV Infektion ? Sind die HCV Antikörper und oder auch das Virus erhöht ??? Etc etc etc. Nehmen Sie alle Werte und machen sich auf die Suche nach einem Arzt, der die Daten bewertet und eine KLARE Strategie entwickelt. So ist eine HCV Infektion erst dann bewiesen, wenn neben den HCV Antikörpern auch das Virus (HCV RNA) positiv ist. Und man bekommt es mit der "Angst" zu tun, wenn bei jedem Ultraschall die nicht vergrösserte Leber immer kleiner wird.Das ist eher ungewöhnlich !Mit freundlichen Grüssen Prof. Dr. med. S. Rossol M.Sc.

 

Überschrift: Infektiongefahr bei Räumumgsarbeiten? 14.06.2010

Frage: sehr geehrta damen und herren--im rahmen meiner arbeit mit suchtmittelkonusmentInnen habe ich mich beim zusammenräumen einer wohnung mit einer sehr alten nadel gestochen--dies ist sicher, da die wohnung seit jahren nicht mehr gereinigt wurde---nun ich hatte gummihandschuhe an--die nadel stach also durch den gummihandschuh in die oberkappe meines ringfingers--diesen habe ich sofort ausgedrückt und mit desinfektionsmittel übergossen--mehrmals--die klientin hat cronische hep cglauben sie, dass eine ansteckung realistisch istdanke mit vielen grüssen

 

Antwort: Sie sollten das Ihren Vorgesetzten umgehend als Arbeitsunfall melden und zum zuständigen Betriebsarzt gehen. Der wird die nötigen Blutuntersuchungen veranlassen. Wenn dieser Arbeitsunfall erst wenige Tage her ist, müssen die jetzt noch negativ ausfallen. Und wenn sie dann in drei Monaten positiv wären, wäre das für die Berufsgenossenschaft ein Hinweis, dass Sie sich bei diesem Betriebsunfall und nicht irgendwann mal vorher infiziert haben. Spekulationen, wie lange die Nadel da schon gelegen hat und welche anderen über Blut übertragbaren Krankheiten der oder die User dieser Kanüle gehabt haben, führen zu nichts. Der Betriebsarzt wird wissen, was er zu tun hat.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Erhöhte Leberwerte bei der Schwangerschaft 25.06.2010

Frage: Hallo,ich bin in der 38. Woche schwanger. Vor drei Wochen wurde festgestellt, dass mein GPT und GOT- Wert leicht erhöht ist. Beide Werte lagen um die 50. DER GOT- Wert ist jedoch wieder fast auf den Normalwert gesunken. Der GPT blieb erhöht mit 47. Gestern wurde bei mir festgestellt, dass der GOT 58 beträgt und der GPT 65. Spricht man immer noch von leicht erhöhten Werten? Ab welchen Größenordnungen muss ich mir ernsthaft Gedanken machen?

 

Antwort:

Sehr geehrte Fragenstellerin, Sie müssen sich keine Gedanken machen. Die Werte sind nur leicht erhöht, sollten aber weiter kontrolliert werden. Aktuell sehe keine Gefahr für das Kind oder Sie selbst. Falls die Werte weiter ansteigen / und oder nach der Geburt nicht wieder Normalwerte erreichen, sollten akute oder chronische Lebererkrankungen ausgeschlossen werden. Eine Leberfunktionseinschränkung liegt in der Regel bei so minmal erhöhten Werten nicht vor.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. Alexa Franke, DKD Wiesbaden

 

Überschrift: Frage zu Leberwerten 14.06.2010

Frage: Einen schönen guten Abend,ich habe mir gestern meine aktuellen Laborwerte zufaxen lassen. Dazu hätte ich ein paar Fragen:CRP 22 (Referenz <5)LDH 260 (Referenz <250)ANA auf Hep2 - negativANA auf Hep2 - Verdacht auf AMAAK gegen AMA-M2 - negativikterisch - mäßig ikterischDie Leberwerte waren in letzter Zeit immer etwas erhöht, diesmal im Normbereich.Können diese Werte auf eine Lebererkrankung hindeuten? Was würden Sie empfehlen für die nächsten Schritte oder abwarten? Kurz noch zu meiner Person: ich bin weiblich, 46 Jahre und leide seit 4 Jahren an Psoriasis-Arthritis.Für Ihre Mühe im voraus besten Dank!
viele Grüße
XXXXXXX

 

Antwort:

Sehr geehrte FragerIn,

bitte suchen Sie einen Gastroenterologen mit Schwerpunkt Hepatologie auf bzw. Lassen Sie sich die Ergebnisse von dem Arzt erklären der die Bluttests angeordnet hat. Eine Ferndiagnose aufgrund von übermittelten Daten ist unzulässig und in den meisten Fällen falsch.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Anfrage zur Anonymität der Datenbank

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,ich hatte am 20.05.2008 eine Frage an die Deutsche Leberhilfe e.V. gestellt und auch eine Antwort erhalten.Nun habe ich gestern bei Google meinen Namen eingegeben und was sehe ich gleich in der ersten Reihe.Meinen Namen Frage- und Antwort-Datenbank der Deutschen Leberhilfe e.V.meine gestellte Frage und auch die Antwort. Das kann jetzt die ganze Welt sehen. Keine Diskretion nichts von wegen anonym. Gestern schrieb ich eine e-mail und rief auch bei der Deutschen Leberhilfe an damit sie "unverzüglich" diesen Eintrag löschen nichts ist passiert. Es ist taurig dass man als Anfragerin von denen so vorgeführt wird. Alle meine Bekannten und auch Nachbarn wissen das bestimmt jetzt schon.Wenn in Kürze dies nicht gelöscht wird werde ich einen Rechtsanwalt heranziehen.

 

Antwort:

Sehr geehrte Fragerin,
dies ist die Frage und Antwort DB der Hepatitis SHG Rhein-Main e.V. und nicht der deutschen Leberhilfe. Falls Sie einen Rechtsanwalt heranziehen wollen, dann überlegen Sie sich das bitte, denn auf unserer Frageeingabe finden Sie folgenden Text:

Ihre Fragen werden anonym an eín Mitglied unseren medizinischen Beirates geleitet oder es wird auf eine bestehende Antwort hin gewiesen. Ihre Anfrage bleibt anonym, ausgenommen Sie haben Ihren Namen in den Text angegeben......

Ich lösche zu 99% alle persönlichen Angaben in Bezug auf den Namen oder Anschrift. Sie sehen Sie sind selbst verantwortlich wo Sie was eingeben!

Bitte schreiben Sie mich unter info@hepatitis-rm.de an und nennen Sie die Frage und Ihren Namen, damit ich die Sache prüfen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert Moderator der Datenanbank

 

Überschrift: Infektionsrisiko? 7.07.2010

Frage: Ist es möglich, sich durch Hautkontakt mit Erbrochenem oder Kot mit Hepatitis B, C oder HIV zu infizieren? Unser Sohn hatte sich beim Warten auf den Bus aus Versehen in Erbrochenes od. Kot gesetzt. Beim Ausziehen der Hose hatte mein Mann Hautkontakt mit der Verunreinigumg. Bin jetzt in Sorge, er könnte sich infiziert haben.

 

Antwort: Nein, kein Risiko.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: HBV und Beruf als Krankenschwester 5.07.2010

Frage: Hallo,meine Damen und Herren!Brauche dringend Hilfe!Ich bin HBSag-Trägerin mit normalen Leberwerten(Immuntolerant?)Habe davon ganz zufällig erfahren nach einem extra-test während der Schwangerschaft.Dieses Jahr habe ich endlich meinen Traum Wahr gemacht-ich bekamm Zusage von einer Krankenpflegeschule und darf jetzt den Beruf der Krankenschwester erlernen.ABER...Die Schule zuschickte mir den Ausbildungsvertrag mit einem zusätzlichen Personal-Stammbogen,wo ich unter anderem die Frage "Leiden Sie an chronischen Erkrankungen?Wenn Ja,an welchen" und die Frage"Haben Sie Krankheiten durchgemacht,die Einfluss auf die vorgesehene Tätigkeit haben können?Welche?" beantworten soll.Was würden Sie mir zuraten?Muss ich unbedingt angeben,dass ich chron.Hepatitis B habe?Wenn ich die Wahrheit sage,befurchte ich,die schicken mir sofort meine Unterlagen zurück,weil in der Zusage selbst steht,dass die:"gilt unter dem Vorbehalt,dass in gesundheitlicher Hinsicht keineBedenken bestehen..."Wenn ich die Diagnose verheimliche,als hätte ich bis jetzt noch nichts davon gewusst(was auch oft passiert),dass stellt sich aber sowieso bei der ersten betrieblichen Untersuchung klar und die schmeisen mich sowieso weg,aber erst dann.Habe ich überhaupt Chance mit so einer Diagnose doch aufgenommen zu werden oder muss ich mich gleich mit meinem Traumberuf verabschieden?Wie soll ich mich verhalten? Bitte um den Rat!!!!Kann das sein,dass die Entscheidung "aufnehmen-oder nicht aufnehmen" in meinem Fall sich von Klinik zu Klinik unterscheiden kann (falls ich noch von irgendeiner Schule Zusage bekomme,da ich mich in mehreren beworben habe)? Oder ist das gesätzlich verboten,bei Hep.B in der Pflege zu arbeiten? Danke in voraus!S.U

 

Antwort: Wir gehen davon aus, dass in Deutschland etwa jeder 200ste HBsAg-Träger ist. So wie Ihnen ergeht es also schätzungsweise 400 000 Menschen in Deutschland. Der Anteil in der Krankenpflege dürfte sogar höher sein, da sich etliche im Beruf infiziert haben. HBsAg-Trägerschaft ist kein Grund, jemanden von der Krankenpflege auszuschließen. Es gibt lediglich ganz eng umgrenzte Tätigkeiten, die ein HBsAg-Träger nicht ausführen darf, und die betreffen vor allem Chirurgen und Rettungssanitäter: Verletzungsträchtige Tätigkeiten bei denen das Blut des HBsAg-Trägers in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut eines anderen Menschen kommt. Also Beispielsweise der Herzchirurg, der in der Tiefe des engen OP-Situs sich an scharfkantigen Knochensplittern verletzen könnte, oder der Rettungssanitäter, der einen Verletzten aus einem scharfkantig verbeulten Auto ziehen muss und sich dabei verletzen könnte und dessen Blut dann in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut beim zu Rettenden kommen könnte. Aber das sind Tätigkeiten, die in der normalen Berufsausübung der Krankenpflege nicht vorkommen. Zwar ist das Risiko gegeben, sich – etwa an Kanülen, Lanzetten oder anderen blutbehafteten scharfen Instrumenten – zu verletzen und zu infizieren. Und so haben sich viele Pfleger infiziert. Aber dass Ihr Blut bei einem Patienten in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut käme, ist nur bei böswilligem oder grob fahrlässigem Verhalten denkbar. Übrigens erhalten die im obigen Beispiel genannten Chirurgen und Rettungssanitäter kein Berufsverbot. Sie dürfen nur die verletzungsträchtigen Tätigkeiten nicht ausführen. Der Rettungssanitäter darf also weiterhin den Einsatzwagen fahren, der Herzchirurg darf weiterhin mit Mikrochirurgischen Instrumenten Eingriffe durchführen usw.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Extrahepatische HCV Erkrankung Polyneuropathie 30.5.2010

Frage: Hallo Herr Leppert,
ich bin Mitglied im Hepatitis Forum,und Sie wurden mir empfohlen.Seit Anfang des Jahres leide ich an einer Polyneuropathie wobei der Chefarzt aus der neurologischen Klinik mir gesagt hatte , daß es nicht so gut aussieht und die Gefahr besteht daß ich irgentwann nicht mehr richtig laufen kann.Ich leide seit 21 Jahren an einer Hepatitis C, habe 2 Therapien hinter mir die nicht anschlugen, hinzu kam eine schwere Depressionserkrankung mit mehrfachen stat.Therapien in einer Psychiatrie sowie ein Parkinson Syndrom und die Polyoneuropathie als Zufallsbefund.Meine Frage ist , kann diese Polyoneuropathie von meiner langjährigen Berufserkrankung (Hepatitis C anerkannt durch die BGW Köln)verursacht worden sein ? Ich habe erhöhte Leberwerte sowie eine Viruslast von über 1 Mio.Ferner hätte ich gerne gewusst welche Therapie man heute anwendet wie ist der Heilungsverlauf.Ausserdem hätte ich gerne gewusst ob es Studien oder Mitteilungen gibt, welche beweisen ob durch die langjährigen hohen Leberwerte sowie durch die Hepatitisviren verursacht worden sind.Für Ihre Bemühungen und Mitteilung danke ich Ihnen im voraus.
Mit freundlichen Grüssen
XXXXXXXXXXXXX

 

Antwort:

Sehr geehrter Frager,
leider sind die sogenannten extrahepatischen Erkrankungen -in Ihrem Fall die Polyneuropathie - eine unerfreuliche Folge der Hepatitis C Infektion. Meist wird als Ursache der Polyneuropathie Alkohol Abusus oder Zucker genannt. Leider gibt es nach meinem Wissen keine Therapie gegen diese Nervenerkrankung. Mein Internist hatte mir zu Cytobion 300 g Dragees geraten. Diese werden von den Kassen nicht übernommen und es fallen ca. 20,-€ Kosten p/100 Stück über eine Versandapotheke an.
Bei mir wurde die Polyneuropathie vor ca. 6 Jahren erstmals festgestellt und vielleicht hat die Einnahme des o.a. Medikamentes den progressiven Verlauf verlangsamt. Die meisten Neurologen mit denen ich gesprochen habe halten nichts von diesem Medikament.
Ich mache noch einen weiteren Versuch mit Immunglobulinen. Hier ist die Schwierigkeit, einen Neurologen zu finden der diese Therapie versucht, denn diese ist sehr kostenintensiv und die Wirksamkeit ist nicht sicher. Bitte rufen Sie mich unter der Telefonnummer der Selbsthilfegruppe 0611-7637964 an. Ich kann Ihnen dann weitere Hinweise geben.
Viel Erfolg und alles erdenklich Gute
Günter Leppert

N.S.
Bitte keine persönlichen Daten im Text die über das Internet abgefragt werden können. Ich habe Ihren Namen gelöscht

 

Überschrift: Fragen zur Impfung 28.5.2010

Frage: Hallo,vor meinem Thailand-Urlaub im April 2009 habe ich die ersten beiden Impfungen mit Twinrix bekommen. Danach tat der Arm etwas weh, was aber jeweils nach etwa zwei Tagen wieder verschwunden war. Nun bekam ich am 25.05.2010 die dritte und letzte Impfung. Seither habe ich das Gefühl, einen großen blauen Fleck rund um die Einstichstelle zu haben, obwohl man nichts sieht und es tut weh, wenn die Stelle berührt wird oder ich darauf liege. Nun habe ich wahre Horrorgeschichten von eventuellen Nebenwirkungen gehört. Seit ich vor 14 Jahren drei Krampfanfälle hatte leide ich unter einer generalisierten Angststörung und nun habe ich gelesen, dass dies tatsächlich als Nebenwirkung auftreten kann, auch noch nach Wochen. Jetzt habe ich ehrlich gesagt ziemliche Panik. Wie wahrscheinlich sind denn schlimme Nebenwirkungen und kann ich ab Samstag wieder regulär und ohne Bedenken in meinen Nachtdienst in einem Wohnheim für geistig behinderte zurückkehren?Danke!

 

Antwort: Sie können.Eine druckschmerzhafte Einstichstelle drei Tage nach der Impfung ist eine normale Impfreaktion. Sie zeigt, dass der Körper an der Stelle jetzt die Entzündungszellen versammelt hat, die ein erster wichtiger Schritt in der Kette der Immunreaktionen sind. Ich empfehle immer, sich für eine Woche nach einer Impfung keine außergewöhnlichen Belastungen vorzunehmen. Denn natürlich ist der Körper damit beschäftigt, sich mit dem Impfstoff auseinander zu setzen und die Immunantwort zu produzieren, die uns vor der eigentlichen Krankheit schützen soll. Also Ihre normalen Arbeiten und selbst normalerweise gewohnte sportliche Trainings-Aktivitäten könnten Sie schon planen und durchführen. Nur keine ungewohnten Höchstleistungen.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Fragen zur Twinrix Impfung 28.5.2010

Frage: Hallo,ich habe mich mit Twinrix am 01.09.08,am 08.09.08,am 22.09.08 und schließlich das 4.Mal am 25.06.09 impfen lassen.Ich war heute(26.05.10) beim Arzt und wurde nochmals geimpft.Hätte doch nicht sein müssen,da doch noch Schutz bestanden hätte,oder?Ist das nun schädlich oder kontraproduktiv wenn ich jetztnochmals geimpt wurde?Ich fliege nämlich in 2 Wochen in die Domrep.Danke für Ihre Antwort

 

Antwort:

Schädlich oder kontraproduktiv ist es sicherlich nicht. Wurden damals Ihre Impftiter bestimmt? Wenn die niedrig waren, macht eine fünfte Impfung Sinn.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

Anmerkung Moderator:
Impftitter sagt aus, ob die Impfung erfolgreich war. Ca. 95% der Impfungen sind erfolgreich

 

Überschrift: Fragen zur Impfung und Schwangerschaft 26.05.2010

Frage: Hallo,müsste meine 3 Spritze der Hepatitisimpfung in diesen tagen bekommen. Am Freitag wird bei mir im Rahmen einer künstlichen Befruchtung eine Eizellpunktion unter Vollnarkose durchgeführt. Und am Monatg bekomme ich befruchtete Eizellen zurück. Soll ich mich nun noch vorher impfen lassen oder lieber nicht.Herzlichen Dank.
Viele Grüße,
XXXXXXXXXXXX

 

Antwort: Jede Impfung ist auch eine Belastung für den Körper. Die dritte Impfung gegen Hepatitis B bewirkt den Langzeitschutz. Die Angabe, dass sie 6 bis 12 Monate nach der zweiten Impfung erfolgen sollte, beruht darauf, dass sie vorher nichts nutzt, weil das Immunsystem noch mit den ersten beiden Impfungen beschäftigt ist. Wenn Sie also mit der dritten Impfung bis nach dem Ende der geplanten Schwangerschaft warten, müssen die vorherigen beiden Impfungen nicht wiederholt werden. Es reicht dann eine Impfung, und Sie haben ab diesem Zeitpunkt den Langzeitschutz.
Dr.med. Ulrich C.Vieth

 

Überschrift: Erhöhte Lebberwerte nach verschiedenen Eingriffen und Gallenblasenentfernung 27.5.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,meine Mutter ist Ende letzten Jahres mit einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung ins Krankenhaus gekommen. Ursache war wohl ein Stau der Gallengänge. Um dies abzuklären hatte man eine ERCP durchgeführt. Dabei wurde ihr ein Stend gelegt, allerdings ist nach Aussage der Ärzte eine starke Blutung entstanden, so dass die Untersuchung nicht bis zum Ende weitergeführt werden konnte. Nach einem relativ langen Aufenthalt auf der medizinischen Intensiv (ca. 10 Tage) und in diesem Zeitraum durchgeführten weiteren ERCPs (unter Vollnarkose)haben sich die Werte dann einigermaßen normalisiert, so dass sie nach einem kurzen Aufenthalt auf der normalen Station entlassen wurde. Allerdings mit der Empfehlung Anfang diesen Jahres sich die Gallenblase entfernen zu lassen. So dann auch geschehen. Dabei wurde ihr Gallengries aus den Gallengängen entnommen. Im Rahmen der Nachbehandlung durch den Hausarzt haben sich die Leberwerte allerdings nicht wieder normalisiert, so dass zu einer weiteren ERCP geraten wurde. Diese erfolgte im April. Nach Aussage der Ärzte wurden weitere Steine aus den Gallengängen entnommen. Im Anschluss daran wurde aufgrund der konstant erhöhten Leberwerte ein CT und ein Ultraschall durchgeführt, welche beide ohne Befund blieben. Danach wurde sie ohne weitere Behandlung nach Hause entlassen. Um zu kontrollieren, ob die Leberwerte fallen, werden regelmäßig Blutuntersuchungen durchgeführt. Der dabei festgestellte Wert ("300") ist weiterhin über den Normalwert, so dass ihr jetzt wiedermal geraten wird, ins Krankenhaus zu gehen und eine ERCP durchführen zu lassen. Schmerzen, Fieber und Entzündungszeichen hat meine Mutter keine. Da sie aufgrund der Vorbehandlungen nunmehr körperlich geschwächt ist und eine ERCP in Vollnarkose (wie die anderen auch) nicht risikolos ist (meine Mutter ist 77 Jahre alt) möchte ich mich bei Ihnen erkundigen, ob sie diese Vorgehensweise auch empfehlen können, ggf. Alternativen dazu bestehen. Müsste sich wirklich der Leberwert nach einem so relativ kurzen Zeitraum nach dem Eingriff wieder normalisiert haben? Ist es normal, dass sich immer wieder in so kurzen Abständen Gries/Steine bilden können? Kann sich ggf. aufgrund der im ersten Eingriff entstanden Blutung eine Narbe gebildet haben, die zu einem Stau führt und somit die Leberwerte hochhält?Für eine Antwort im Voraus vielen Dank.

 

Antwort:

Guten Abend,
selten sieht man mehr ERCP`s pro Patient als in diesem Fall, unglaublich. Wenn niemand mehr etwas einfällt, macht man eine ERCP. Man muss klären, welcher Leberwert erhöht ist und ob ein Prozess oder Stein im Gallengang überhaupt als Ursache in Frage kommt. NUR DANN MACHT EINE ERCP ÜBERHAUPT SINN. Bei der Unübersichtlichkeit der Allgemeinsituation und unzufriedenen Beherrschung der Probleme würde ich zu einer Zweitmeinung bei einem erfahrenen Gastroenterologen raten. Das sich in so kurzen Abständen Gries oder Steine bilden können, ist mehr als unwahrscheinlich. Es spricht eher dafür, das bei den vorherigen Untersuchungen nicht alles entfernt wurde.
Mit freundlichen Grüssen
Prof. Dr. med. S. Rossol M.Sc.

 

Überschrift: Frage zum Impfschutz 20.5.2010

Frage: Liebes Selbsthilfegruppenteam,vielen Dank für diese Seite!Leider habe ich (wahrscheinlich) meinen Twinrix (Erwachsene-Impfschutz verbaselt und vor Reiseantritt keine Möglichkeit eines Arztbesuchs mehr.Impfung I: 6.4.2004Impfung II: 3.5.2004Impfung III 29.4. 2007 (zweitausendsieben !!!)Wollte übermorgen nach Indonesien (Rucksackreise), bin mir aber nicht mehr sicher, ob dieser Impfschutz ausreicht.Habe extra noch mit einer Sprechstundenhelferin gesprochen (rd. halbes Jahr her), sie meinte, daß das schon so i.O. wäre.Kann mir bitte jemand sagen, ob das wirklich der Fall ist? Ansonsten geht die Reise in den Papierkorb.Vielen Dank!LGReisender

 

Antwort: Was Hepatitis A und B angeht, können Sie beruhigt fahren. Die vom Hersteller angegebenen Impfabstände sind Mindestabstände. D.h. wenn Sie die dritte Impfung weniger als ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung genommen hätten, hätte sie keinen Langzeitschutz bewirkt. Nun aber können Sie damit rechnen, dass Sie für 10 Jahre ab der dritten Impfung, also bis 2017 geschützt sind. Bei einer Rucksackreise nach Indonesien sollten Sie aber abklären – Homepage des Außenministeriums – ob Sie alle für Indonesien empfohlen Impfungen haben.Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Probleme nach Gallenblasen OP. 18.05.2010

Frage:

Gelbsucht nach Gallen-OPSehr geehrte Damen und Herren,ich hoffe so sehr, dass sie mir helfen können. Mir wurde vor einer guten Woche die Gallenblase entfernt, nachdem ich 5x eine Gallenkolik hatte und man feststellte, dass ich viele kleine Steine in der Gallenblase hatte. Die OP war total ok, aber die Gelbsucht macht mir enorme Sorgen. Vor der OP war ich schon sehr gelb (wahrscheindlich wegen der Koliken) und jetzt nach der OP bin ich es immer noch. Mein Billirubinwert war am Anfang bei 32, sank dann auf 30, dann auf 18 und gestern habe ich erfahren, dass er auf 37 angestiegen ist. Das macht mir wirklich Angst. Ich hoffe sie können mir helfen und mir ev. sagen, woran das liegen kann, ob das irgendwann gefährlich wird und wie lange das ev. nach anhält.
Vielen Dank im Voraus!
XXXXXXXXX.

 

Antwort:

Sehr geehrte Patientin,
es könnte ein Gallenstein aus der Gallenblase in den Gallengang gerutscht sein und den Gallengang verschließen. Ich empfehle eine Ultraschalluntersuchung und eventuell eine endoskopische Darstellung der Gallenwege (ERC).
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Richard Raedsch

 

Überschrift: HCV und Infektionsgefahr 17.5.2010

Frage: Kann man sich durch HCV infizieren, wenn man z.B. ein Infusionspflaster (v.a. die durchsichtige Trägerfolie), das um den Zugang eines HCV-Patienten geklebt wurde und unter welchem sich eine kleine Blutmenge befindet, mit den Fingern kurz antippt, wenn z.B. die Haut an einer Fingerkuppe einen kleinen Riss hat. Eigentlich kann das Blut doch nicht durch die Folie hindurchdringen.

 

Antwort: Nein, kann man nicht. Trotzdem sollte man an intravenösen Zugängen nur mit sterilen Handschuhen manipulieren. Zum Schutz des Patienten.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Hepatitis B Therapie und Schwangerschaft 17.5.2010

Frage: Meine Frau und ich haben aktuell ein Kinderwunsch. Jedoch nehme ich schon seit ca. 5 Jahren täglich Medikamente gegen meine chronische Hepatitis B: Zeffix 100mg (Wirkstoff - Lamivudin) + Hepsera (Wirkstoff - Adefovirdipivoxil) 10mg.Nun stellen wir uns die Frage, ob sich diese Medikamente wohl irgendwie negativ auf das Kind auswirken können?Soll ich diese Medikamente für die Zeit der Empfängnis absetzen?Vielen dank für die Antwort.Alex

 

Antwort:

Sehr geehrter Patient, weder für das Lamivudin noch das Hepsera ist bekannt, dass es die Spermien dahingehend verändern kann, dass die Mißbildungsrate steigt. Auch wenn diese Medikamente nicht für die Schwangerschaft zugelassen sind, können sie im Einzelfall bei dringlicher Indikation (z. B. fortgeschrittene Leberzirrhose)auch "off-label" gegeben werden. In Ihrem Falle würde ich die Lage mit Ihrem Hepatologen besprechen. Falls keine dringliche Indikation vorliegt, kann evtl auch eine Therapiepause (unter regelmäßiger Leberwertkontrolle) gemacht werden. Íhre Frau und später das werdende Kind sollten in jedem Falle geimpft sein.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. HannsLöhr

 

Überschrift: Bedeutung von Blutwerten 14.5.2010

Frage: Welche Bedeutung haben die folgenden Laborwerte wirklich:FT3=4.5 ng/l; FT4=1.3 ng/dl; HEPA; AHAV; AHAM=negativ; HEPBHBS=>0.1; negativ; AHBS=14.4 IE/l +; AHBC=positiv +; HEPCAHCV=negativFT3=4,5 ng/l; FT4=1,3 ng/dl; HEPA; AHAV=>100 ++; AHAM=negativHEPB; HBS=>0.1; negativ; AHBS=14.4 IE/l +; AHBC=positiv +HEPC; AHCV=negativ

 

Antwort:

Bitte lassen Sie sich diese Werte von dem Arzt erklären der das Blut entnommen hat und die Laborwerte angefordert hat.
Es kann nicht unsere Aufgabe sein Blutwerte zu interpretieren.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Frage zum Impfschutz für Kinder 17.5.20101

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren, nach Empfehlung durch den Hausarzt wurde meine damals 11 jährige Tochter am 17.11.2009 das erste Mal mit Havrix 720 Kinder geimpft. Die 2. Impfung hat der Hausarzt am 22.12.2009 vorgenommen und uns gebeten, im Mai 2010 für die dritte Impfung zu kommen. Inzwischen habe ich im Internet gelesen, dass eigentlich erst eine zweite Impfung nach 6 Monaten empfohlen wird. Wie verhalte ich mich nun. Ist es leider passiert, aber nicht weiter tragisch, dass meine Tochter also einmal öfter geimpft werden muss? Vielen Dank für Ihre Hilfe
 xxxxxxxxxxxx

 

Antwort: Die Impfung nach nur einem Monat ist nicht weiter tragisch. Aber die Impfung nach 6-12 Monaten ist für den Langzeitschutz notwendig.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Infektionsgefahr durch getrockneten Blutfleck? 10.5.2010

Frage: Hallo!Habe eine Frage und hoffe Sie können mir eine beruhigende Antwort geben ! :)Habe für meine Tochter einen Body gekauft und sah zuhause einen kleinen Blutfleck darauf... habe an meinen Händen ziemlich viele offene Stellen und bin mit diesem Fleck in berührung gekommen... jetzt hab ich bedenken mich mit Hepatitis oder HIV angesteckt zu haben... HIV Viren sterben ja relativ schnell ab, habe allerdings gelesen dass Hepatitis Viren auch getrocknet noch infektiös sein können!Vielen Dank schon mal im Vorraus!

 

Antwort: In getrocknetem Zustand noch über Monate infektiös sind Hepatitis A Viren. Hepatitis B Viren und Hepatitis C Viren halten sich je nach Umgebungsbedingungen nur wenige Tage. Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen.
Dr. med.Ulrich Vieth

 

Überschrift: Katzen und HCV Übertragung. 7.5.2010

Frage: Hallo,kann die Katze Hepatitip C durch Kratzen auf anderen Personen übertragen?zB Wenn eine Person Hepatitis C hat und die Katze sie kratzt,kann dann ein weiterer Kratzer an einer anderen Person zu Hepatitis C führen?

 

Antwort:

Falls ihre Katze in der Lage ist das Blut im Maul zwische zu speichern, dann erneut kratzt und das gespeicherte Blut in die neue Wunde einbringt dann ja!! Aber dann sollten Sie mit Ihrer Katze beim Zirkus auftreten.

Nichts für ungut aber bitte keine unnötigen Ängste.

Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: chron. Hepatitis B und und Arbeit in der Gastronomie. 6.05.2010

Frage: Ich arbeite in der Gastronomie. Muss ich Hepatitis B meinem Arbeitgeber melden. Was passiert, wenn ich einen Gast infiziere

 

Antwort: Da Hepatitis B nicht über Lebensmittel übertragen wird, müssen Sie sie nicht dem Arbeitgeber melden. Hepatitis B wird über Blut und über Geschlechtsverkehr übertragen. Wenn Sie einen Gast infizieren, ginge das also nur, wenn Sie Ihr Blut, Sperma oder Scheidensekret in ausreichender Menge direkt in eine danach nicht mehr erhitzte Speise praktizieren. Und dann greifen die Gesetze wegen böswilliger oder grob fahrlässiger Körperverletzung. Bisher ist mir aber nicht zu Ohren gekommen, dass auf dem Wege eine Infektion mit Hepatitis B erfolgt wäre. Anders bei der Hepatitis A. Die ist über Schmierinfektion und Lebensmittel übertragbar.
Dr.med.Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Erhöhte Leberwerte durch Rheuma Medikamente? 4.05.2010

Frage: Hallo!!!Ich habe eine Frage meine Mutter hatte schon vor ca. 10 Jahren Hepatitis C und es ist jetzt wieder weg doch sie nimmt seit ca. 3 monaten Rheuma Tabletten (MTX) und ihre Leberwerte sind in den Keller gegangen liegt das an den Tabletten oder kann das wieder Hepatitis sein?Brauche dringend Hilfe!!! Danke

 

Antwort:

Mit Sicherheit gibt es Rheumatabletten welche die Leber beeinträchtigen. Ich verstehe nicht wie Ihre Mutter die Hepatitis C geheilt hat. Spontan Heilungen gibt es nur bei 10 - 25% der C Infizierten.

Gehen Sie dringend zu einem Gastroentorologen mit Schwerpunkt Hepatologie oder in eine Leberambulanz eines Klinikums und Ihre Mutter soll das dort überprüfen lassen. Es gibt geeignete Bluttests und Bildgebende Verfahren die das genau diagnostizieren können.

Mit freundlichen Grüßen und alles Gute für Ihre Mutter
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: chronische Lebererkrankung und Alkohol 6.05.2010

Frage: Alkohol und Baraclude 0,5mg.habe Hepatitis b.

 

Antwort:

Was soll man auf diese Frage nur antworten?
Gruß,
Prof. Dr. Hanns Löhr

Anmerkung Moderator:
Sehr geehrter Frager. Mir ist unverständlich wie ein Leberkranker mit oder ohne Therapie nach Alkoholgenuß fragen kann. Der Alkohol ist das Lebergift Nummer 1 bei einer defekten/erkrankten  Leber.
Ich hoffe Sie haben die Botschaft verstanden und lassen die Finger vom Alkohol.
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Allgemeine Anfrage zur neurologischen Schäden 29.04.2010

Frage: Guten TagMein Vater hatte am letzten Samstag einen Herzinfarkt und Herzstillstand. Er wurde zwar reanimiert (ca.20 Min. bis die Ambulanz da war), aber wir wissen nicht, ob dies richtig gemacht wurden. Nun seien alle Werte stabil (medizinisch) und die Ärtze haben auch die Medikamente abgesetzt, um meinen Vater am künstlichen Koma zu erhalten. Am Montag abend wurden diese abgesetzt. Mein Vater ist noch immer nicht aufgewacht. Er dreht ein wenig den Kopf und runzelt die Stirn. Nun sagen die Ärzte, dass die Aufwachphase auch drei Wochen andauern könnte. Mein Vater ist 77 Jahre alt und hatte schon einmal eine HerzOP. (Ballone) Meine Frage: Kann so eine lange Aufwachphase neurologische Schäden verstärken? Danke für Ihre Rückmeldung.

 

Antwort:

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur Fragen zur Leber beantworten. Wenden Sie sich bitte an die behandelnden Ärzte Ihres Vaters und fragen Sie diese. Jeder Fall ist inndividuell anders gelagert.
Ich wünsche Ihrem Vater alles erdenklich Gute
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Infektion beim Friseur? 27.4.2010

Frage: Hallo,vor wenigen Tagen wurde ich beim Friseur mit einer Haarschneidemaschine leicht am Ohr verletzt, wobei das Ohr sehr leicht blutete.Das Arbeitsgerät wurde nicht zwischen jedem Kunden desinfiziert, ich gehe davon aus, dass dies zwar ab und zu, aber auch nicht täglich geschieht.Nach allen Informationen die ich kenne, wäre hier eine Hepatitis-Infektion möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich. Ist dies richtig? Vor allem: Wie soll ich mich verhalten? Einfach abwarten und nichts tun oder zum Arzt gehen (wenn ja, wann)?

 

Antwort: Ich gehe davon aus, dass die Haarschneidemaschine vor Ihrer Behandlung nicht triefend nass von Blut war, denn das hätten Sie ja gesehen. Von daher scheidet die Hepatitis C als Infektion praktisch aus. Um Hepatitis A (Schmierinfektion) und B (geringe Spuren von Blut) auszuschließen, wäre ein Arztbesuch mit den entsprechenden Tests sinnvoll. Wenn der Vorfall erst wenige Tage zurückliegt, könnten Sie jetzt die ersten Tests machen. Sicherheitshalber auf alle drei genannten Hepatitiden. Die wären dann noch negativ. Wenn dann in einem Monat oder später ein Hepatitis-Test positiv wird, wäre das ein Hinweis darauf, dass die Infektion bei diesem Friseurbesuch stattgefunden und nicht schon vorher bestanden hat. Dann hätten Sie Schadensersatzansprüche an den Friseur. Für die Zukunft kann eine Impfung gegen Hepatitis A und B Ihnen zumindest diese Sorge nehmen.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Zeffix (Lamivudin) und Schwangerschaft der Partnerin 27.04.2010

Frage: ich habe hep b nehme seit 2jahre zeffix 1pro tag mein frau ist emun dagegen frage wir haben kinder wunsch ist das möglich wenn ich als mann zeffix nehme.danke

 

Antwort: Bitte fragen Sie Ihren Arzt der Ihnen Zeffix verschreibt bzw. den Frauenarzt Ihrer Frau. In dem Hinweisblatt zu Zeffix (Lamivudin) wird nur auf die Frau einegangen und dort ist ein Stillverbot ausgesprochen aber kein Hinweis über den Partner der Frau der eventuell betroffen ist.
Bitten Sie Ihren Arzt wenn er es nicht weiß bei dem Hersteller anzufragen (GlaxoSmithKline).
Alles Gute für Sie und Ihre Frau
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Fragen zur Hepatitis B Therapie 27.04.2010 und 29.04.2010

Frage:

Mein Vater ist 73 Jahre alt, er lebt in Asien. 2002 wurde bei ihm Virus Hepatitis B festgestellt. Eine Therapie war bis Ende 2007 nicht nötig, da die Leberwerte AST und ALT nicht erhöht wurden. Ende 2007 hat sich sein Zustand geändert. Er hat für 6 Monate eine Therapie mit Interferon bekommen. Dies hat offenbar die Wirkung verfehlt. Deswegen haben die Ärzte auf Therapie mit Baraclude (Entecavir) umgestellt. Folgende Leberwerte wurden im Laufe der Therapie ermittelt. (siehe Tabelle)Im Mai wird die Therapie 2 Jahre (96 Wochen) gedauert haben. Aktuell wurden bei ihm folgendes festgestellt: HbeAg negativ, HbsAg positiv, AntiHBe. 4 behandelnde Ärzte empfehlen ihm weiter Baraclude (Entecavir) zu nehmen. 2 ältere Ärzte meinen jedoch, dass mein Vater die Therapie einstellen sollen. Würden Sie eine Empfehlung aussprechen? Datum AST ALT Bilirubin Total01.06.2008 105 107 16,304.08.2008 24 15 17,003.09.2008 31 19 21,722.09.2008 26 17 15,902.12.2008 29 21 2623.02.2009 21 11 21,220.05.2009 22 15 12.08.2009 20 10 18,527.08.2009 24 16 17,620.11.2009 22 12 19,7

Zusatzangaben vom 29.04. nach Nachfrage von Prof. Dr. Löhr:

Ich habe folgende Werte von PCR-Test gefunden
 
03.2008            10500  copies/ml.
07.06.2008        35.000 copies/ml.
21.05.2009        < 100  copies/ml.
21.11.2009        < 100  copies/ml.
 
Ich hoffe, mit diesen Werten kann Herr Prof. Löhr weiter helfen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 

 

Antwort:

Sehr geehrte Dame bzw. Herr,aufgrund Ihrer Angaben ist die Frage nicht eindeutig zu klären. Offenbar lag 2007 eine Hepatitis B mit erhöhten Leberwerten und nachweisbarer Virusreplikation vor, weswegen er eine Interferontherapie erhielt. Anschließend wurde eine Baraclude-Therapie begonnen, allerdings fehlt hier die Angabe wie hoch die Viruslast zu Beginn dieser Therapie war und ob der HBeAg Status positiv war. Es fehlt auch die Angabe wie hoch die Viruslast aktuell ist. Bitte reichen Sie doch die Angaben nach. Ich kann dann auch Stellung zu Ihrer frage beziehen.
MfG, H. Löhr

Antwort zur Nachfrage vom 29.04.2010

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, die baraclude-Therapie hat offensichtlich zu einem guten Ansprechen geführt und sollte fortgesetzt werden, wenn HBeAg vor der Baraclude-Therapie bereits negativ war. Im Falle, dass HBeAg vor der Baraclude-Therapie positiv war, wäre es zu einer HBe-Serokonversion gekomemn, so dass dann die Therapie eingestellt werden könnte.
Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Hanns  Löhr

 

Überschrift: Frage zu Blutwerten 23.04.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und HerrenMeine frage bezieht sich auf ein labor ergebnisvom 15.04.10.Zuvormuss ich ihnen mitteilen das ich seit c.a 2jahren eine ausgeheilte hep c habe diese wurde bei der ersten therapie mit interferon und rebetol behandelt und tauchte nach der behandlung von 48 wochen wieder auf.dann folgte die zweite behandlung über 72 wochen in einer studie mit der gleichen medikation eswurde aber noch amantadin zugereicht.Nach abschluss der behandlung war ich virenfrei.Auch 2jahre danach ohne befund von viren.bei einem jetzigen blut test zur durchführung eines ct habe ich folgende werte erhalten die mir nichts sagen weil die gängigen abkürzungen der werte auf diesen laborbericht irgendwie nicht mit denen die ich kenne übereinstimmen.hier die werte mit abkürzungen wie sie der bericht enthält.Serologie:A-HBs positivAHBsT 26AHBcG reactivAHBcM negativA-HCV reactivHIV negativVieleicht können sie mir ja helfen und mich beruigen denn ich habe angst das der virus wieder zurück ist.P.s ich nehme keine drogen und bin seit 20 jahren in einer festen beziehung habe keine wechselden geschlechts partner,das zur info.warte auf antwort und danke im voraus.gruss XXXXXXXXXX

 

Antwort:

Anmerkung des Moderators der Datenbank, Günter Leppert:
Bitte richten Sie solche Anfragen an den Arzt der die Blutentnahme angeordnet hat. Der sollte Ihnen diese Frage auch beantworten können, wenn nein wechseln Sie den Arzt. Ferner wissen Sie über die HCV immer noch nicht Bescheid da kein PCR-RNA durchgeführt wurde der als einziger eine HCV Virenaktivität ausschließen kann.
MfG
Günter Leppert
Es folgt de Antwort von Dr.Vieth:

 

AHBcG reactiv soll heißen, dass bei Ihnen Antikörper gegen das core-Protein des Hepatitis B Virus gefunden wurden. Diese Antikörper bleiben in der Regel lebenslang und sind ein Zeichen dafür, dass Sie irgendwann einmal mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert waren.Wenn jemand frisch infiziert ist, hat er meistens Antikörper vom Typ IgM. Das ist bei Ihnen nicht der Fall. Daher AHBcM negativ. Wenn man die Hepatitis B überstanden hat, bildet der Körper Antikörper gegen die Oberfläche (englisch: surface) des Hepatitis B Virus. Die nennt man im Fachjargon Anti-HBs. Sie sind ein Zeichen, dass kein Hepatitis B Virus mehr im Blut ist, die Infektion mit dem Hepatitis B Virus also überstanden ist. Die gleichen Antikörper werden auch nach einer Impfung gebildet. Sie schützen vor einer erneuten Infektion mit Hepatitis B. A-HBs positiv soll heißen, sie haben diesen Antikörper. Damit brauchen Sie sich also über die früher einmal vorhandene Infektion mit Hepatitis B jetzt keine Sorgen mehr zu machen. Es wurde dann noch die genaue Menge, der Titer, dieses Antikörpers bestimmt. Und der liegt bei Ihnen bei 26. Daher AHBsT 26. Das ist aber belanglos. Er sagt nur, dass noch in 26-facher Verdünnung ihr Blut mit dem Labor-Reagenz reagiert.Soweit zur Hepatitis B.A-HCV reactiv soll heißen, dass Sie Antikörper gegen das Hepatitis C Virus haben. Die werden Sie auch nach ausgeheilter Hepatitis C Ihr Leben lang behalten. Die sind ein Zeichen, dass Sie irgendwann einmal eine Hepatitis-C-Infektion hatten. Dieser Antikörper sagt nichts darüber aus, ob Sie gegenwärtig noch Hepatitis-C-Viren im Blut haben oder nicht. Dazu würde nur die PCR oder ein Virus-Direktnachweis etwas aussagen.HIV negativ soll heißen, dass bei Ihnen kein Zeichen für eine HIV-Infektion gefunden wurde.Also alles im grünen Bereich.
Dr.med.Ulrich C.Vieth

 

Überschrift: Lagerung von Twinrix Impfstoff 22.04.2010

Frage: Hallo,ich habe vorhin eine Twinrix Impfung aus der Apotheke geholt und habe obwohl der Apotheker mich ausdrücklich darauf hingewiesen hat es doch vergessen den Impfstoff sofort in den Kühlschrank zu legen. Der Impfstoff lag ca. 60 min in meiner Tasche. Kann ich den morgen noch zum impfen verwenden?Über eine Antwort wre ich Ihnen sehr dankbar.

 

Antwort: Bitte fragen Sie den Apotheker. Er weiß welches Produkt er Ihnen verkauft hat und kann dann die Auswirkungen in der roten Liste nachlesen. Entscheidend wird wohl sein wie hoch die Temperatur war.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert med. Laie
und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Welche Rolle spielt der De-Quitis-Quotient bei den Leberwrten? 22.04.2010

Frage:

Guten Tag,ich habe eine Frage zum De-Ritis-Quotient = AST/ALT GOT/GPTnach einem Laborbefung liegt meinGOT bei 12 (Ref. 5-15)GPT bei 9 (Ref. 5-19)ggt 11 ( 4-18)der Ritis-Qoutient 1,3Da meine Blutwerte im grünen Bereich sind, der Ritis-Quotient aber etwas hoch ist, frage ich mich wie dieser bewertet wird.
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Grüße XXXXXX

 

Antwort: Sehr geehrte Frau XXXXX,
da ihre Werte alle hervorragend normal sind, spielt der De-Ritis-Quotient überhaupt keine Rolle. Dieser Wert kann nur einen Hinweis auf den möglichen Grad einer Leberzellschädigung geben bei chronisch erhöhten Werten. Wenn keine Leberschädigung vorliegt, macht natürlich die Differenzierung auch keine Sinn. Sie müssen sich also keine Gedanken machen!
Beste Grüsse
Dr. med. Alexa Franke
DKD Wiesbaden

 

Überschrift: Frage zur Hepatitis B Therapie Baraclude 20.04.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,habe da doch einmal eine Frage.Seit August 2008 nehme ich das Medikament Baraclude 0,5mgtäglich ein. Nun stelle ich fest, dass ich seit der Zeit im Bauchumfang sehr zugenommen habe. Können Sie mir sagen ob es wirklich an dem Medikament liegt. Ich bilde mir ein, dass es an dem Medikament liegt. Vielen Dank für Ihre Antwort

 

Antwort:

Bitte stellen Sie diese Frage an den Arzt der Ihnen das Medikament verschrieben hat.

Die rote Liste für Medikamente sagt bei Nebenwirkungen:
Nebenw.: Z 59 a (Lsg.). Sehr häufig (mind. 1 v. 10 Pat.): Kopfschm.; häufig (mind. 1 v. 100 Pat.): Schlaflosigk., Erschöpf., Schwindel, Somnolenz, Erbr., Durchfall, Übelk. u. Dyspepsie. Nach Markteinführ. zusätzl. NW: Hautausschlag, Haarausfall, anaphylaktoide Reakt.
Wechselw.: Aufgr. d. renalen Ausscheid. v. Entecavir kann d. gleichz. Anw. v. AM, die d. Nierenfunkt. herabsetzen od. um d. aktive tubuläre Sekret. konkurrieren, die Serumkonz. d. AM erhöhen (engmaschige Überwach.). Entecavir ist weder Substrat, Inhibitor noch Induktor d. Cytochrom-P450-Isoenzyme. D. Auftreten v. WW in Abhängigk. vom CYP450-System ist daher unwahrscheinl.
Warnhinw.: Spontane Exazerbat. treten nach Beginn d. Ther. relativ häufig auf; bei Pat. mit Zirrhose kann ein höh. Risiko für eine dekompens. Lebererkrank. bestehen, daher engmaschige Überwach. Überwach. d. Leberfunkt. auch nach Ther.-ende, ggf. Wiederaufnahme d. Behandl. Pat. mit dekompens. Lebererkrank. od. Anz. einer Leberinsuff. müssen regelm. hinsichtlich klin., virolog. u. serolog. Parameter überwacht werden. Laktatazidosen können bei d. Anw. v. Nukleosidanaloga auftreten u. auch bei Baraclude nicht ausgeschlossen werden. Abbruch d. Behandl. bei schnell ansteig. Transaminasen, progress. Hepatomegalie od. metabol. Azidose/Laktatazidose unklarer Genese.
Dos.: Baraclude ist zum Einn. 1-mal tgl. bestimmt. Nukleosid-naive Pat.: 0,5 mg 1-mal tgl. zum Essen od. unabhäng. v. den Mahlz. Lamivudin-refrakt. Pat.: 1 mg 1-mal tgl. auf nücht. Magen (mehr als 2 Std. vor od. mehr als 2 Std. nach einer Mahlz.). Dos.-anpass. bei Pat. mit einer Kreatinin-Clearance <50 ml/min, Hämodialyse od. CAPD empf.

Dyspepsie
Beschwerden
 
 Eine funktionelle Dyspepsie äußert sich in verschiedenartigen, diffusen Beschwerden des Verdauungssystems.  Es können folgende Beschwerden auftreten:
Brennende, krampfartige oder dumpfe Schmerzen im Oberbauch
Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Blähungen
Unverträglichkeiten bei bestimmten Nahrungsmitteln, Sodbrennen, Aufstoßen
Appetitlosigkeit
Schluckbeschwerden, trockener Mund, Brennen der Zunge
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. laie und Moderator der Datenban

 

Überschrift: HCV Infektion bei Sexuellem Kontakt? 21.04.2010

Frage: Hallo,habe eine Frage bezüglich eines möglichen Risikos einer Hepatitis-C-Infektion, die mir schon Sorgen bereitet.Hatte Geschlechtsverkehr mit einer Frau, wobei auch ein Kondom verwendet wurde. Am nächsten Morgen entdeckte ich jedoch geringe Spuren von Blut an dem benutzten Kondom und auf dem Bettlaken. Vermutlich hatte die Frau eine kleine Zwischenblutung Blutung o.Ä. Dann fiel mir ein, dass ich auch mit der Hand und den Fingern an und in ihrer Scheide gewesen bin. Bestand ein Risiko einer Infektion mit Hepatitis C, falls ich mir am nächsten Morgen, wie man es ja meist unbewusst macht, mit der Hand die Augen gerieben hätte?? Ich hatte an meiner Hand kein sichtbares Blut bemerkt, dies fiel mir erst an den Flecken an Bettdecke und Kondom auf.Sollte ich einen Test machen oder mache ich mir zu viele Gedanken?Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!MfG

 

Antwort: Wenn die Frau Hepatitis C hat und alles so gelaufen ist, wie Sie es befürchten, wenn Sie also frisches Blut von einer Hepatitis-C-Trägerin auf eine Schleimhaut bekommen haben, besteht ein Risiko. Das ist abhängig von der Virusmenge im Blut der Frau und der Blutmenge, die Sie sich in die Augen oder auf eine andere Schleimhaut oder in eine Munde praktiziert haben. Vermutlich ist das ein eher kleines Risiko, aber wenn Sie sicher gehen wollen, sollten Sie das mit Ihrem Arzt besprechen. Der wird Ihnen sagen ob und welcher Test wann sinnvoll ist.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Hepatitis Impfung bei Jugendlichen 20.04.2010

Frage: Hallo,mir wurde empfohlen, meine Tochter (geb. 98) in der Schule gegen Hepatitis A und B impfen zulassen. Sie wurde bereits gegen Hepatitis B mit Engerix-B 3x 1998 geimpft. Muss diese Impfung aufgefrischt werden? Wie ratsam ist eine Impfung gegen Hepatitis A und mit welchem Impstoff würde ggf. geimpft?
Danke XXXXX

 

Antwort: Das Wichtigste zuerst: Diese Fragen sollten Sie mit dem Hausarzt/Kinderarzt Ihrer Tochter und dem Impfarzt besprechen. Die sind in der Pflicht, Sie aufzuklären und bekommen dafür Geld. Also keine falsche Scheu.Ganz allgemein lässt sich sagen: Nach der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch Institut sollen im Jugendlichenalter nur die Kinder gegen Hepatitis B geimpft werden, die im Kleinkindesalter nicht oder nicht komplett durchgeimpft wurden. Bei Erwachsenen wird eine Wiederauffrischung alle 10 Jahre empfohlen. In meinen Augen ist das inkonsequent, da gerade die Jugendlichen auch schon bei ihren ersten sexuellen Kontakten verlässlich geschützt sein sollten. Der Impfschutz gegen Hepatitis A (Schmierinfektion, fäkal gedüngtes Obst/Gemüse, Fäkalien aus Abwassereinleitung in Badebuchten im Meer, rohe Austern/Frutti di mare) ist nur bei Reisen in Länder mit hohem Hepatitis A-Risiko notwendig. Dazu gehören schon die meisten Länder am Mittelmeer. Aber all das sollten Sie besser mit Ihren Ärzten vor Ort besprechen. Nur der Impfarzt kann Ihre letzte Frage beantworten, welchen Impfstoff von mehreren Impfstoffherstellern er verwendet.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Schmerzen am rechten Rippenbogen 20.04.2010

Frage: Hallo,ich habe seit einige Monaten ein paar Beschwerden.Am rechten Rippenbogen spüre ich des öfteren, Schmerzen die auch stechend werden.Vorallem bei Alkohol und Fettreiche Lebensmitteln.Das Krankenhaus meinte es könnte die Galle sein, jedoch waren die Blutwerte bei meinem Hausarzt ziemlich in Ordnung.GPT : 53 - minimal erhöhtGOT : 29YGOT: 0,7 GGT : 21Hsre: 7,5- leicht erhöhtMein Hausarzt schliesst Gallenprobleme aus.Und ein Hepatitis Test wollte er nicht durchführen, da er überzeugt ist das da nichts ist.Was sollte ich nun tun?Neuen Arzt aufsuchen?Von irgendwoher müssen diese Schmerzen stammen.Bei Ultraschall wurde zwar eine Fettleber festgestellt, aber ob dies die Ursache ist?Mein Hausarzt hat mir geraten meine Ernährung auf Rohkost zu legen.Soll vor den Sommerferien nochmal einen Bluttest machen lassen.Ich habe minimalen Übergewicht, 1,71m, 76 Kilo.Über einen Rat wäre ich sehr erfreut.
Gruß XXXX

 

Antwort:

Antwort.

Wenn die Schmerzen innerhalb der nächsten 14 Tage z.B. mit Ranitidin nicht besser werden, empfehle ich eine Magenspiegelung.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Richard Raedsch

 

Überschrift: HCV Therapie und alkoholfreies Bier? 18.04.2010

Frage: Ich fange in einer Woche die Kombi-Behandlung Peg-Interferon u. Ribavirin (habe HCV Genotyp 1A, bin 33 Jahre alt) an und würde gerne wissen ob alkoholfreies Bier während der Behandlung schädigend ist (ich spreche von mal einem alk.freiem Bier zum Essen).Meinen Arzt sehe ich erst wieder wenn ich schon mit der Behandlung angefangen habe und ich habe vergessen ihn das zu fragen.Soweit ich weiss sind in alkoholfreien Getränken immer Restspuren von Alkohol enthalten, trifft das auch bei Biersorten zu die mit 0,0% angegeben sind?Da ich gelesen habe das auch Nikotin schädigend für die Leber ist, möchte ich mit dem Rauchen aufhören und wenn ich die Behandlung mit alkohlfreiem Bier negativ beeinflusse, lasse ich auch das lieber sein.

 

Antwort: Guten Abend die Therapie beim 1A Genotyp sollte optimal duchgeführt werden, d.h. mit optimaler Dosierung der Medikamente an allen Zeitpunkten und unter Vermeidung aller Risiken:
hierzu gilt
Alkohol,
Übergewicht und
Rauchen etc.
Lassen Sie alles sein eslohnt sich und ändert auch vielleicht ein wenig den bisherigen Lebensstil. Freuen Sie sich auf eine alkoholfreies Bier NACH der HOFFENTLICH ERFOLGREICHEN THERAPIE, ALSO IN !( MONATEN)
EIN SCHÖNES WOCHENENDE
Prof. Dr. med. S. Rossol M.Sc.

 

Überschrift: chron. HCV und Ausbildung zum Altenpfleger 16.04.2010

Frage:

Hallo,
Seit Jahren habe eine Chronische Heatitis habe folgende werte Hbs-Ag reaktiv Hbs-Ag bestätigung positiv Anti HBs weniger 10.0 U/l negativ Anti- HBc positiv Anti-HBc IgM negativ Anti HBe positiv HBe-Ag negativ Leberwerte Blirubin gesamt 0.77 Kreatinn 0.85 Alkalische Phosphatase 70Gamma-Gt 44 grenzwert 40GOT ASAT 29 GPT ALAT 40 grenzwert 35 mein virus last 700.000 bitte um ein rat da ich eine ausbildung als Altenpleger beginnen möchte nur egal wo man sich bewirbt um ein Ausbildungsplatz wird immer ein Zeugnis und Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegehelfer und Ümpfungnachweis von hep A B verlangt. welche chance bestehen dass doch ich in diesem Traum Beruf arbeiten kann
Mit freundlichen Grüssen

 

Antwort:

Diese Zeugnisse werden nicht deswegen verlangt, um jemanden von der Ausbildung auszuschließen, sondern aus folgenden Gründen:

 1. ist der Arbeitgeber bzw. die Ausbildungsstelle verpflichtet, den Arbeitnehmern, die nicht geimpft sind und die Krankheit nicht haben, kostenlos eine Impfung anzubieten.
2. will man wissen, ob jemand schon vor der Tätigkeit mit dem Virus infiziert war. Denn wenn jemand vorher negativ war und dann nach einiger Zeit positiv ist, kann das ein Hinweis darauf sein, dass er sich bei der Arbeit infiziert hat, das dass also eine Berufskrankheit sein könnte. Und dann müsste gegebenenfalls der Arbeitgeber bzw. die Berufsgenossenschaft zahlen.
In Deutschland ist etwa jeder Zweihundertste Mensch Träger des Hepatitis B Virus. Auch in der Altenpflege. Und die haben nicht alle Tätigkeitsverbot. Verboten sind nur solche Tätigkeiten bei denen sich der Virusträger verletzt, und sein Blut in eine frische Wunde oder auf eine Schleimhaut bei jemand anderem gelangt.Beispiele: Rettungssanitäter, die einen Schwerverletzten aus einem verbeulten Auto ziehen und sich dort an Glassplittern oder abgeknickten Metallteilen verletzen und ihr Blut tropft dem Schwerverletzten in eine Wunde. Oder Herzchirurgen, die mit ihren Händen sich bei einer Herzoperation an scharfkantig aufgesägten Knochen des Brustkorbes verletzen könnten und ihr Blut würde in die OP-Wunde tropfen. Auch ein Hepatitis-B-tragender Rettungssanitäter dürfte aber beispielsweise den Notarztwagen fahren oder in der Leitstelle arbeiten. Und ein Hepatitis-B-tragender Chirurg darf solche Operationen machen, bei denen er sich selbst nicht verletzt, also z.B. endoskopische Operationen. Im Bereich der Altenpflege kann ich mir - außer bei böswilligem oder grob fahrlässigem Handeln - keine Tätigkeit vorstellen, bei der Blut von einem infizierten Pfleger in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut bei einem Bewohner kommt.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zur Beamtung und chron. HCV 15.04.2010

Frage: Hallo liebe Selbsthilfegruppe, ich habe ne Frage zur amtsärztlichen Untersuchung bzw. zum Nachgespräch. Ich bin Träger des Hepatitis C Virus und habe meinem Amtsarzt ein Attest von meinem Gastroentrologen mitgebracht, welches bescheinigt dass meine Leber in sehr guter Verfassung ist und dass für einen zeitraum von 10 Jahren nicht mit einem Dienstausfall zu rechnen ist. Zudem bestätigte mein Facharzt mir, dass sobald die neue Therapieform (Tripple Therapie) auf dem Markt wäre, ich eine 80%ige Heilungschance als Breakthrough Patient hätte (vorherige Therapie mit Interferon und Ribavirin). Zweck der amtsärztlichen Untersuchung ist die Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf. Meine Frage ist nun, ob die Amtärzte sich grundsätzlich an ein solches Gutachten vom Facharzt halten müssen oder ob diese sich auch gegen das Gutachten aussprechen können. Falls Sie das tun würden könnten Sie mir die Verbeamtung verweigern, oder? Könnte man dann gegen ein solches Abweichen vorgehen und gegen das Gutachten des Amtsarzts widersprechen?

 

Antwort: Leider ist der Gutachter in seiner Entscheidung frei. Er muss sich also nicht an das Gutachten eines Facharztes halten. In der Regel wird er das aber tun. Wenn trotzdem aufgrund der amtsärztlichen Untersuchung der Arbeitgeber die Verbeamtung verweigert, können Sie gegen diesen Behördenakt (nicht gegen das Gutachten!) wie gegen jeden anderen Behördenakt auch Widerspruch einlegen. Bei der Begründung des Widerspruchs könnten sie dann erneut auf das Gutachten des Gastroenterologen verweisen und evtl. um Begutachtung durch einen anderen Amtsarzt bitten.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zur HBV Infektion. 14.04.2010

Frage: Hi,wenn man sich bei einer Person angesteckt hat, die chronisch infiziert ist, ist man dann selbst auch automatisch chronisch infiziert oder kann es sein, dass man "nur" akut infiziert wird? Danke!

 

Antwort:

Wie bereits in meiner Vorangegangenen Antwort beschrieben geht die chronische HBV/HCV nach 6 Monaten von einer akuten Phase in eine chronische Phase über ohne, dass sich die Blutwerte verändern. Man muss sich auch nicht bei Kontakt mit einem Infizierten selbst infizieren. Zu Glück haben wir ein Immunsystem und die Impfung die eine Infektion bei HAV und HBV (leider nicht HCV) verhindert!
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Sind Symptome eine Gewissheit für eine chronische Erkrankung? 14.04.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte in den letzten vier Tagen - 5 Wochen nach einem "Ereignis" - die klassichen Symtome für Hepatitis B (wie Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, starke Müdigkeit). Die Symtome sind jetzt weg, waren aber sehr heftig. Sind heftige Symtome ein Zeichen dafür, dass sich jetzt eine chronische Hepatitis anschließen muss? Ich danke Ihnen vielmals für die Antwort.

 

Antwort:

Nein!
Eine HBV Infektion können Sie nur über einen Bluttest (z.B. ELIAS) nachweisen. Chronisch bedeutet, dass eine Hepatitis B oder C Infektion nach 6 Monaten und nicht automatisch geheilt als chronisch bezeichnet wird.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Fragen nach einem Bluttest. 14.04.2010

Frage: hallo! das hepatitis B-PCR ist negativ und es konnte keine virusnukleinsäure nachgewiesen werden. Meine frage: bin ich einstekend? was bedeutet das für mich

 

Antwort: Was ist denn bei Ihnen nachgewiesen worden?
Was war denn positiv?
Weshalb denken Sie dass Sie ansteckend sein könnten?
Wenn die PCR und ein direkter Virusnukleinsäure-Test negativ waren, kann man diese Krankheit jedenfalls ausschließen. Aber natürlich könnten Sie HIV oder eine Grippe haben und damit dann ansteckend sein.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zur HBV Impfung 14.04.2010

Frage: Hallo,ich wurde 2004 gegen Hepatitis B geimpft. Jetzt wurde zufällig bei einer Blutuntersuchung festgestellt, dass die Anti-HBC schwach reaktiv sind. Die Anti-HBs sind postitiv (1000 mlU/ml).Was hat das zu bedeuten?
Vielen Dank
XXXXXXXXXX

 

Antwort: Entweder haben Sie sich, bevor Sie einen Impfschutz hatten, mit der Hepatitis B infiziert und diese überstanden, oder das ist ein Laborfehler. Das gibt es. Der Anti-HBs ist ein schützender Antikörper. Er entsteht sowohl nach durchgemachter Hepatitis B als auch durch die Impfung. Bei einem Titer von 1000 brauchen Sie sich jedenfalls für die nächsten zehn Jahre über Hepatitis B keine Gedanken mehr zu machen. Das hätte Ihnen übrigens auch Ihr Arzt sagen sollen.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Erhöhte Leberwerte bei Kleinkind 9.04.20210

Frage: hallo,meine tochter knapp 8.monate sind die leberwerte erhöht.sie hat seid 4,monate schwere bronchitis nahm ein monat lang schon pulmicort zum inhalieren, dann musste sie doch ins krankenhaus und bekam per vene fünf tage kordison, jetzt inhalliert sie schon wieder drei wochen pulmicort und die leberwerte sind immer noch zu hoch. der kinderarzzt meint es kann nicht von den medikamenten kommen,aber er sagt mir auch nicht woher es kommt.können sie mir weiter helfen?

 

Antwort:

Bitte wenden Sie sich an Herrn Prof. Dr. med. Stefan Wirth
http://www.rund-ums-baby.de/kinderklinik/
in den Helios Kliniken Wuppertal. Er hat sich auf Kinder spezialisiert.
http://www.helios-kliniken.de/klinik/wuppertal.html
Unsere Ärzte behandeln nur Erwachsene.
Alles erdenklich Gute und freundliche Grüße
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Unspezifische Symptome. Was kann ich tun? 13.04.2010

Frage: Immerwieder Bauchkrämpfe und dann Durchfall. magenspiegelung , Darmspiegelung , Lactosetest alles okay. Blutwerte auch .Galle hat Polypen und etwas Griess. Auffällig war es letztens bei geräucherten Fisch halbe stunde Später ging es mir schlecht und Durchfall danach dann gut.Auch bei Schnitzel und Rotkohl oder Torte.aber da dann längerer Zeitraum 2-3 Stunden. Schmerzen sind oft auch so das es sticht und man leichte Probleme mit der Atmung hat. Kann es die Galle sein oder was anderes. Pantozol nehme ich 1x1,Was kann ich machen ?

 

Antwort: Sehr geehrte/r FragenstellerIn, leider kann man aus den von Ihnen angebenen Symptomen, die insgesamt unspezfisch sind, nicht zuverlässig auf eine Diagnose schließen. Die einzige Empfehlung, die ich Ihnen geben kann ist, dass Sie bei dem behandelnden Kollegen nochmal den Stuhl untersuchen lassen sollten, wenn Sie wieder unter Diarrhoen (Durchfall) leiden. Ggf. wäre auch eine Ernährungsberatung sinnvoll.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. med. Alexa Franke
DKD Wiesbaden

 

Überschrift: Frage zur Behandlung einer Drogenabhängigkeit 9.04.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,mein Mann konsumiert seit er 18 jahre alt ist harte Drogen ( Intravenös) Er ist jetzt mittlerweile 42 Jährig und versucht nun mit Subatex von den Drogen los zu kommen. Er konsumiert wöchentlich 3x. Meine Frage: Kommt er mit subatex wirklich los? Er muss auch 1x wöchentlich in eine Gesprächstherpie. Wie kann man Ihm parallel dazu helfen? Wie ist es mit seinem bisherigen Umfeld? Er sagt: das er ein weicher Fall sei, da er ja nur 3x wöchentlich konsumiert, stimmt das? Die Auswirkung auf unser Familienleben sind massiv und kaum tragbar, da er nach einem absturz immer im Bett liegt und schläft, danach ist er sehr agressiv. Wie können wir vorgehen, dass er los kommt?

 

Antwort: Guten Tag.
Bei Subutex handelt es sich um den Wirkstoff Buprenorphin. Dieser Wirksotff wird z.B. im Rahmen einer Substitutionbehandlung als Ersatzstoff für Heroin verwendet. Da es sich aber auch um ein Opiat handelt, besteht auch hier eine Abhängigkeit mit entsprechenden Entzugssymptomen bei reduzierter oder fehlender Zufuhr der Substanz. Eine Substitutionsbehandlung mit bspw. Subutex kann sinnvoll sein, wenn ausschließlich diese Substanz unter ärztlicher Kontrolle eingenommen wird. Hier geht es jedoch nicht unbedingt um das Herstellen einer Abstinenz. Erstes Ziel bei einer stabilen Substitution (kein Beigebrauch anderer Substnazen) erstens einen geregelten Tagesablauf zu ermöglichen sowie eine Distanz zur Illegalität. Im Verlauf kann dann von Subutex entgiftet werden. Hier ist allerdings ein stationärer Rahmen zu empfehlen.Die Wirkung von Buprenorphin ist im Gegensatz zum Heroin weniger sedierend (dämpfend). Die Wirkdauer/Halbwertszeit ist länger, so dass auch eine Einnahme alle zwei Tage ausreichend sein kann. Manche Patienten geben an, dass sie den Entzug von Buprenorphin als etwas milder empfinden als vom Heroin oder Methadon/Polamidon. Da gibt es jedoch deutliche individuelle Unterschiede.Als unterstützende Massnahmen für den Abhängigen ist der Kontakt zu einer Drogenberatung zu empfehlen, bei entsprechender Motivation eine stationäre Entgiftung mit anschließender Langzeittherapie. Als Angehöriger kann die Unterstüzung durch eine Angehörigengruppe hilfreich sein.
Petra Marx

Leitende Ärztin

Therapiedorf  Villa Lilly

Adolphus-Busch-Allee

65307 Bad Schwalbach

 

Überschrift: Behandlungsmöglichkeiten für Hepatitis B 6.04.2010

Frage: Gibt es eine gute Behandlungsmethode, wenn ein Patient eine Hepatits B Viruslast von ca 1million U/I hat?

 

Antwort:

Ja.

Fragen Sie einen Gastroenterologen mit Schwerpunkt Hepatologie.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: HBV und Geburt 9.04.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe eine Frage, bei mir wurde in der Schwangerschaft Hepatitis B festgestellt, ich habe das seit meiner Geburt. Nach der Geburt wurde mein Sohn direkt aktiv und passiv geimpft, der Kinderarzt hat mir gesagt, dass mein Sohn nichts haben wird, nach der 3 Impfung hab ich drauf bestanden Blut abnehmen zu lassen, dann kamen die Werte und das Anti- Hbc war positiv alles andere negativ auch das Anti- hbs, auf dem Zettel stand dass der Befund vereinbar ist mit einer früher durchgemachten HBV infektion bei der es zum Verlust der anti hbs- antikörper gekommen ist oder aber eine Vorliegende infektion mit unterschwelliger Hbs ag produktion. Der kinderarzt meinte ich soll in 3 Monate nochmal zur Kontrolle kommen. Ich mache mir richtig sorgen, kann es sein, dass mein Sohn an chronisches Hepatitis b leiden wird, warum hat die Impfung nichts gebracht?

 

Antwort:

Ich empfehle eine nochmalige Aktivimpfung (4.Dosis), um die Antikörperproduktion (antiHBs) zu stimulieren. Das positive Anti-HBc weist auf einen zumindest Teilerfolg hin. Falls nach der 4. Impfdosis kein Anti-HBs nachweisbar sein sollte, empfehle ich eine Bestimmung des Virus selbst (HBV-DNA).
Mit freundlichen Grüßen
Prof.Dr.Richard Raedsch

 

Überschrift: Angst vor Hepatitis Infektion 3.04.2010

Frage: Hallo,mich plagt seit ca. 10 Wochen die Angst vor Hepatitis. Ich bin seit drei Monaten mit einer Frau zusammen, deren Mutter Hepatitis hat. Ob B oder C weiß ich nicht. Ich habe Angst, mich angesteckt haben zu können. Ich hatte bisher folgenden Kontakt:a) Mutter: Der Mutter habe ich bisher ca. 10 mal zur Begrüßung die Hand gereicht. Dabei hatte ich an meiner Hand einige kleine Blessuren. Da war eine kleine Wunde (ca. 3 mm lang, aber nicht blutend) und einige nässende Blasen am Zeigefingen. Ob die Mutter Blut an der Hand hatte, weiß ich natürlich nicht. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung?b) Tochter: Mit der Tochter habe ich nur stundenlang Händchen gehalten. Ob die Tochter ebenfalls Hepatitis hat, weiß ich nicht. Meine Hände hatten die gleichen Blessuren wie unter a) aufgeführt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung (unterstellt, dass die Tocher ebenfalls Hepatitis hat)?Ist bei mir eine Blutuntersuchung notwendig. Mache mir viel Sorgen, da ich seit 4-5 Wochen eine Erkältung habe, die immer geht und kommt. Halsschmerzen und geschwollene Lymphknoten.Habe daneben noch einige weitere Frage. Mein Arzt klopft vor der Blutentnahme (ohne Handschuhe) auf meine Ader und desinfiziert dann diese Stelle. Unterstellt, dass er mit dem Klopfen Hepatitis-Viren auf meine Ader bringt: Werden diese Viren durch das Desinfizieren und Abtupfen beseitigt?Da ich mir wirklich Sorgen mache, wäre ich für eine ausführliche Antwort und Ihre Einschätzung sehr dankbar.Vielen Dank im voraus.

 

Antwort:

Wenn durch die von Ihnen geschilderten Umstände diese Krankheiten übertragen würden, dann wäre einige Völker schon ausgerottet. Bevor Sie irgendjemand unterstellen, dass er an einer ansteckenden Krankheit leidet sollten Sie sich davon überzeugen, am besten den Betroffenen ansprechen und fragen.
Hepatitis heißt "nur" Leberentzündung und das kann durch eine Autoimmun Hepatitis (nicht ansteckend) Stoffwechsel Hepatitis, Nash (auch nicht ansteckend) etc. Ansteckend sind nur Hepatitis A, B, C oder D wenn bereits eine B vorliegt.
Die Hepatitis A wird über den Kot übertragen also Schmierinfektion.
Die Hepatitis B durch Blut und Körperflüssigkeiten.
Die Hepatitis C nur durch Blut.
Übrigens gegen Hepatitis A und B gibt es Schutzimpfungen.
Warum fragen Sie nicht Ihren Arzt wenn Sie eine solche Angst haben?
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Angst vor Hepatitis Infektion 3.04.2010

Frage: Hallo erstmal!Ich habe Blut einer Patientin auf meine Haut bekommen nach abstöpseln einer infusion, dachte erst nix dabi und habe es ignoriert später kam raus dass sie hep c hat (chronisch)meine haut war soweit intak so viel ich mich erinnere, nur eventl. spröde von desinfektionsmittel und irretationen am nagelbett. wo es dann später raus kam bin ich nach ca 9- 10 wochen blutabnehmen gegangen und der test war neg. nun mache ich mir schon wider gedanken ob ich nochmal nen test machen lassen sollte? es ist schon 8 monate her wo es passiern sein könnte und ich habe keine symptome? danke im voraus

 

Antwort: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie sich infiziert haben solange das Blut nicht inihren Blutkreislauf und in einer gewissen Menge eingedrungen ist. Um solche infektionen zu vermeiden sollten Sie die Hygienevorschriften einhalten. Ich nehme an das Blut kam auf Ihre Hand und in diesem Fall hätten Schutzhandschuhe geholfen.
Solche Vorfälle sollten im Zweifefall nach den Richtlinien der Berufsgenossenschaft gemeldet werden um später einen eventuellen Betriebsunfall beweisen zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Erhöhte GGT. Gibt es weitere Diagnosemöglichkeiten? 3.04.2010

Frage: Bin amerikaner, 37 j. und trinke fast kein alkohol und habe trotzdem eine gammawert über 500. Biopsie und ultraschall beide OB, besteht die möglichkeit andere tests zu machen?

 

Antwort:

Auf jeden Fall einen leberspezialisten aufsuchen (Gastroenterologe mit Schwerpunkt Hepatologie). Verschiedenen Hepatiden (Autoimmunhepatitis) kann nur durch eine Ausschlußdiagnostik festgestellt werden. Aber durch Blutuntersuchungen und Biopsie sowie dem Ultraschall sind in der Regel alle Lebererkrankungen festzustellen. Da scheinbar nur die GGT erhöht ist könnte das auch von Medikamenten verursacht sein.
Falls Sie uns Ihre PLZ in Deutschland nennen, sagen wir Ihnen einen Leberspezailisten in Ihrer Nähe.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Frage nach Antikörpern 26.03.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,eine Blutuntersuchung auf Hepatitis AK quant.(CMIA) ergab bei mir einen Wert von über (>1000). Woher kann ein so hoher Wert kommen? Habe ich evtl. irgendwann eine Hep Infektion durchgemacht? Wurde Ende der 80ger Jahre mal gegen Hep. geimpft, hatte dann aber Anfang der 90ger einen Titer von 100...Seither habe ich keinen Impfschutz mehr gespritzt bekommen.Besten Dank für Ihre Antwort
Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxxxxxxxxxx

 

Antwort: Leider ist unser Imfpexperte bis Mitte April in Urlaub.
Was haben Sie denn bitte testen lassen. CMIA ist mir nur in Verbindung mit HIV bekannt. Bitte wenden Sie sich an einen HIV Experten denn unser Thema ist die Leber.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: HCV und Ausbildung zum Altenpflegerin 23.03.2010

Frage: hallo zusammen, eine frage hab ich. und zwar, ich habe hepc und mein ziel ist eine ausbildung zur altenpflegerin zu machen. jetzt muss ich ein gesundheitsattest vorlegen. den gang zum arzt ...will garnicht dran denken. welche tests macht mein arzt mit mir? weil in meinem blut ist hep c nachzuweisen. hab große angst, das ich wegen dem c virus die ausbildung nicht machen kann.bitte um schnelle antwort.vielen dank im vorausviele grüsse

 

Antwort:

Schauen Sie doch bitte in unserer Homepage unter dem Abschnitt:
Berufsverbot/Betriebsarzt/Informationspflicht.

Leider ist unser Experte erst Mitte April wieder verfügbar, aber aus dieser Antwort zur Hepatitis B (größere Infektionsgefahr als HCV) können Sie die Antwort ableiten.:

Zitat Anfang
Frage: Ich bin ein Hepatitis B träger im dritten Ausbildungsjahr als Altenpfleger.Meine Frage ist, ist es ratsam von vorn-rein meine Krankheit preis zu geben? Bin ich gar dazu verpflichtet? 
  
Antwort: Nein. Ansteckend ist ja nur ihr Blut und Ihr Sperma, wenn es bei jemand anderem in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut kommt. Wenn Sie eine blutende oder nässende Wunde haben, ist es auch unter Nicht-Infizierten selbstverständlich, dass man die Wunde erst mit einem Pflaster oder Verband wasserdicht abdeckt, bevor man pflegerische Tätigkeiten ausführt. Und wenn Sie sich an einem scharfen Instrument (Schere, Messer, Kanüle) verletzt haben, ist es selbstverständlich, dass Sie dieses Instrument entsorgen oder steril aufbereiten, bevor es am Patienten benutzt wird. Von daher geht von Ihnen im Berufsleben keine spezielle Gefahr aus. Tätigkeitseinschränkungen gibt es nur für Chirurgen und Rettungssanitäter, weil bei denen die Gefahr besteht, dass sie sich mit scharfen Gegenständen (Skalpell, OP-Nadeln usw.) in einer Wunde des Patienten verletzen und dann ihr Blut in die offene Wunde des Patienten tropft. In der Altenpflege sehe ich dieses Risiko nicht.
Dr. med. Ulrich C. Vieth
Zitat Ende 

Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

Frage: Ich bin ein Hepatitis B träger im dritten Ausbildungsjahr als Altenpfleger.Meine Frage ist, ist es ratsam von vorn-rein meine Krankheit preis zu geben? Bin ich gar dazu verpflichtet?

 

Antwort: Nein. Ansteckend ist ja nur ihr Blut und Ihr Sperma, wenn es bei jemand anderem in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut kommt. Wenn Sie eine blutende oder nässende Wunde haben, ist es auch unter Nicht-Infizierten selbstverständlich, dass man die Wunde erst mit einem Pflaster oder Verband wasserdicht abdeckt, bevor man pflegerische Tätigkeiten ausführt. Und wenn Sie sich an einem scharfen Instrument (Schere, Messer, Kanüle) verletzt haben, ist es selbstverständlich, dass Sie dieses Instrument entsorgen oder steril aufbereiten, bevor es am Patienten benutzt wird. Von daher geht von Ihnen im Berufsleben keine spezielle Gefahr aus. Tätigkeitseinschränkungen gibt es nur für Chirurgen und Rettungssanitäter, weil bei denen die Gefahr besteht, dass sie sich mit scharfen Gegenständen (Skalpell, OP-Nadeln usw.) in einer Wunde des Patienten verletzen und dann ihr Blut in die offene Wunde des Patienten tropft. In der Altenpflege sehe ich dieses Risiko nicht.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

Frage: Ich bin ein Hepatitis B träger im dritten Ausbildungsjahr als Altenpfleger.Meine Frage ist, ist es ratsam von vorn-rein meine Krankheit preis zu geben? Bin ich gar dazu verpflichtet?

 

Antwort: Nein. Ansteckend ist ja nur ihr Blut und Ihr Sperma, wenn es bei jemand anderem in eine Wunde oder auf eine Schleimhaut kommt. Wenn Sie eine blutende oder nässende Wunde haben, ist es auch unter Nicht-Infizierten selbstverständlich, dass man die Wunde erst mit einem Pflaster oder Verband wasserdicht abdeckt, bevor man pflegerische Tätigkeiten ausführt. Und wenn Sie sich an einem scharfen Instrument (Schere, Messer, Kanüle) verletzt haben, ist es selbstverständlich, dass Sie dieses Instrument entsorgen oder steril aufbereiten, bevor es am Patienten benutzt wird. Von daher geht von Ihnen im Berufsleben keine spezielle Gefahr aus. Tätigkeitseinschränkungen gibt es nur für Chirurgen und Rettungssanitäter, weil bei denen die Gefahr besteht, dass sie sich mit scharfen Gegenständen (Skalpell, OP-Nadeln usw.) in einer Wunde des Patienten verletzen und dann ihr Blut in die offene Wunde des Patienten tropft. In der Altenpflege sehe ich dieses Risiko nicht.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Frage zur Infektionsgefahr an Türgriffen. 22.03.2010

Frage: Hallo,ich arbeite in einem Büro in der Innenstadt, wo viele Junkies rumlaufen und wenn unten die Tür auf ist, gehen sie runter in den Keller und setzen sich da ihre Spritzen. Letzten Freitag nach Feierabend ist mir beim Hinausgehen aufgefallen, dass sich Blut auf der Türklinke befand. Jetzt könnte es natürlich von einem der Junkies sein. Zum Glück hab ich da nicht hineingefasst. Wenn ich jetzt morgen früh arbeiten gehe, könnte es ja sein, dass inzwischen Leute da draufgefasst haben und nichts mehr zu sehen ist. Die Gefahr der Infektion bleibt aber doch sicher weiterhin bestehen, vor allem wegen Hepatitis oder? Ich bin nicht gegen Hepatitis B geimpft und mach dir da jetzt doch was Sorgen, ob man sich da nicht doch anstecken könnte.

 

Antwort: Der von Ihnen geschilderte Weg einer HBV Übertragung wäre sehr ungwöhnlich, denn das infizierte Blut müsste über Ihre Schleimhäute bzw. über eine offene Wunde in Ihren Blutkreislauf eindringen.
Eine Hepatitis Impfung gegen HAV und HBV wär der sicherste Weg eine solche Infektion auch bei Reisen zu vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und moderator der Datenbank

 

Überschrift: Frage zum Impfschutz gegen HAV und HBV. 21.03.2010

Frage: Ich will mich für eine Reise in die Dominikanische republik (2 wochen ab Ende April) gegen Hep A impfen lassen.Ich habe im April 2005 EINE Impfung Havrix 1440 bekommen, jedoch keine zweite oder dritte Auffrischung.Bin ich ausreichend geschützt oder sollte ich nochmal eine komplette Impf-Serie beginnen?(Will mir ungern Blut zapfen lassen um Antikörper festzustellen.. :-( )

 

Antwort:

Erst nach 3 Impfungen ist ein Impfschutz für 10 Jahre gewährleistet.
Sie kommen um eine Titter Überprüfung nicht herum, wenn Sie auf einen Impfschutz gegen HAV und HBV Wert legen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Hepatitis und Infektionsgefahr 22.03.2010

Frage: ich kenne eine frau sie hat herbertitis bnun wollen wir zusammen schlafen ohne kondomkann ich diese krankheit nun auch bekommenoder muss ich nur noch ein kondom bebutzen um mit ihr zu schlafeni war schon bei einem arzt und ich bekam eine erste injection für herbertitis a und beine 2 weitere werde ich noch dieses jahr erhaltenmeine frage ist nun : kann ich herbertitis b nach erfolgten schutzimfung diese jahr auch bekommen wenn ich kein mit meiner freundin ohne kondom schlafe bzw geschlechtsverker habeoder kann ich nach erfogter schutzimfung nach herpertitis bnur noch mit meiner freundin schlafem mit kondomvielen dank für ihre auskunft.

 

Antwort:

Sie sagen nicht welche virale Hepatitis Ihre Partnerin hat. Impfschutz gibt es nur für die Hepatitis A und B nicht für die Hepatitis C.
Die Hepatitis A ist eine Schmierinfektion (also Übertragung nicht nur durch Geschlechtverkehr), die Hepatitis B nur durch Körperflüssigkeiten und Blut überagen wird (also auch Geschlechtsverkehr) und die Hepatitis C - dafür gibt es keine Impfung - nur durch Blutaustausch. Um Ihre Frage korrekt zu beantworten sollten Sie uns Die Hepatitisform Ihrer Partnerin nennen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Erhöhte Leberwerte und Alkohol. 20.03.2010

Frage:

Ich leide seit 1998 an erhöhten Leberwerten. Es wurde bereits 1999 eine Leberbiopsie durchgeführt, mit der Diagnose nichtalkoholische Steatosis ( ich trinke so gut wie keinen Alkohol ca. 12 Glas Rotwein in der Woche, alle vier Wochen drei vier Glas Pils, keinen hochprozentigen nAlkohol), Eisen, Kupfer und Ferritin im Normbereich. Nun sind meine Leberwerte gestiegen:GGT 211, GPT 113, GOT 58. Das sind Werte nach dreimonatiger absoluter Alkoholabstinenz. Vorher: GGT 372,GPT 96 GOT 51. Mein behandelnder Arzt meinte, es sei wohl genetisch bedingt, er wisse nun auch nicht weiter. Eigentlich möchte ich der Sache auf den Grund gehen. Übrigens, Übergewicht habe ich nicht. Was können Sie mir raten?

NACHSATZ:
FragerIn korrigierte Ihre Aussage nach der Antwort auf 1 - 2 Glas Rotwein pro Woche. Sie sollte eine Weile absolut abstinent leben und dann die Leberwerte nochmals überprüfen lassen:
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Antwort:

Guten Abend"ich trinke so gut wie keinen Alkohol ca. 12 Glas Rotwein in der Woche" Ist das wirklich ernst gemeint ?
12 Glas Rotwein mit 200ml sind 2.5l Wein (3.5 Flaschen Rotwein) in der Woche, das sind mit 12-14% Alkohol eine Zirrhosemenge für eine Frau und sicher nicht "kein"Alkohol für einen Mann.
Wie Ihr Arzt auf einen genetische Lebererkrankung ohne vorherige Testung auf Autoimmunität kommt, auch das entzieht sich meiner Kenntnis.mAuch die Einschätzung Ihrer Werte haben sich nach Alkolholabstinenz verschlechtert, ist nicht korrekt: die gGT ist gefallen, zum Beispiel im Rahmen der vermiedenen Alkoholmenge. Die eigentlichen Leberzellenzyme GPT und GOT sind tatsächlich gering angestiegen, ist aber nicht aussagekräftig.Ich denke, bei Ihnen ist viel Aufklärung, saubere Diagnostik und eine klare zukünftige Strategie gefragt! Wie wäre es mit dem Besuch bei einem erfahrenen Gastroenterologen ? Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe mit den besten Grüssen
Prof. Dr. med. S. Rossol M.Sc.

 

Überschrift: Hepatitis Test und Meldung lt. Infektionsschutzgesetz 15.03.2010

Frage: Hallo,ich möchte mich gerne auf Hepatitis B testen lassen. Da ich jedoch meinem Hausarzt gegenüber ungern erwähnen möchte weshalb, wollte ich fragen ob man automatisch zunächst auf Hepatitis B getestet wird wenn man sich dagegen impfen lassen möchte.Es gibt auch ein Gesundheitsamt hier in der Nähe, welches zumindest laut Homepage anonyme Tests auf Hepatitis B und C anbietet, jedoch weiß ich nicht ob diese Anonymität auch noch im Falle eines positiven Testergebnisses gewährleistet ist, weil doch die Meldung nach Infektionsschutzgesetz namentlich zu erfolgen hat ?

 

Antwort:

Alle viralen Hepatiden müssen lt. Infektionsschutzgesetz gemeldet werden. Sollte Ihr Befund des Antkörpertest positiv sein, dann ist ein weiterer Test  notwendig, denn der Antikörpertest sagt nicht aus, ob der Virus noch aktiv ist.
Das Angebot des Gesundheitsamtes in Wiesbaden (nach Rücksprache mit Herrn Dr. Forßbohm) ist der anonyme Test. Sie werden bei einem eventuell positivem Ergebnis nur beraten, Sie brauchen Ihre Identität nicht peiszugeben.
Diese ist Regelung ist seit der HIV Sache vor ca. 25 Jahren in Wiesbaden eingeführt worden und gilt auch für Hepatiden und sexuell übertragbare Erkrankungen.
Mit freundlichen Grüßen.
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Ansteckungsgefahr HBV 14.03.2010

Frage: Hallo,ist es möglich sich mit HBV anzustecken, wenn man bei einer Person, die HBV hat, den Handgelenkspuls ohne Handschuhe misst. also durch diese direkte Berührung?Mit freundlichen Grüßen

 

Antwort:

Nein!
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Verdauungsprobleme, erhöhte Werte und Druck im Oberbauch 17.03.2010

Frage: Ich habe da eine Frage:Ich bin weiblich, 171 cm und 66kg.Habe ich Hashimoto und Zöliakie.Ich habe einen leicht erhöhten Biliburin(direkt) 0,3 <0,2Der Gesamt Biliburin liegt bei 0,8 (0,2-1,0)Vor einem halben Jahr war der direkte bei 0,2, vorher immer unter Norm.Kreatinin 0,5(0,6-1,1)LDH (37) 109 (135-214)Meine anderen Leberwerte sind alle ok.Ich habe häufig Kopfschmerzen, bin ständig abgeschlagen.Auch habe ich immer einen leichten Druck im rechten Oberbauch und nach dem Essen oft so ein Gluckern im Bauch.Ansonsten habe ich keine nennenswerten Verdauungsprobleme.Von Ärzteseite werden die Werte als unaufällig bezeichnet, und wenn es mir gut ginge würde ich mir auch keine Gedanken machen.Könnten solche Werte z.B. auf Morbus Meulengracht oder auf Probleme mit der Galle schließen lassen?Wäre dankbar für irgendeine Anregung.Besten Dank.

 

Antwort:

Wegen des Druckgefühls im rechten Oberbauch empfehle ich eine Ultraschalluntersuchung von Leber und Gallenblase. Möglicherweise haben Sie einen Gallenstein.
Mit freundlichen Grüßen
Prof.Dr.Richard Raedsch

 

Überschrift: Hepatitis B Ansteckung über Essgeschirr möglich? 9.03.2010

Frage: Hallo,ich hätte eine Frage zum Hepatitis B. Ich habe vor einiger Zeit einen Kurs besucht. Nach einigen Kurstagen kam heraus, dass eine Teilnehmerin HEpatitis B hat. Ich mache mir nun große Sorgen, weil ich gelesen habe, dass Hepatitis B auch über Speichel übertragen wird und ich auch das Geschirr der Teilnehmernnen in die Spülmaschine eingeräumt habe. Kann ich mich dabei anstecken, wenn ich beispielsweise eine Gabel mit Hepatitis B Speichel angefasst habe. Bzw. kann ich dann andere Dinge, welche ich im Nachhinein angefasst habe so kontaminieren, dass dies ansteckend ist. Außerdem lese ich immer, dass das Hepatitis B Virus mehr als sieben Tage an der Luft überleben kann. Heißt dass, dass es nach acht Tagen spätestens tot ist, oder kann es auch länger überleben?

 

Antwort:

Der von Ihnen beschriebene Übertragungsweg ist nicht möglich. Wie soll z.B. der Speichel von einer Gabel, Messer oder Teller in Ihre Schleimhaut bzw. Blutkreislauf kommen? Die Hepatitis B wird meist nur bei Geschlechtsverkehr oder Blut (Nadeltausch-needle sharing) übertragen. Wären Sie gegen die Hepatitis B geimpft brauchten Sie sich über dieses Thema generell keine Gedanken zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Zirrhose Rückbildung bei erfolgreicher HCV Therapie 14.03.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,besteht die Möglichkeit einer Regeneration des Lebergewebes bei Leberzirrhose Child A nach erfolgreicher Behandlung der Hep. C ? M.W. haben Tierversuche positive Resultate gezeigt.Werden bereits Studien mit Zirrhose-Patienten durchgeführt?Im Voraus vielen Dank für Ihre Mühe.

 

Antwort:

Es gibt bei der Hepatitis B Studien die dies belegen und man nimmt an, dass dies beo Der HCV ähnlich sein wird allerdings fehlen hier aussagefähige Zahlen in einem Langzeitbeobachtungszeitraum. Wichtig ist der Ausgangspunkt Zirrhose Child A,B oder C.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Frage zur HCV und Verbeamtung. 8.03.2010

Frage: Hallo liebe Selbsthilfegruppe. Erstmal Danke für eure Unterstützung. Echt super hier! Ich habe eine Frage bzgl. der Verbeamtung auf Widerruf in Verbindung mit einer chronischen Hepatitis C. Zunächst einmal habe ich vor einem halben Jahr die Therapie (Kombination Interferon und Ribivarin) abrechen müssen aufgrund eines sogenannten „Breakthrough“. Mittlerweile bin ich an der Uni-Klinik in Frankfurt am Main, die für mich eine neue Tripple-Therapie mit verbesserten Heilungschancen (bis zu 70% und 30% besser als die Kombinationstherapie) vorgeschlagen. Zurzeit warte ich noch auf einen Studienplatz. Nun habe ich mich als Quereinsteiger an Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz beworben und habe erfolgreich das Einstellungsgespräch absolviert, d.h. die Schule ist an einer Einstellung interessiert. Im Referendariat wird man in RLP in der Regel als Beamter auf Widerruf eingestellt. Allerdings muss ich zum Amtsarzt, der ein positives Gesundheitszeugnis ausstellen sollte. Ich habe bereits mit meinem Gastroenterologen gesprochen und dieser ist gewillt mir ein Gutachten auszustellen. Nun ist meine Frage, was denn genau in diesem Gutachten stehen sollte, auch im Hinblick auf die Verbeamtung auf Widerruf und dessen Anforderungen (Zeitfenster von 10 Jahren? Obwohl das Referendariat eigentlich nur 2 Jahre andauert?). Falls der Amtsarzt mir kein positives Gutachten ausstellt, ist die Schule dann trotzdem verpflichtet mich als Angestellter einzustellen (Anspruch auf Einstellung)? Das frage ich deshalb, weil ich ja Quereinsteiger bin und ich Angst habe, dass falls die Voraussetzungen nicht vollständig erfüllt sind, die Schule bedenken haben könnte mich ins Referendariat einzustellen. Des Weiteren würde mich noch interessieren, ob ich nach einer erfolgreichen Therapie in Frankfurt erneut zum Amtsarzt gehen kann, um von dem Status des Angestellten zum Beamten wechseln zu können. Geht das überhaupt? Oder wird sowas erst gar nicht ermöglicht? Vielen Dank im Voraus.

 

Antwort:

Es tut mir leid aber unser Experte (Amtsarzt) ist erst Mitte April wieder verfügbar.
Ihre spezielle Frage auf ein Einstellungsrecht (Anspruch auf Einstellung) kann er Ihnen auch nicht beantworten, da es dort Länderspezifische Regelungen gibt. Auf jeden Fall ist das Gutachten durch den Gastroenterologen der Schritt in die richtige Richtung da dann der Amtsarzt einen Hinweis vom Facharzt hat die seine Entscheidung beeinflussen kann/muss.
Ich wünsche Ihnen viele Erfolg vor allen Dingen mit einer weiteren Therapie mit den Proteaseinhibitoren denn als "Breakthrough" HCV`ler haben Sie wesentlich bessere Heilchancen mit dem 3 ten zusätzlichen Medikament als ein Non-Responder.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: HCV Infektionsgefahr? 8.03.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren, bei einem von mir sehr bedauerten Besuch bei einer Erotikmassage hat mir die Masseuse einen Finger in den Anus eingeführt. An ihren Händen konnte ich keine sichtbaren Verletzungen erkennen. Mich quält die Frage, ob auf diese Weise Hepatitis C übertragbar ist? Gegen HBV/HAV bin ich geimpft. Die Dame hat sich selbst nicht intim berührt. Halten Sie einen Test für angezeigt? Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus!

 

Antwort: Die Hepatitis C wird nur über Blut übertragen, wenn keine blutigen Finger im Spiel waren können Sie sich nicht mit der HCV infiziert haben.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Medikamente und erhöhte Leberwerte 8.03.2010

Frage:

SGDUHhabe nur 8 Wochen 15 mg Mirtazapin und nur 10 mgPoraxat bekommen und hatte total erhöhte Leberwerte, so dassich die medikamente absetzen mußte.Welches Medikament (Antidepressiva/Angststörung) kann ichdenn nehmen? Welches macht am wenigsten Nebenwirkungenbzgl. der Leber?
MFG
XXXXX

 

Antwort: Sehr geehrte Fragerin,
diese Frage müssen Sie mit Ihrem Psychologen und einem Gastroenterologen mit Schwerpunkt Hepatologie abklären. Unsere Mediziner können und dürfen Ihnen nicht ein Medikament empfehlen, wenn Sie die Diagnose nicht kennen und Sie nicht persönlich gesehen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Ist bei erhöhten Leberwerten eine Impfung gegen HAV und HBV möglich? 5.03.2010

Frage: Arbeite in einer Einrichtung für Menschen mit Handicaps, einer ist Hep C aber mit Interferon behandelt.Ich selbst muss seit knapp 3 Jahren nach Lungenembolie Marcumar nehmen, habe leicht erhöhte Leberwerte und weiß nicht ob ich deshalb gegen Hepatitis geimpft werden kann.

 

Antwort: Gegen die Hepatitis C gibt es keine Impfung aber gene die Hepatitis A und B.
Selbstverständlich können Sie sich gegen die + B impfen lassen denn es gibt eine Empfehlung, dass sich HCV Virenträger (und die haben meist erhöhte Leberwerte) unbedingt impfen lassen sollte.
Generell sollte das der Impfarzt entscheiden.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Frage zur chronische Hepatitis B und Therapie 14.03.2010

Frage: Frage: Mit welcher Ersttherapie eine chron. HBV behandeln?Hallo,ich möchte mich zunächst für diese Plattform bedanken, vorallem bei den teilnehmenden Ärzten und bei Herrn Leppert.Ende 2008 bekam ich die Diagnose einer chronischen Hepatitis B. Seit dem stehe ich auch unter der Aufsicht eines Gastroenterelogen. Dieser schlug vor, mit einer Lamivudin Monotherapie zu beginnen, die ich aber ablehnte.Inzwischen sieht es mein Arzt auch langsam ein, dass es bessere Alternativen gibt (schon interessant, dass ich als Laie besser über aktuelle Studien informiert bin). Vor einem Jahr ca. schien Baraclude als Ersttherapie sehr vielversprechend zu sein, da die Resistenzen sehr gering ausfallen und Nebenwirkungen auch vertretbar sind. Wie sieht es heute aus? Gibt es bessere Alternativen? Sollte mit der Behandlung noch etwas gewartet werden, weil vllt. in kurzer Zeit vielversprechendere Medikamente auf den Markt kommen werden?Ist vllt. auch an eine Interferon Therapie zu denken, wenn ich die Krankheit "vollständig" besiegen möchte? Genotyp wird höchstwahrscheinlich leider C sein.Ich bedanke mich vielmalslg

 

Antwort: Sehr geehrter Patient,
die Wirksamkeit der einzelnen Antivirals ist relativ ähnlich, jedoch gibt es deutliche Unterschiede bei der Ressitenzrate. Daher empfehlen die meisten Gastroenterologen Lamivudin nicht mehr als Therapie der Wahl, obwohl dies recht kostengünstig ist. Alternativ kann Sebivo bei jungen Patienten mit niedriger Viruslast, ohne Vorhandensein einer Zirrhose und aktiver Familienplanung gegeben werden. Bei den meisten Patienten ist jedoch Viread oder Baraclude sicher das beste Mittel.
Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. Hanns Löhr Löhr

 

Überschrift: Frage zur Qualität der Sterilisation 8.03.2010

Frage: Hallo!Vielen Dank für Ihre ausführliche Datenbank. Ich arbeite selbst im medizinischen Bereich und habe kürzlich gelesen, daß eine Sterilisation nie 100% sein kann (Wikipedia). Kann es möglich sein, daß Viren, v.a. Hep B/C und HIV eine Sterilisation überleben, das heißt medizinische Instrumente, trotzdem eine Infektion auslösen können? Wir sterilisieren bei uns per Dampfsterilisation (Krankenhaus). Und wie ist das, wenn bei der manuellen Aufbereitung Blutspuren nicht 100% entfernt wurden und/oder die vorangegangene Desinfektion nicht einwandfrei war?Mache mir große Sorgen, daß ich evtl. ungenau gearbeitet haben könnte! Bin immer fest davon ausgegangen, daß sterilisierte Instrumente nicht mehr infektiös sein können, auch wenn man theoretisch einen blutigen Tupfer in den Steri geben würde...

 

Antwort:

"Bei einer vorschriftsmäßig durchgeführten Sterilisation werden alls Krankheitserreger abgetötet.
Vielleicht berücksichtigt der Autor des Beitrages in Wikipedia den Faktor des "menschlichen Versagens" und kommt dadurch zu seiner Aussage.
Bitte stellen Sie die Aussage des Internet-Lexikons auch in Ihrem Betrieb zur Diskussion." 
Dr. Michael Forßbohm 

 

Überschrift: Lehramt und HBV 4.03.2010

Frage: Lehramt, chron. HBV und VerbeamtungHallo,ähnliche Fragen zu dem Thema gab es zwar bereits, doch ist mein Fall etwas konkreter.Ich habe eine chron. persistierende HBV Infektion. Da ich im nächsten Semester auf Lehramt studieren möchte, wollte ich das ganze Thema natürlich im Vorfeld abklären.Mein Gastroentereloge, unter dessen Aufsicht ich seit bekannt werden der Erkrankung stehe, sieht sowohl für das Unterrichten, als auch für eine Verbeamtung keine Probleme.Da ich allerdings Informationen aus erster Hand haben wollte, bin ich unverbindlich zum Amtsarzt gegangen, und habe das Thema mit diesem besprochen. Ergebnis: Mit einer aktiven HBV habe ich keine Chance für eine Verbeamtung. Eine persistierende hat er nicht absolut sicher ausgeschlossen, aber "eher ebenfalls nein", war seine Aussage.Verbeamtung würde erst dann sicher in Frage kommen, wenn in meinem Blut Antigene nachgewiesenen werden. Eine Serokonversion ist ja aber leider etwas unwahrscheinlich.Sollte ich das Studium beginnen, werde ich erst in 4-5 Jahren (frühestens) den Amtsarzt aufsuchen müssen.Kann ich, da ich ja im Vorfeld weiß, was mich erwartet, irgendwelche "Maßnahmen" ergreifen, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, akzeptiert zu werden? Oder ist meine einzige Hoffnung die Serokonversion?Vielen Dank für Ihre Hilfe

 

Antwort:

Leider ist unser Experte bis Mitte April nicht zu erreichen. Wenn Sie auf unserer Homepage die Fragen und Antworten zu diesem Thema durchlesen, dann spricht eigentlich nichts gegen eine Verbeamtung. Aber das ist von Amtsarzt zu Amtsarzt unterschiedlich. Die chronische Hepatitis B wird ab einer bestimmten Virenlast mit Tabletten behandelt. Ist in der Regel nicht heilbar (Serokonversion), hat aber keinen Einfluss auf eine weitere Leberschädigung. Falls Sie noch keine Zirrhose haben und sich entsprechend behandeln lassen (wenn nötig) dann kann Ihnen der Leberexperte eine Diagnose und Prognose der chronischen HBV erstellen, die Sie dem Amtsarzt vorlegen können.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

 

Überschrift: Nachfrage zur Infektionsgefahr 4.03.2010

Frage: hallo, ich habe nochmal eine frage zu diesem beitrag von mir (siehe unten) sie schreiben dass das getrocknete blut nicht in den blutkreislauf gelangt ist. ich habe mich aber eindeutig an dem instrument mit dem getrockneten blut verletzt. kann dabei nichts passiert sein? für den fall dass etwas in meinen blutkreislauf gelangt ist, hätte das desinfektionsmittel aus der wanne keine wirkung auf beispielsweise hepatitisviren? Danke!Überschrift: HIV/HCV Infektionsgefahr bei der Gerätesterilisation? 2.03.2010Frage: hallo, meine frage ist folgende: ich arbeite in einer praxis. vor ein paar wochen habe ich nach der behandlung aufgeräumt und die benutzten instrumente in die desinfektionswanne gegeben, wo diese dann 30 min (wie laut desinfetionsmittel empfohlen) drinnen blieben. nach den 30 min wollte ich die instrumente entnehmen, dabei habe ich mich am finger verletzt (durch den handschuh). es hat nicht geblutet, am instrument befand sich aber noch getrocknetes blut (vom patienten). habe mir erst keinen gedanken gemacht weil das instrument ja die vorgeschriebene einwirkzeit hatte, jetzt mache ich mir aber doch sorgen. kann ich mich auf diesem weg mit hep. oder hiv infiziert haben? Antwort:Es wär sehr ungewöhnlich sich über diesen Weg anzustecken. Der HI Virus stirbt an der Luft ab, der HC Virus bleibt einige Stunden/Tage aktiv aber wie sollte das getrocknete Blut in ihren Blutkreislauf kommen?Falls Sie weiter Bedenken haben dann folgen Sie den Arbeitsschutzrichtlinien für med. Berufe und sprechen Sie mit Ihrem ChefIn.Mit freundlichen GrüßenGünter Leppertmed. Laie und Moderator der Datenbank

 

Antwort:

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich infiziert haben könnten ist gering. Leider fehlen uns hellseherische Kräfte Ihnen zu sagen ob Sie sich infiziert haben könnten. Nochmals, folgen Sie den Regeln des Arbeitschutzes und lassen Sie diese Stelle entscheiden was Sie zu tun haben. Es wäre auf jeden Fall wichtig zu wissen, dass Sie vor dem Vorfall nicht infiziert waren. Sonst könnten Sie der Berufsgenossenschaft schwer nachweisen, dass dies durch einen Betriebsunfall geschehen ist.
Abgetrockntest Blut:
Getrocknetes Blut ist bei einer HCV Infektion eine Weile  infektiös, d.h. wenn Sie den Schorf in eine Wunde an Ihrem Körper einbringen würden könnten Sie sich infizieren. Ein recht theoretische Annahme.
MfG
Günter Leppert
med. Laie und moderator der Datenbank

 

Überschrift: HIV und Hepatitis Infektion durch Katzenkratzer? 4.03.2010

Frage: Wollte mal fragen ob man sich mit Hepatitis oder HIV anstecken kann wenn eine Katze innerhalb kurzer Zeit mehrere Menschen Kratzt Babykatze mit ganz spitzen krallen also hat auch bei mir ganz bißchen geblutet.

 

Antwort:

HIV nein, HBV und HCV eher nein, denn es müsste eine größere Menge Blut von der Kralle von einem Menschen zu dem anderen Menschen übertragen werden und in die Blutbahn eindringen.
MfG
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Infektionsgefahr der HBV und HCV? 4.03.2010

Frage: Kann man sich über Kleidung mit Hep B oder C anstecken?Danke für Ihre Bemühungen.

 

Antwort:

Nein.
Die Hepatitis C wird nur über Blut übertragen, die Hepatitis B über Körperflüssigkeiten (sexuell) und Blut.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: HIV/HCV Infektionsgefahr bei der Gerätesterilisation? 2.03.2010

Frage: hallo, meine frage ist folgende: ich arbeite in einer praxis. vor ein paar wochen habe ich nach der behandlung aufgeräumt und die benutzten instrumente in die desinfektionswanne gegeben, wo diese dann 30 min (wie laut desinfetionsmittel empfohlen) drinnen blieben. nach den 30 min wollte ich die instrumente entnehmen, dabei habe ich mich am finger verletzt (durch den handschuh). es hat nicht geblutet, am instrument befand sich aber noch getrocknetes blut (vom patienten). habe mir erst keinen gedanken gemacht weil das instrument ja die vorgeschriebene einwirkzeit hatte, jetzt mache ich mir aber doch sorgen. kann ich mich auf diesem weg mit hep. oder hiv infiziert haben?

 

Antwort:

Es wär sehr ungewöhnlich sich über diesen Weg anzustecken. Der HI Virus stirbt an der Luft ab, der HC Virus bleibt einige Stunden/Tage aktiv aber wie sollte das getrocknete Blut in ihren Blutkreislauf kommen?
Falls Sie weiter Bedenken haben dann folgen Sie den Arbeitsschutzrichtlinien für med. Berufe und sprechen Sie mit Ihrem ChefIn.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Erhöhte Leberwerte. Was kann ich tun? 2.03.2010

Frage: Hallo seit ca. 2 1/2 Jahren sind die Leberwerte bei mir teilweise deutlich erhöht. Höhepunkt war GGT ca. 400 und GPT ca. 160.ALs Grunderkrankung liegt ein Asthma Bronchiale vor das teilweise mit Prednisolon 20 mg behandelt werden muss.Im Jahr benötige ich ca. 100-120 Tabl. von dem vorgenannten Kortison. Zusätzlich habe ich eine Angststörung und Zwangsstörung die seit ca. 2,5 Jahren mit Alprazoplam 0,5 mg pro Tag behandelt wurde und jetzt durch folgende Medikamente ersetzt wurde:10 mg Paroxetin und Promethazin-Neuraxpharm.IN der Allergiezeit nehme ich noch Cetrizin und natürlich ganzjährig die gängigen Asthmasprays.Bei der letzten Leberwertuntersuchung waren die GGT bei 120 und GPT bei ca. 75. Mein Bodymassindex ist bei 26, bin 1,80 m groß und wieg ca. 85 Kilo.Sport treibe ich wenig.Von der Ernährung esse ich seh viel süss und fettreich. Das versuch ich gerade zu reduzieren.Zu meinen Chosterinwerten lagen die im Dez. 09 bei 245 und sind jetzt auf 220 gefallen, genauso wie der GGT von 160 auf 120 gefallen ist.Dafür ist ist der GPT angestiegen. Alkohol trinke ich in der Regel alle 6 Wochen auf einer Party, nur BIer aber nicht gerade wenig. Ansonsten spielt Alkohol keine Rolle bei mir.Zur Vorbelastung der Familie, meine Mutter hat eine Fettleber und dauerhaft erhöhte Leberwerte. In der Kindheit hatte Sie eine Hepatitis B. Bei mir wurden Antikörper gegen Hep. A festgestellt. Meine Frage wie soll ich weiter vorgehen, even. eine Leberbiopsie durchführen lassen? Und sind die Werte besorgniserrregend? Können die Leberwerte von den Medikamenten hervorgerufen werden?
Gruß und Danke
XXXXXXXXX

 

Antwort: Guten Abend Ihr Body mass index ist ja nicht schlecht und erklärt aleine sicher nicht die über Jahre erhöhten Leberwerte. Bevor man eine Leberpunktion erwägt, sollten erst ausführliche Tests über die Virushepatitis hinaus durchgeführt werden. Autoimmunmarker, Eisen, Elektrophorese, Ig etc. Dann steht eine ABSOLUTE Alkoholkarenz von min. 12 Wochen an, hier Laborwerte alle 6 Wochen, Sonographie etc. etc.Leberwerte können auch von Medikamenten hervorgerufen werden, die Werte sind aber insgesamt eher moderat erhöht, aber eben auch seit fast 3 Jahren immer erhöht.Lassen Sie sich bei einem erfahrenen Internisten oder Gastroenterologen untersuchen.
Mit freundlichen Grüssen
Prof. Dr. med. S. Rossol M.Sc.

 

Überschrift: HBV Wann und wo infiziert? 1.03.2010

Frage: Kann festgestellt werden wie, wo und wer Verursacher einerHepatitis B Entzündung ist?

 

Antwort:

Nein!
Eine Impfung würde Sie schützen dann stellt sich auch nicht die Frage.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Infektionsgefahr durch Nadelstich? 27.02.2010

Frage: Hallo ich hoffe Sie können mir weiter helfen.Folgendes ist passiert:Ich habe mich mit einer Nähnadel gestochen, mit der sich kurz zuvor auch jemand gestochen hatte. Dabei war kein Blut auf der Nadel zu sehen. Auch bei beiden "Einstichwunden" waren keine Blutspuren zu sehen. Die Einstiche waren wohl sehr oberflächlich.Besteht nun ein Risiko einer möglichen HIV oder Hepatitis C Infektion, falls die Einstiche doch tiefer waren als vermutet?Ich hab bisher schon viel im Internet gesucht und bisher sehr widersprüchliche Informationen gefundenVielen Danke

 

Antwort: Bei Nadelstichverletzungen sprechen wir von Verletzungen mit einer Hohlnadel bei der eine gewisse Menge Blut in Ihren Blutkreislauf eingedrungen wäre. Die HIV wird auf diesen Weg nicht übertragen und wäre der Vorgänger mit der HCV infiziert gewesen würde die Blutmenge kaum ausreichen, dass Sie sich infiziert haben.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Erhöhte GPT welche Auswirkungen? 27.02.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren, bei einer Blutuntersuchung wurde bei mir ein erhöhter GPT Wert festgestellt: 65,1 U/l (Richtwert <50 U/l). Alle anderen Leberwerte sind normal (GOT: 33,1 U/l; Alkal. Phosphatase: 76 U/l; Gamma-GT: 20,7 u/l). Eine Hepatitis C Serologie war negativ. Solle ich mich aufgrund des leicht erhöhten GPT-Wert weiteren Untersuchungen unterziehen? Kann ein erhöhter GPT-Wert auf Leberkrebs hindeuten?

 

Antwort:

Falls Sie Alkohol trinken und/oder Medikamente einnehmen welche die Leberwerte beeinflussen können, würde ich wenn möglich dieses absetzen die Werte in einigen Wochen nochmals prüfen. Bei normalen Werten kenne Sie dann die Ursache. Bei erhöhten Werten wäre eine weitere Untersuchung (Autoimmun- oder Stoffwechselerkrankungen etc.) vielleicht notwendig. Für Leberkrebs gibt es eine gesonderten Marker.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Hygienefragen beim Friseur. 24.02.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,seit mir ein Frisör mit der Haarschneidemaschine einen Pickel blutig rasiert hat, bestehe ich darauf, dass mein neuer Frisör die Instrumente vor meinen Augen mit einem Desinfektionstuch reinigt (abwischt), besonders auch bei meinem vierjährigen Sohn. Was halten Sie von dieser Vorsichtsmassnahme in Bezug auf Übertragung von Viren, Bakterien und Pilzen, insbesondere HVC und HIV? Ist dieses Abwischen ausreichend oder eher Gewissensberuhigung?

 

Antwort: Das ist schon mal besser als gar nichts. Und jedenfalls ist es gut, wenn die Friseure wissen, dass auch die Kunden auf Hygiene wert legen. In Hessen gilt nach 2 Absatz 8 der Infektionshygieneverordnung:
„Mehrfach zu verwendende Instrumente und Geräte für Tätigkeiten, bei denen es zu Verletzungen, auch unbeabsichtigten, kommen kann, sind nach jeder Verwendung zuerst zu desinfizieren, dann erforderlichenfalls zu reinigen und zu trocknen.“
In anderen Bundesländern gibt es ähnliche Hygieneverordnungen. Vielleicht weisen Sie Ihre Friseure gegebenenfalls darauf hin, dass solche Instrumente und Geräte nach JEDEM Kunden zu desinfizieren und erforderlichenfalls zu reinigen und zu trocknen sind. Also auch unabhängig davon ob der zuvor behandelte Kunde mit dem Instrument wirklich verwundet wurde oder nicht.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: chronische Hepatitis B und Verbeamtung. 24.02.2010

Frage: Guten Tag, können Sie mir vielleicht weiterhelfen?Ich möchte gerne wissen, ob man mit der chronischen Erkrankung Hepatits B sich verbeamten lassen kann. Kann eine Person die das Hep.B-Virus in sich trägt als Beamter arbeiten?vielen herzlichen Dank

 

Antwort: Aber natürlich. Warum sollten Sie nicht? Es geht von Ihnen am Arbeitsplatz ja keine Ansteckungsgefahr aus. Eine andere Überlegung ist, dass Ihr Arbeitgeber Sie vielleicht nicht verbeamten will, weil er befürchtet, dass Sie sich wegen Ihrer Krankheit vorzeitig pensionieren lassen könnten oder erhöhte Krankheitskosten auf die Beihilfe zu kommen. Dann könnten Sie den untersuchenden Amtsarzt durch ein Gutachten eines Gastroenterologen vom Gegenteil überzeugen. Das Gutachten müsste auf Ihre individuelle klinische Gesundheit und ihre Laborwerte eingehen und eine Prognose für die nächsten 10 Jahre enthalten. Falls auch das nicht hilft, muss der Arbeitgeber Ihnen zumindest die gleiche Stelle im Angestelltenverhältnis anbieten. Anderenfalls würde ich einen im Arbeitsrecht versierten Anwalt suchen und eine Anti-Diskriminierung-Klage anstrengen.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: chronische HBV und mit Baraclude. Wann werde ich negativ? 24.02.2010

Frage: hallo,ich kriege seit 1 jahr baraclude behandlung.bin chronische,hbv-pos.,hbe negativ kranke.meine dna viruslast liegt bei 14 IU/ml.pcr.beim laborwerte steht.der lineare messbereich des tests ersteckt sich von 29IU/ml bis 110.000.000 UI/ml.meine frage ist hab ich jetzt dna negativ?(unter nachweis grenze)wenn ich die tablette weiter nehme werden auch die 14IU/ml auf null gehen?wenn sie auf null gehen heisst das dass ich hbv-negative ohne anti körper?
mfg XXXXXX

 

Antwort:

Sehr geehrter Patient,

zunächst läuft alles gut bei Ihnen die Viruslast ist sehr niedrig, aber NIEMALS NEGATIV. d.h. Sie müssen Baraclude weiter nehmen, da es sonst fast immer wiedr zu einer Reaktivierung kommt. Nur in sehr seltenen Fällen bleibt bei HBeAg negativen Patienten nach dem Absetzen die Viruslast unter der Nachweisgrenze.

MfG,

Prof. Dr. med. Hanns Löhr H. Löhr

 

Überschrift: HIV Infektionsgefahr? 16.02.2010

Frage: mir ist mein handy in einer öffentlichen damen toilette reingefallen. Bevor ich darüber richtig nachgedacht habe habe ich es rausgeholt ohne handschuhe etc. Habe jetzt furchtbar angst mich mit hiv angesteckt zu haben. Hatte mehrere kleine risse an denn händen. Bitte um schnelle antwort mache mich jetzt verrückt. Die toilette sah im ersten augenblick sauber aus kein blut, kot.

 

Antwort: Auf diesemn Weg könnenSie sich nicht mit HIV anstecken. Der HI Virus überlebt an der Luft nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Erhöhte Leberwerte. Was kann ich tun? 16.02.2010

Frage: Guten Tag, vor 3 Jahren fing alles an. Mir ging es nicht gut und ich habe mich abgeschlagen und matt gefühlt. Ich habe dann im Dezember 08 ein Bluttest machen lassen, da ich auf einmal die Spider naivi an der Brust bekommen habe.Meine Leberwerte waren im November 08 erhöht: klinische Chemie: GPT 47 normal 34 GGT 117 normal 38 GOT 41 normal 31 Creatinin enzymatisch 0.70 normal 0.47-0.90 dann wurde ein Ultraschall gemacht und nichts festgestellt.Daraufhin habe ich mich gesund ernährt und das Legalon forte eingenommen.Blutwerte waren ok, doch die Leberwerte waren etwas erhöht, aber deutlich niedriger GPT 43 normal 34 also um 3 gesunken GGT 62 normal 38 also um 55 gesunken GOT soll im normal bereich sein. Habe dann ein Hepatitis Tesat A, B und C machen lassen, alles ohne Befund.Dann im Dezember 09 wieder ein Bluttest Leberwerte wieder erhöhtGPT 47 normal 34 GGT 106 normal 38 GOT 47 normal 31 mein Urin ist immer dunkel und ich habe nun langsam Angst, das ich etwas ernsthaftes habe.Ich trinke kein Alkohol , nehme nur die Antibabypille wegen starker Blutung ein. Habe auch eine ungesunde Ernährung, Cola, Pizza Pommes.ich hoffe Sie können mich etwas beruhigen.Danke

 

Antwort:

Lassen Sie sich bitte zu einem Gastroenterologen mit dem Schwerpunkt Hepatitis überweisen. Es gibt viele Möglichkeiten einer Leberentzündung und diese sollten Sie von einem Facharzt untersuchen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: HCV und Zahnarzthelferin. 16.02.2010

Frage: Hallo darf man mit Hepatitis C noch als Zahnarzthelferin arbeiten?

 

Antwort:

Ja selbstverständlich.
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Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Was ist eine "Floride Portalentzündung" 24.02.2010

Frage: Sehr geehrte Damen und Herren,wegen erhöhter Leberwerte, verursacht durch eine Entzündung in den Gallengängen der Leber, wurde eine Floride Portal-entzündung diagnostiziert.Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mir diese Diagnose "Floride Portalentzündung" erklären würden.Für Ihre Mühe bedanke ich mich recht herzlich.
Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxxxxxxxxxx

 

Antwort:

Sie sollte den Arzt befragen der Ihnen dieses Ergebnis genannt hat.

Sicherlich handelt es sich um einen Rückstau der Gallenflüssigkeit die eine Entzündung der Leberzellen hervorrufen kann. Dies muss auf jeden Fall behandelt werden.


Es gibt Scores in denen die Pathologischen Ergebisse bewertet werden:

http://www.springerlink.com/content/8h973136x2j04123/

Zusammenfassung  Der folgende Beitrag stellt die im klinischen Kontext eingesetzten Grading- und Staging-Systeme bei nichtneoplastischen Lebererkrankungen (chronische und Autoimmunhepatitis, Fettleber- und Steatohepatitis, medikamentös-toxische Leberschädigung, Eisenspeicherkrankheit und Gallenwegserkrankungen) vor. Zusätzlich kann der fibrotische Parenchymumbau beurteilt werden sowie eine Transplantatleber im Hinblick auf eine mögliche Abstoßungsreaktion. Grundlage der histopathologischen Diagnostik ist die Leberbiopsie. Die konsequente und korrekte Anwendung der histologischen Scores ist in der diagnostischen Beurteilung nichtneoplastischer Lebererkrankungen verpflichtend.
Für die verschiedenen Erkrankungen stehen unterschiedliche Scores zur Verfügung. Es handelt sich um qualitative oder semiquantitative Scores, die auf Empirie beruhen und ihre praktische Relevanz nachhaltig bewiesen haben.
Das Grading beschreibt jeweils die entzündliche Aktivität, das Staging das Ausmaß der Fibrose bzw. der Architekturstörung bis hin zur Leberzirrhose. Das Staging ist in vielen Fällen das histopathologische Kriterium für die Prognoseabschätzung und somit ausschlaggebend für Therapieindikation und den Therapiebeginn.
 
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenban

 

Überschrift: HCV und Infektionsgefahr. 11.02.2010

Frage: Liebes Team,ich habe eine Frage. Bei meinem Freund wurde vor kurzem Hep.C festgestellt, auch ich habe mich in der Zwischenzeit testen lassen und warte noch auf das Ergebnis. Ich leide seit meiner Geburt an Schuppenflechte und kratze mich oft so auf, dass die Oberfläche blutig ist. Kann es sein, dass ich mich beim Kratzen mit Hep. C angesteckt habe, wenn ich zB vorher in sein Blut gegriffen habe. (Bevor wir noch nicht wussten, dass er pos. ist, habe ich immer seine Wunden zB verbunden). Da ich mich instinktiv kratze denke ich nicht immer vorher daran mir die Hände waschen.Vielen Dank für Ihre Hilfe!

 

Antwort:

Bevor wir uns in den Bereich der Spekulation begeben warten Sie doch Ihr Testergebnis ab dann wissen Sie genau was Sache ist.
Sie werden sich ja kaum mit blutverschmierten Händen von dem Blut Ihres Freundes gekratzt haben.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Frage zur Medikamenteneinnahme 10.02.2010

Frage: Hallo, guten Abend, Ein bisschen über mich: 53Jahre, mach Fitness dreimal Wöchentlich ausdauern, bei der letzte Arztuntersuchung wurde festgestellt das ich hohen Blutdruck habe nach der 24 Stunden Blutdruckmessung hat der Arzt mir LisiLich comp 10mg/12,5mg Tabletten verschrieben eine Hälfte Morgens einnehmen. Darf ich das Arzneimittel auf nüchternen Magen einnehmen und dann Später essen so nach zwei Stunden oder ist das schädlich für Gesundheit. im Voraus vielen Dank herzliche GrüßeIch

 

Antwort:

Diese Frage sollten Sie mit dem behandelnden Arzt bzw. dem Apotheker besprechen.
Bitte Anklicken: Information

3   Wie ist "LisiLich comp 10mg/12,5mg Tabletten" einzunehmen/anzuwenden?
Nehmen Sie "LisiLich comp 10mg/12,5mg Tabletten" immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

3.1   Art und Dauer der Anwendung
"LisiLich comp 10mg/12,5mg Tabletten" kann unabhängig von den Mahlzeiten und sollte immer zur gleichen Tageszeit, bevorzugt morgens, erfolgen. Nehmen Sie die Tabletten mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein.
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: HBV Infektion durch trinken aus einer Flasche? 8.2.2010

Frage: Eine Freundin von mir hat/ hatte Hepatitis B. Sie meinte seit dem sie es hat/hatte vor ca 10 Jahren hat/hatte geht sie immer zur Untersuchung, ihre leberwerte seien immer gut gewesen, hat sie den Virus überwunden?Mache mir nämlich sorgen, weil ich aus ihrer Flasche getrunken habe, ist es möglich dass ich mich infiziert habe , bin nämlich nicht geimpft ?Sie hat allerdings zu der Zeit wo sie akut Hepatitis B hatte auch ein Kind bekommen und dem geht es gut genauso wie ihrem Freund

 

Antwort: Eine chronische Hepatitis B heilt in den meisten Fällen nicht aus allerdings bekommen nur ca 15 - 20% eine chronische Hepatitis B da das eigene Immunsystem den Virus eliminieren kann. Angenehmer Seiteneffekt dieser Infektion, man ist lebenslang geschützt gegen Hepatitis B nach überwundener Infektion (Nachweis durch Hepatitis B Antikörper im Blut). Sie sehen, der einzigst sichere Weg eine Hepatitis B zu vermeiden ist eine Impfung. Fragen Sie doch Ihre Freundin und lassen Sie sich den Antikörper Test zeigen, das kann man von Freunden erwarten. Ferner ist die Infektion durch das Trinken aus einer Flasche unwahrscheinlich bei der HBV, das wäre nur möglich bei der Hepatitis A. Auch dagegen kann man sich impfen lassen.
Mit freundlichen Grüssen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

Überschrift: Nachfrage zur Infektionsgefahr Antwort 8.02.2010

Frage: Hallo Herr Dr. med. Vieth!Ich habe da noch ein paar Fragen zum Verständnis und nehme Bezug auf Ihr Rückmeldung von heute 05.02. 15:33 Uhr.Wird das Blut auf der Verbandsschere nicht durch die Wärme unter dem Kissen und der Bettdecke nach so langer Zeit (ca. 12 Std.) aufgesaugt und inaktiv gemacht, auch wenn auf der Schere noch Spuren von getrocknetem Blut gewesen ist?Und gelangt nicht auch Luft an das Blut, ich dachte Hep. C und HI-Virus werden an der Luft sehr schnell inaktiv.Ich frage deshalb, weil ich versehentlich eine Verbandsschere, die konatminiert gewesen ist, vorschriftsmässig versorgt habe, aber dummerweise, es war früh am Morgen, habe ich mir in die Nase gefasst, weil es mich dort juckte und bin an die Schleimhaut geraten. Meiner Erinnerung zufolge hatte ich keine Schleimhautläsion. Habe meiner Nase dann aber gewaschen und gereinigt, und habe im Taschentuch ein wenig Blut gesehen. Ich weiss aber nicht mehr,auf welcher Nasenhälfte gestammt hat. Hier und da habe ich kleinster Läsion in der Nasenschleimhaut.Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen.
Mit freundlichen Grüssen
XXXXXXXXXXXXX

 

Antwort:

Sie können mit keinem unserer Ärzte direkt in Kontakt treten.

Herr Dr. Vieth hat Ihnen erklärt
http://hepatitis-rm.de/loader/hepatitis-shg/fragen/abfrage.php?action=list&group=0&yearfilter=1
was Sache ist. Sie begeben sich in den Bereich der Spekulation. Der HC Virus ist meines Wissens bis 72 Stunden auch getrocknet aktiv. Anders ist das bei dem HIV Virus. Folgen Sie den Richtlinien die in Ihrem Land in einem solchen Fall nötig sind. Herr Dr. Vieth hat Ihnen den Weg in Deutschland bei Berufsunfällen aufgezeigt.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Leppert
med. Laie und Moderator der Datenbank

 

 

Überschrift: Wie lange sind Viren infektiös? 06.02.2010

Frage: Sehr geehrte Selbsthilfegruppe, Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Kann ein Hepatitis C und/oder ein HI-Virus über mehrere Stunden noch infektiös sein! Vielleicht ist das jetzt ein wenig übertriebenes Beispiel aus dem Spital, aber ich denke, sie können mir helfen.Also, ist eine mit wenig Blut dekontaminierte Verbandsschere, die ca. 12 Stunden bei einem Patienten im Bett unter einem Lagerungskissen gelegen hat und darüber noch eine Bettdecke gelegen hat, noch infektiös oder nicht? Ist das Blut dann getrocknet und somit nicht mehr infektiös
Mit freundlichen Grüssen
XXXXXXXXXXX

 

Antwort: Die Antwort ist: Ja. Überall da, wo Blut sichtbar ist, besteht ein Risiko, sich mit durch Blut übertragbaren Krankheiten anzustecken. Da Viren nicht auf Feuchtigkeit angewiesen sind, spielt auch das Eintrocknen keine Rolle. Natürlich nur, wenn
1) das Blut von jemandem stammt, der eine durch Blut übertragbare Infektion hat und
2) Sie sich mit diesem scharfen Gegenstand eine Wunde zufügen oder ihn auf eine Schleimhaut legen. Wenn so etwas also passiert ist, sollten Sie das schleunigst dem zuständigen Betriebsarzt melden. Der wird dann das nötige veranlassen (Informationen einholen, ob und welche durch Blut übertragbare Infektionen in dem Blut waren, sowie Ihnen ggf. die nötigen Gegenmittel und oder Impfungen anbieten)Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: Erhöhter Lipase Wert. Was ist die Ursache? 05.02.2010

Frage: bei einer routinemäßigen Tauchtauglichkeits-Untersuchung wurde festgestellt, dass ich (männl. 53 J., 95 KG, 186 cm) eine länglich vergrößerte Schilddrüse habe. Meine Blutbilduntersuchung wurde daraufhin u.a. auf Lipase untersucht. Der Wert ist jetzt 246. Vor 5 Jahren wurde mir ein malignes Melanom SSM pT1a an der rechten Wade entfernt. Bisher keine weiteren Befunde diesbezüglich. Jetzt macht mein Hausarzt mich ganz raschelig und will die Bauchspeicheldrüse mit untersuchen lassen. Ich bin beruflich viel unterwegs im Ausland.Ist der o.g. Lipase-Wert wirklich so dramatisch und kann er auf Hepatitis hinweisen?

 

Antwort: Erhöhte Lipase-Werte - und 246 U/l ist etwa das Vierfache der Norm - können auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse hinweisen. Deshalb ist der Vorschlag Ihres Hausarztes, die Bauchspeicheldrüse zu untersuchen, medizinisch nahe liegend und sinnvoll. Das würde mich nicht raschelig machen, sondern ich würde die Untersuchung zügig veranlassen. Mit einem Melanom hat das nichts zu tun. Und auch nicht mit der Schilddrüse. Die Leber könnte mitbetroffen sein, aber die Bauchspeicheldrüse ist die wahrscheinlichste Ursache für erhöhte Lipase-Werte.
Dr. med. Ulrich C. Vieth

 

Überschrift: HCV und Ausbildung zur Krankenschwester 04.02.2010

Frage: Bin examinierte KPH ,kann ich trotz chrnischer Hepatitis c noch eine Ausbildung zur Krankenschwester machen ?